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Griechischer Banker: "Wir verbluten langsam"

Am 17. Juni stehen Neuwahlen in Griechenland an. Derzeit sind die Griechen dabei, ihr Geld von ihren Konten abzuheben. Pro Tag sind das zwischen 100 bis 500 Millionen Euro, heißt es.

Wenn die Kapitalflucht so wie bisher weitergeht, könnten bis Ende Juni mehr als fünf Milliarden Euro abgezogen werden. Dieser Betrag war bereits im vergangenen Monat ins Ausland transferiert worden bzw. in Tresoren verschwunden.

"Wir verbluten langsam. Wir brauchen dringend eine handlungsfähige Regierung", so ein Manager einer griechischen Privatbank in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. Seit 2009 haben die griechischen Sparer bereits etwa 80 Milliarden Euro von ihren Konten abgeholt.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Krise, Griechenland, Banker
Quelle: web.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.06.2012 19:25 Uhr von Bruno2.0
 
+4 | -4
 
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Tja: Da würden selbst deutsche Banken an ihre grenze kommen wenn alle ihr Geld abheben..

So wird es dem Land nur immer schlechter gehen weil die Banken gelähmt sind da sie kein Kapital haben
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12.06.2012 19:29 Uhr von CAA
 
+28 | -0
 
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@Bruno2.0: Es ist technisch gar nicht möglich, alles Geld abzuheben, weil soviel Geld überhaupt nicht gedruckt ist
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12.06.2012 20:01 Uhr von ThomasHambrecht
 
+7 | -6
 
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80 Milliarden auf 10,7 Millionen Einwohner sind 7476 Euro pro Kopf. Und das ist ja nur ein Teil. Pro Kopf gerechnet geht es den Griechen dann aber sehr gut. Hat nicht jeder von uns auf dem Konto.
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12.06.2012 20:24 Uhr von mort76
 
+5 | -0
 
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Thomas, theoretisch hat jeder Deutsche ein pro-Kopf-Vermögen von 60.123€, "wir" sind so reich wie nie zuvor.

Das pro-Kopf-Vermögen der Griechen betrug letztes Jahr 25.000€...und es dürfte wohl kaum gestiegen sein.
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12.06.2012 20:45 Uhr von Till8871
 
+3 | -3
 
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@thomashambrecht: wenn ich jahrzehnte keine steuern gezahlt hätte, hätte ich wesentlich mehr als 7476 auf dem konto .......
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12.06.2012 21:45 Uhr von mort76
 
+4 | -0
 
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Till, die normalen Bürger haben ihre Steuern gezahlt, die Reichen hingegen nicht.
Die normalen Bürger zahlen nun für die Krise, die Reichen nicht.
Bei den normalen Bürgern wird nun alles gekürzt und das Rentenalter heraufgesetzt- die Verursache der Krise bleiben unangetastet.

Und wie es um das durchschnittliche Vermögen der Griechen im Vergleich zu uns aussieht, steht ja in meinem ersten Post: unser Pro-kopf-Vermögen ist zweieinhalbmal so groß.
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13.06.2012 01:48 Uhr von DerMaus
 
+4 | -0
 
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Erst jeden Euro im Tresor neun mal verleihen und sich dann wundern, wenn alle neun den einen Euro haben wollen.
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13.06.2012 15:04 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -0
 
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@ThomasHambrecht: -- "Und das ist ja nur ein Teil. Pro Kopf gerechnet geht es den Griechen dann aber sehr gut. Hat nicht jeder von uns auf dem Konto. "

Setz dich mal mit den Hintergründen statistischer Zahlenwerte auseinander. Das tut ja weh, wenn man solch einen Murks lesen muss!

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