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Fußball-EM 2012: Schwulenfeindliche Aussagen von Antonio Cassano sorgen für Kritik

Der Bad Boy des italienischen Fußballs, Stürmer Antonio Cassano vom AC Mailand, hat bei der Europameisterschaft mit einigen Äußerungen für mächtig Wirbel gesorgt. In Italien hatte ein Radiomoderator erklärt, das in der italienischen Nationalmannschaft zwei Schwule und ein Bisexueller spielen.

Im Trainingsquartier hatte ihm ein Journalist dazu eine Frage gestellt. Cassano antwortete: "Ich hoffe, dass keine Schwulen in der Mannschaft sind." Diese Aussagen schlugen in der Heimat große Wellen. Mittlerweile hat er sich aber für seine unbedachten Worte entschuldigt.

Auch sein Verein AC Mailand wurde von Cassano stark kritisiert. Angeblich will der AC Mailand seinen Verteidiger Thiago Silva verkaufen. Cassano sagte dazu, dass es ein Verbrechen sei, wenn man so einen Spieler verkauft. Nach der EM werde er überlegen, ob er bei seinem Verein bleiben werde.


WebReporter: kleefisch
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Kritik, Homosexualität, Fußball-EM 2012, Antonio Cassano
Quelle: www.arcor.de
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