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Gorch Fock: Schiffsarzt und Kommandant entgehen Gerichtsverfahren

Im Jahre 2008 erregte der Fall des Segelschulschiffes "Gorch Fock" viel Aufmerksamkeit. Am vierten September des Jahres war die 18-jährige Jenny B. nahe der Insel Norderney über Bord gegangen. Wenige Tage später fand man ihre Leiche, noch immer im Wasser treibend. Die Hintergründe sind rätselhaft.

Dem Schiffsarzt wurde bald darauf von den Eltern des Mädchens vorgeworfen, die Beschwerden ihrer Tochter nicht ernst genug genommen zu haben. Jenny B. klagte über Unterleibsschmerzen und hatte die Neigung, kurzzeitig einzunicken. Eine Anklage wegen fahrlässiger Tötung wies das Gericht zurück.

Auch der damalige Kommandant Norbert Schatz wird rechtlich nicht belangt werden. Ihm warfen B.s Eltern vor, die Anordnung zum Anlegen einer Rettungsweste versäumt zu haben, obschon es die Witterungsverhältnisse verlangt hätten. Das Gericht beschrieb die Anträge der Eltern als "manipulativ".


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Urteil, Gorch Fock, Gerichtsverfahren, Kommandant
Quelle: www.welt.de
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1 User-Kommentar Alle Kommentare öffnen

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18.06.2012 16:18 Uhr von hugrate
 
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Wie kann denn ein Antrag als "manipulativ" abgetan werden?! Das sind doch immerhin Hypothesen die es zu prüfen gilt und keine Aussagen, die dann ungeprüft im Raum stehen Oo

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