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Griechenland: Gesundheitssystem dem Zusammenbruch nahe

In griechischen Krankenhäusern herrschen mittlerweile Zustände, wie man sie in Europa sonst eher nicht kennt. Manche Herzerkrankungen können inzwischen überhaupt nicht mehr behandelt werden, da die hierzu notwendigen Instrumente fehlen - denn ohne Geld keine Warenlieferungen.

"Die Politiker streiten sich im Fernsehen darüber, wie das Land regiert werden soll und wir haben hier keinen Gips", empört sich ein Arzt von der Insel Chios. Was nach einer Metapher klingt, ist bittere Wirklichkeit. Sogar das Klopapier wird in den Kliniken knapp, die Lebensmittelkapazitäten ebenso.

Doch auch private Kliniken schlagen keinen Profit aus der Situation, denn die kann sich in Griechenland mittlerweile kaum noch jemand leisten. Der Staat steht alleine bei den Lieferanten von Medikamenten und medizinischem Zubehör mit zwei Milliarden Euro in der Kreide.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Griechenland, Krankenhaus, Zahlung, Zusammenbruch, Versorgung, Gesundheitssystem
Quelle: www.welt.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.06.2012 15:13 Uhr von artefaktum
 
+32 | -3
 
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Die Sparen sich im wahrsten Sinne des Wortes zu Tode.

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
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11.06.2012 15:24 Uhr von maxklarheit
 
+1 | -18
 
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11.06.2012 17:41 Uhr von _Illusion_
 
+13 | -2
 
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Tzja: und warum werden nur die Zustände angeprangert aber nirgends wird erwähnt warum?

Das Geld, der Zins, die Schulden ... das gesamte System ist Schuld, es drückt den Großteil der Gesellschaft nach und nach an den Abgrund.

Es ist glasklar worans liegt aber es formieren sich kaum Widerstände, nichtmal unter denen die wirklich was bewegen könnten :-/

Schade.
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11.06.2012 18:19 Uhr von Annika-in
 
+9 | -14
 
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Der erste Lösungsvorschlag der Griechen war, dass sie alle anfangen ihre Steuern zu bezahlen und damit locker die Probleme lösen könnten.

Das wurde aber als unrealistisch und rassistisch verworfen. Stattdessen will man die "Nazis" in Deutschland darauf aufmerksam machen, dass sie gefälligst zahlen sollen.

Das "Nazis" ist keine Beleidigung von mir, sondern sachlich auf die Ausschreitungen in Griechenland bezogen bei denen Demonstranten unsere Bundeskanzlerin im Hitlerkostüm dargestellt haben bzw. alle Deutschen pauschal als "Nazis" verunglimpft haben!
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11.06.2012 20:57 Uhr von Rheinnachrichten
 
+5 | -0
 
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@globi123: absolute Zustimmung und ein schulbuchmäßiger Konter - hab leider nur eine Stimme, würde aber gerne mehr "+++" geben!

:-)

[ nachträglich editiert von Rheinnachrichten ]
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11.06.2012 21:03 Uhr von neminem
 
+3 | -0
 
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rheinnachrichten: na dann helf ich aus ;)
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12.06.2012 10:46 Uhr von ArrowTiger
 
+0 | -1
 
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@globi123: -- "Hetze als Marketinginstrument und die Leute fallend rauf rein!"

Mach nur nicht den Fehler, zu glauben, daß es sich hier nur um eine Marketing-Aktion handelt! Gerade Springer spielt das "Teile und Herrsche"-Spiel ganz gezielt mit. Dahinter stecken handfeste politische Absichten...
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13.06.2012 10:57 Uhr von ArrowTiger
 
+0 | -1
 
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@Fred_Flintstone: Ich zitiere als Antwort auf deine asoziale Äußerung mal den Satz eines Hamburger Journalisten griechischer Herkunft, den er an das nationalistische Gesocks adressierte:

"Wir sind alle Griechen. Wir sind alle Spanier. Wir sind alle Iren. Wir sind alle Deutsche.

Und ihr seid alle Arschlöcher."
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13.06.2012 12:01 Uhr von ArrowTiger
 
+0 | -1
 
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@Fred_Flintstone: -- "Meinst du es ist hilfreich, wenn du mich als asozial beschimpfst?"

Stimmt, eigentlich ist das für die meisten hier so offensichtlich, daß ich mir den Kommentar auch hätte sparen können...

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