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Trier: Gericht spricht möglichen Mörder von Lolita B. frei

Seit ungefähr 29 Jahren galt Lolita B. als vermisst. Die schwangere Frau verschwand 1982 spurlos. Als der Fall Anfang dieses Jahres noch einmal bei "Aktenzeichen XY" aufgerollt wurde, kam ein entscheidender Hinweis eines Mitwissers, der den Fundort der Leiche offenbarte.

In Mordverdacht stand bislang immer der heute 51-jährige Josef K., der die junge Frau wegen ihrer Schwangerschaft umgebracht haben soll. Das Landgericht Trier sprach den Mann jedoch frei, obwohl das Gericht davon überzeugt ist, dass er die Frau tötete.

Das Gericht begründete den Freispruch damit, dass sich nicht mehr zweifelsfrei klären lasse, ob es seinerzeit ein Mord oder Totschlag gewesen sei. Bei einem Totschlag sei die Tat verjährt. Das Gericht billigte dem Angeklagten Haftentschädigung zu. Die Staatsanwaltschaft will in Revision gehen.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Mörder, Freispruch, Trier, Lolita
Quelle: www.spiegel.de

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