12.06.12 20:31 Uhr
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Saarland: Abschied vom Kohlebergbau in 1.712 Metern Tiefe

Das saarländische Kabinett der CDU-Politikerin Kramp-Karrenbauer hatte sich am heutigen Dienstag einen besonderen Ort für ihre turnusmäßige Zusammenkunft ausgesucht. Die Minister und Staatssekretäre der neuen Landesregierung begaben sich tief unter die Erde, an Deutschlands tiefsten Ort.

In der Sohle 24 des Bergwerks Saar nahm die Landesregierung auch offiziell Abschied von der Tradition des Steinkohlebergbaus. Die CDU-Politikerin betonte die prägende Kraft der Steinkohle "über Generationen hinweg". Am 23. September 2012 soll eine große Bergparade stattfinden.

Die letzte Schicht im einzig noch verbliebenen saarländischen Kohlebergwerk endet am 30. Juni 2012. Rund 1.100 Bergleute müssen anschließend von der Saar nach Ibbenbüren in NRW ziehen. In diesem Jahr werden sie die letzten 400.000 Tonnen Saarkohle fördern.


WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Abschied, Saarland, Tiefe, Kohle, Bergbau
Quelle: www.volksfreund.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.06.2012 20:31 Uhr von Rheinnachrichten
 
+2 | -4
 
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Die Nachricht zwang mich förmlich zu einem Kommentar. Da geht das Kabinett in den Untergrund, tiefer kann man nicht gehen, und macht Schluss mit Kohle.

Dabei gibt es davon in den Stollen noch mehr als genug. Aber chinesische Kohle ist billiger und so kann die ständig klamme saarländische Landesregierung nicht einmal mehr aus dem Vollen schöpfen, auch und vor allem keine Kohle mehr. Wenn das mal kein politisches Symbol ist.

Lol:-)
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13.06.2012 00:19 Uhr von hennerjung
 
+0 | -2
 
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Hätte: man die Stollen nicht sprengen können, als das gesamte Politikerpack da unten war ?
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13.06.2012 01:24 Uhr von Gimpor
 
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Fast 2 Km Klar dass das unrentabel ist, wenn man bedenkt, dass das Zeug in China teils übertage abgebaut wird!

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