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Italiens Wirtschaft schlittert mit Tempo in die Rezession

Spanien musste jüngst unter den EFSF-Rettungsschirm. Italien könnte das nächste Land sein, das Hilfe in Anspruch nehmen muss, denn die Wirtschaft des Landes bricht ein. "Ein Hilfsantrag Italiens könnte nur eine Frage der Zeit sein", warnt ein Wirtschaftsexperte.

Die Kaufzurückhaltung der Italiener sorgt dafür, dass Italiens Wirtschaft seit drei Quartalen den Rückwärtsgang einlegt. 2012 sei ein Rückgang von 1,4 Prozent zu erwarten, schätzt die EU-Kommission. Industrieminister Corrado Passera sieht Italien dagegen gewappnet für eine Krise.

Commerzbank-Experte Ralph Solveen schätzt, dass durch Spanien und Italien die Eurobonds durch die Hintertür eingeführt werden. Spanien werde womöglich nicht nur mit seinen Banken den EFSF in Anspruch nehmen. Den Reformwillen Italiens hält Solveen bereits wieder für "erlahmt".


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Italien, Tempo, Rezession, Eurokrise, Verschärfung
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.06.2012 14:57 Uhr von Justus5
 
+6 | -0
 
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Vorsicht: Ironie Italiens Industrieminister schließt eine Hilfsanfrage des Landes an die EU aus: "Italien hat bereits alles getan, um sich selbst zu retten".

Da sage ich nru: Wir können bald mit einem Hilferuf Italiens rechnen!!
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11.06.2012 15:09 Uhr von Doit
 
+2 | -0
 
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Was man hier in Italien tun müsste, wäre mal die Politiker und die Reichen ordentlich zu besteuern.
Das Problem ist nur, dass diese meist in einer Person vereinigt sind.

Doch keine Angst: wir kommen schon noch früh genug zu euch Deutschen und bitten euch um Hilfe! :)
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11.06.2012 15:14 Uhr von dagi
 
+1 | -0
 
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ein: anruf bei mutti od. schäuble und das geld fließt in strömen !!! ich bin mal gespannt wenn alle 25 unter dem rettungsschirm sind, und nur noch wir bezahlen, die politiker sagen das wir ohne den euro alle konkurs wären !! aber mit dem euro sind wir es auch, und das haben wir denen zu verdanken die erst die ddr an die wand gefahren haben und jetzt die brd !! also bei der nächsten wahl genau die gleichen wählen, sonst gibt es ja eine veränderung !!
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11.06.2012 15:17 Uhr von :raven:
 
+1 | -0
 
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Die italienische erste Bank hat schon: geschlossen und zahlt von einem Tag auf den anderen nichts mehr aus:
http://www.bancanetwork.it/...
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11.06.2012 15:24 Uhr von SN_Spitfire
 
+0 | -1
 
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Also wenn ich das: logisch betrachte, sind wir Deutschen zwar der Zahlmeister der EU, aber wenns in den anderen Ländern schon den Bach runter geht und hier die Wirtschaft blüht, dann bin ich in gewisser Weise doch "NOCH" froh, dass ich hierzulande meine Brötchen verdiene.
Auch wenn die Zukunft nicht gerade rosig aussieht, aber sollte Europa bald tatsächlich vor dem Zusammenbruch irgendwann stehen, werden wir Deutschen wohl noch mit einem blauen Auge davon kommen, während andere Staaten mit inneren Verletzungen leblos am Boden liegen.
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11.06.2012 15:26 Uhr von cantstopfapping
 
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deutsche renten unsicher, kinderarmut hierzulande: aber fremde länder retten, die jahrelang nicht vernünftig gewirtschaftet haben?!?
wie lange muss deutschland noch zahlen? ach ja, bis wir auch ABSOLUT zahlungsunfähig sind. und so lange wirds nimmer brauchen.
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11.06.2012 15:58 Uhr von ArrowTiger
 
+2 | -0
 
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Mythos "Zahlmeister der EU": Also, das ist ja ein oft gehörtes Gerücht, daß Deutschland "Zahlmeister der EU" sei. Fakt ist jedoch, daß die Krise Deutschland bisher keinen Cent gekostet hat - im Gegenteil haben wir davon nur profitiert (und nicht nur wir).

Wird Zeit, dieses Gerücht langsam mal sterben zu lassen:

"Wie Deutschland vom Euro profitiert", http://www.spiegel.de/...

Zitat: "[...] Bislang hat die Euro-Krise Deutschland keinen Cent gekostet – im Gegenteil: Die Kredite an Griechenland und Irland sind ein gutes Geschäft. Vereinfacht formuliert leiht sich der deutsche Finanzminister an den Märkten Geld für zwei Prozent und reicht es für fünf Prozent weiter. Bei zehn Milliarden Euro Kreditsumme macht das einen jährlichen Gewinn von 300 Millionen Euro."

Allerdings möchte ich noch einen Kommentar von Jens Berger hinzufügen:

"Das ist typisch für den SPIEGEL. Zuerst baut er mit aller Macht einen Mythos auf, um dann lautstark darüber zu klagen, dass die Öffentlichkeit diesen Mythos auch noch glaubt. Natürlich „vergisst“ der SPIEGEL aber auch bei seiner Mythenkritik zu erklären, warum Deutschland komparative Vorteile aus dem gemeinsamen Markt und er gemeinsamen Währung zieht: Die implizite Unterbewertung der deutschen Währung und die vergleichsweise zu niedrigen Löhne sind dem SPIEGEL kein Wort wert. Selbstverständlich ist es dem SPIEGEL auch kein Wort wert, darauf hinzuweisen, dass der deutsche Exporterfolg ein Zeichen für eine volkswirtschaftliche Störung der Gemeinschaftswährung ist. Das ist doppelt problematisch, da der Leser ohne diese Erklärung der Mythenkritik des SPIEGEL nicht folgen kann." (Quelle: http://www.nachdenkseiten.de/...)
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11.06.2012 16:40 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -0
 
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@Butzelmann: -- "Ähmnn...wer ist denn "WIR" ?!"

Schon klar, leider! Mir ging es auch nur um die Widerlegung des Mythos "Zahlmeister". Der scheint mir eine der üblichen Blendgranaten der Regierung gewesen zu sein, um uns Volk in eine falsche Richtung zu dirigieren.

Wobei: wer weiß schon, wie es um uns stünde, hätten wir wirklich Milliarden in andere Länder gepumpt... 8-/

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