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Alle Leitungen tot: Österreich probte den Ernstfall

Am gestrigen Dienstag wurde in Österreich die Cyberkatastrophe mittels eines Planspiels geprobt. Kein Internet, kein Mobilfunknetz und der Bankomat außer Betrieb, das alles gehörte zum Szenario. Das ganze in einem für Europa einzigartigen Ausmaß.

Um 09.00 wurde das Cybersecurity-Planspiel von Wien aus gestartet. Beteiligt waren Behörden und Wirtschaftsvertreter verschiedener Sparten. "Wir können nicht alle Angriffe aus dem Cyberspace verhindern, aber wir können uns professionell darauf vorbereiten", so Innenministerin Johanna Mikl-Leitner.

Ziel des Spiels war nicht herauszufinden, von wem die Attacken durchgeführt wurden, sondern die Problemlösung und die Kommunikation zwischen den betroffenen Stellen stand im Mittelpunkt. Die Ergebnisse werden vorerst intern diskutiert. Der Öffentlichkeit werden die Schlussfolgerungen Ende Juni präsentiert.


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WebReporter: deereper
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Österreich, tot, Leitung, Ernstfall
Quelle: orf.at

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.06.2012 08:17 Uhr von deereper
 
+17 | -6
 
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Ich glaube, dass man so einem Angriff hilflos ausgeliefert ist. Was kann die heute Gesellschaft noch ohne Internet und Co. ausrichten?
Vielleicht führt man als Notfallplan wieder Lochkarten ein? :)
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13.06.2012 09:10 Uhr von Jaegg
 
+9 | -2
 
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hoenipoenoekel ich denke der österreichische test soll weniger darauf abzielen, dass der dumme bürger am amt noch schnell seine steuerbescheinigung abgeben kann! ...
wohl viel mehr, wie die einzelnen regionen des landes mit einander kommunizieren können, so dass man zb landesweite pläne an die kommunen bringen kann, wie sich zu verhalten ist.... sowas in der art halt ... man man man
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13.06.2012 09:24 Uhr von Santiago0815
 
+3 | -3
 
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Katastrophenübung glaub eher das war ein Test um den Ernstfall/Kriegszustand in Europa zu üben . In Amiland isser ja schon da !
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13.06.2012 09:24 Uhr von str8fromthaNebula
 
+2 | -4
 
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in italien is das grade in real: mit den banken ...und in österreich "testen" sie es jetzt mal ^^

alles is gut leute, es trifft nur die anderen und so ;)
die testen das nur aus zufall und so...
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13.06.2012 09:53 Uhr von mayan999
 
+5 | -2
 
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ich glaube: nicht, dass "die gesellschaft" schon so degeneriert ist, dass sie ohne internet nichts mehr "aus-richten" kann.
gut, auf ein paar tausend stadtmenschen wird das wohl zutreffen, mehr aber auch nicht.

ich möchte aber nochmal betonen, dass dies reelle szenarien sind, die uns in naher zukunft betreffen könnten.
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13.06.2012 10:02 Uhr von Jones111
 
+3 | -3
 
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@hoenipoenoekel: Ja, genau!

Wichtige private Informationen per Mail von Behörde zu Behörde schicken!

Weißt du eigentlich, über wie viele (z.t. auch nicht sichere)Stationen deine Mails gehen. Schau dir das mal an und überlegdir noch mal ganz genau, ws dann passieren.
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13.06.2012 10:08 Uhr von Danielsun87
 
+4 | -1
 
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lach und noch mal lach also ich sage es mal so...wir haben in unserer gesellschaft rund 90% aller Menschen, die glauben einen PC richtig zu nutzen, aber keinen wirklichen plan haben.. also ich glaube das in jeder stadt rund 50% relativ schnell sich gegenseitig ausradieren werden, da güter knapp werden und dem entsprechend, die kriminalität steigen wird..somit auch unfälle mit todesfolge..

der test ist jut, da die sich wirklich gedanken machen...und in ösiland hat ja jeder 1,5 Ösi nen IPhone..somit werden die ohne netz ganz schön abkotzen..

mh und das mit dem geld naja wird schon krass werden..
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13.06.2012 10:56 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+5 | -0
 
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Und wenn das Stromnetz bei uns ausfällt und die ganze Bahn stillgelegt ist, dann fahren in Russland immer noch unzählig viele Dieselloks ^^

Wenn man darüber nachdenkt, also über die ganze Geschichte, dann haben die nicht ganz so weit entwickelten Ländern, in dieser Sache, doch nen großen Vorteil, wenns zum Ernstfall kommt.
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13.06.2012 11:13 Uhr von P.P
 
+0 | -2
 
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Überschrift? Die Überschrift ist reiserisch und suggeriert, dass alle Bürger auf die IT-Infrastruktur verzichten mussten.

Das war aber nicht der Fall, lediglich 80 Vertreter nahmen teil, das Spiel fand somit eher auf dem Papier statt!
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13.06.2012 11:19 Uhr von Komikerr
 
+1 | -0
 
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Wobei ich finde: dieses Szenario sehr interessant, was in unserer Gesellschaft passiert, wenn das gesamte Netzt ausfällt.
Die Gesellschaft in der wir leben, ist mittlerweile auf Rechner / Internet / Handy´s etc. so angewiesen, dass es für die meisten unvorstellbar ist auf diese zu verzichten.
Bei einem total Ausfall wären ja auch Tankstellen betroffen, Züge würden stillstehen, das gesamte Öffentlich Leben würde zum Stillstand kommen und über kurz oder lang wäre die öffentlich Ordnung nicht mehr aufrecht zu erhalten.
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13.06.2012 11:36 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -0
 
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@hoenipoenoekel: dass Behörden alles in Papierform haben müssen liegt daran, dass sie verpflichtet sind die Daten über viele Jahre 100% gegen Verlust zu sichern.
Die letzten Jahre haben gezeigt, dass Daten oft nicht ankamen, schlecht gesichert waren und unwiederbringbar verloren gingen. Festplatten-Crashs, PC-Abstürze. Ungesicherte EMails usw. ... Papier-Akten kann man notfalls noch suchen.
Erst wenn ein 100% sicheres System besteht, wird dies Schritt für Schritt eingeführt. 100% Backup bei den Behörden + absoluter Datenschutz. Kumpel von mir ist Beamter im Gerichtswesen - und deren Umstellung auf 100% Online kommt 2013.
Aber im Moment ist es noch * verboten * online aufs Konto zu schauen. Ab 2013 geht es nur noch online.
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13.06.2012 11:45 Uhr von Nebelfrost
 
+0 | -2
 
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@jaegg: ändert nichts daran, dass hoenipoenoekel mit seinem beitrag im grunde recht hat. genau so läuft´s doch wirklich noch in unseren amtstuben ab. dort herrscht zum teil regelrecht eine internetphobie. die tanten, die in ihren zimmern sitzen, sind ja zum teil sogar schon mit dem bedienen eines pcs und der eingabe oder dem ausdrucken von daten völlig überfordert.
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13.06.2012 11:47 Uhr von Nebelfrost
 
+0 | -1
 
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@thomashambrecht: zitat: "Die letzten Jahre haben gezeigt, dass Daten oft nicht ankamen, schlecht gesichert waren und unwiederbringbar verloren gingen."

sowas passiert aber nur wenn man keine ahnung hat, edv-technik richtig zuu behandeln und zu bedienen. für festplattencrashes z.b. kann niemand was. aber wenn man weiß, dass sowas passieren kann, gibt es einfache maßnahmen, dennoch datenverlust zu verhindern und diesem vorzubeugen.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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13.06.2012 12:37 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -3
 
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Die besten beiden Beiträge kamen von Bibabuzzelmann und globi.
Und dann noch der erläuternde Beitrag von ThomasHambrecht.

Der Rest ist sinnloses Beamtengebashe oder sie ÜBerlegung, ob jemand ohne seinen Computer zuhause auskommt.
Meine Güte, denkt doch mal gründlicher darüber nach, was davon alles betroffen wäre und auf welche Art.

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