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EU gesteht Griechenland Nachverhandlungen zu, damit das Land im Euro bleibt

Am kommenden Sonntag sind Wahlen in Griechenland. Um zu verhindern, dass das Land die Eurozone verlässt, will die EU notfalls von ihren Sparauflagen abrücken. Die Griechen dürfen demnach die Sparzwänge nachverhandeln.

Dabei ist eine Besserung nicht in Sicht. Die Troika geht davon aus, dass Griechenland schon jetzt seine Verpflichtungen verletzt hat, unabhängig vom Entgegenkommen der EU. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble ist offenbar darüber schon informiert.

In Berlin gibt man offiziell die Erklärung ab, dass man auf die griechischen Zusagen vertraue: "Wir erwarten, dass die Griechen alle eingegangenen Verpflichtungen erfüllen." Es könnte jedoch sein, dass der Internationale Währungsfonds die Troika verlässt, falls die Auflagen gelockert werden.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, EU, Griechenland, Land
Quelle: www.ftd.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.06.2012 06:03 Uhr von no_trespassing
 
+21 | -2
 
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Ausplünderung aller Einzahler-Länder durch die Hintertür! Die würden auch noch unsere eigenen Wohnungen verpfänden, wenn es Europa dient - ist ja für einen guten Zweck!

Was hier passiert ist schlimmster Moral Hazard und Völkerbetrug!
Mich würde mal interessieren, was man bei der nächsten Bundestagswahl am besten wählen sollte?? Helft mir!
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13.06.2012 07:32 Uhr von :raven:
 
+21 | -3
 
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Solange sich der Michel: weiterhin von seinen "Volksvertretern" verraten läßt, ohne etwas dagegen zu unternehmen, geht das immer weiter so.

Bis die letzten Vermögenswerte quasi zwangsverpfändet und somit zwangsenteignet wurden... aber Hauptsache schön Fußball schauen, danach die Olympiade...ach, ist das Leben schön!

Wie war das mit dem Frosch und dem Wasserglas???
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13.06.2012 10:33 Uhr von hellibelli
 
+4 | -1
 
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Verpflichtungen verletzt: Griechenland hat schon beim Eintritt in den Euro seine Verpflichtungen verletzt. Wie mittlerweile bekannt ist waren die Volkswirtschaftlichen Daten damals beschönigt.
Anschließend, noch vor dem Crash, hielt sich Griechenland nicht an die Verträge. Da ging schon ein Aufschrei weil die EU-Kommission nicht durchgriff.

Und nun haben wir den Salat. Die Griechen haben einen Scherbenhaufen angerichtet und wir dürfen das ausbaden.

Ich hoffe beinahe, daß die Erschütterung so gewaltig ist, daß die regierende Nomenklatura hinweg gefegt wird. Und neue Leute in Regierung und Parlamente kommen. Die tatsächlich unsere Interessen vertreten.
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13.06.2012 11:39 Uhr von insulaner
 
+1 | -0
 
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Träumen: Unserer Politiker haben immer noch nichts dazu gelernt.
Griechenland ist und bleibt ein Fass ohne Boden. Warum will man verhindern, dass Griechenland die Euro-Zone verlässt?
Das ganze Gebilde von dem geeinten Europa ist hohl, nur wollen die Politiker die Löcher nicht sehen. Mir kommt es manchmal wie ein abgekartetes Spiel vor. Immer mehr werden die Abmachungen und Festlegungen von Lissabon aufgeweicht.
Zum Schluss zahlt kein Land irgendwas zurück, das unter den Rettungsschirm flüchtete mit der Begründung eines eventuellen Staatsbankrotts.
Was können wir selbst tun, um die weitere Ausplünderung unseres Landes zu verhindern?
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13.06.2012 11:53 Uhr von Buck-Ofama
 
+2 | -0
 
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Wenn: du der Bank 1000 Euro schuldest und nicht zahlen kannst, hast DU ein Problem.
Wenn du der Bank 10 Millionen Euro schuldest und nicht zahlen kannst, hat DIE BANK ein Problem.
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13.06.2012 15:28 Uhr von ArrowTiger
 
+0 | -2
 
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@Butzelmann: -- "Das werden unsere Politiker auch 100pro tun...die ZWANGSHYPOTHEKEN kommen"

Gab es im Zuge der Währungsreform 1948 auch schon mal. Allerdings waren diese damals ein Instrument, um eine gerechtere Verteilung der Verluste sicherzustellen, und nicht um höhere Steuereinnahmen zu generieren. (Immobilien bleiben bei einer Währungsreform wertstabil. Hausbesitzer hätten also deutlich weniger "geblutet", was man verhindern wollte.)

Welche Absicht *heute* hinter einer solchen Zwangshypothek stecken könnten, ist natürlich eine andere Frage.

-- "3x dürft ihr alle raten wozu der ZENSUS da war..."

Dafür war der Zensus sicher nicht erforderlich. Dazu reichen die Informationen des Grundbuchamts völlig aus. ;-)
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13.06.2012 15:31 Uhr von ArrowTiger
 
+0 | -1
 
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@hellibelli: -- "Griechenland hat schon beim Eintritt in den Euro seine Verpflichtungen verletzt. Wie mittlerweile bekannt ist waren die Volkswirtschaftlichen Daten damals beschönigt."

Jep, allerdings mit Hilfe diverser Banken und EU-Politiker. Also genau jenen, die nun jammern. Daß Griechenland die Bedingungen für einen Euro-Beitritt nicht erfüllten, war damals schon bekannt. Der "gemeine" Grieche kann dafür sicher nichts. Man darf aber sicher sein, daß gewisse Kreise von der Aufnahme Griechenlands erheblich profitierten.
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13.06.2012 15:33 Uhr von ArrowTiger
 
+0 | -1
 
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@insulaner: -- "Warum will man verhindern, dass Griechenland die Euro-Zone verlässt?"

Weil es sonst noch erheblich teurer für uns wird - und weniger einträglich für die Banken (auch unsere deutschen). Zumal die Griechen mit einer eigenen Währung in einer deutlich besseren Verhandlungsposition gegenüber den Banken wären, als jetzt.

Du darfst nicht vergessen, daß fast alle Hilfsgelder wieder direkt in die Banken fließen. Genauer gesagt in die EZB, da die Banken von ihr schon "ausgezahlt" wurden. Die EZB zahlt ihren Schuldendienst quasi selbst - über den Umweg der privaten Banken, die daran noch mächtig Geld "verdienen". Verwirrend? :-)

[ nachträglich editiert von ArrowTiger ]
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13.06.2012 17:53 Uhr von shadow#
 
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Verhandeln mit wem? Lasst sie doch erst mal Wählen.
Dann wird sich zeigen ob man noch Geld in Griechenland investiert oder lieber in einen Zaun aussenrum.
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14.06.2012 10:36 Uhr von ArrowTiger
 
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@Butzelmann: -- "Hast du überhaupt schonmal einen Auszug vom Grundbuchamt in den Händen gehalten ?"

Ist schon ein Weilchen her, aber du hast recht. Ich weiß allerdings nicht, inwieweit die Ämter inzwischen vernetzt sind. Wenn Grundbuchamt, Bauamt, Stadtkasse und evtl. noch das Finanzamt ihre Infos abgleichen, haben sie alle Infos, die sie benötigen. ;-)

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