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Deutschen Krankenhäusern gehen lebenswichtige Medikamente aus

Laut einem Bericht der "Frankfurter Rundschau" gibt es offenbar Versorgungsprobleme in deutschen Krankenhäusern mit lebenswichtigen Medikamenten. Der Krankenhausapothekerverband spricht von "bedeutenden Lieferengpässe bei relevanten Arzneimitteln".

"Das sind prekäre Zustände. Ich hätte nie gedacht, dass wir in Deutschland da einmal hinkommen werden", sagte eine Mainzer Krankenhausapothekerin. Sie mische mittlerweile zahlreiche Medikamente selbst, weil die Industrie nicht liefere.

"Ein ständiges Problem" sei beispielsweise die Versorgung mit intravenösen Herzanfall-Medikamenten. Aber auch Aspirin sei knapp. Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie nannte als Gründe Herstellungsschwierigkeiten, Lieferengpässe bei Wirkstoffen sowie Unwirtschaftlichkeit für die Firmen.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krankenhaus, Medikament, Lieferung, Versorgung, Engpass
Quelle: wirtschaft.t-online.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.06.2012 14:33 Uhr von MacTop
 
+21 | -3
 
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Den Pharmafirmen geht es um die anstehende Regulie: rung, denn jetzt dürfen Sie nicht mehr Mondpreise nehmen die hinter verschlossenen Türen ausgeklüngelt wurden. Warum machen wir es nicht wie Brasilien(wenn ich mich recht errinnere) und löschen die Patente und verdonnern einen Generikahersteller zur Produktion. Hat da unten auch geholfen.
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11.06.2012 14:59 Uhr von Pils28
 
+15 | -1
 
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Ja total zufällig, dass es sich hierbei, um: erstaunlich günstige Präparate handelt. Denke mal es handelt sich um bei den "intravenösen Herzanfall-Medikamenten" um sowas sie Streptokinase und ähnliches, wo die Produktion wirklich verdammt einfach ist. Also "Herstellungsprobleme" klingen da wirklich arg vorgeschoben.
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11.06.2012 16:24 Uhr von klaus2010
 
+4 | -2
 
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Ja ja: Geiz ist geil. Wirklich toll auf welche Zustände sich Deutschland noch so freuen darf.
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11.06.2012 18:50 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+10 | -2
 
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Also wieder Baumrinde lutschen? Man könnte auch mal was erfinden, das wirkt und nicht nur ein paar Symptome bremst. Ach nee, geht ja nicht. Dann ist ja keiner mehr krank und man verdient nichts. Über Privatisierung lässt sich streiten, aber im Gesundheitssektor hat die echt nix verloren. Pharmaindustrie verstaatlichen!
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11.06.2012 21:09 Uhr von Perisecor
 
+2 | -11
 
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@ MacTop: Und wenn das jedes Land macht, wer entwickelt dann neue Medikamente?

Lustigerweise ist Deutschland eines der Länder, welches in der Pharmabranche führend ist. Der brasilianische Weg oder auch die Duldung von Fälschungen in z.B. Indien schadet also Deutschland und jedem Deutschen.
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11.06.2012 21:37 Uhr von TeKILLA100101
 
+1 | -0
 
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naja also: es gibt doch genug alternativen bei solchen "standard"-medikamenten wie aspirin oder nich?

und teuer sind die krankenhauspackungen sicher nicht, da kosten 50 aspirin mal nur so 2-3 euro...
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12.06.2012 01:08 Uhr von bigX67
 
+4 | -2
 
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wenn die pharmafirmen nicht entwickeln wollen, könnten wir das geld das wir in die rüstunxindustrie pumpen nehmen und damit unabhängige institute bezuschussen. zb auch uni-einrichtungen. dann stände dahinter zuerst kein kommerzielles interesse und gleichzeitig könnte der beweis erbracht werden, dass nicht nur krieg die menschen weiterbringt.

obwohl - dann hätten wir krieg mit den pharmaunternehmen :D.
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12.06.2012 02:45 Uhr von Mr.Gato
 
+4 | -5
 
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Blödsinn: Niemand stirbt in Deutschland wegen Medikamentenmangel.
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12.06.2012 23:40 Uhr von bigX67
 
+1 | -0
 
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@richterXXL: das kann mensch so nicht sagen. hygiene wird schon grossgeschrieben, nur werden die ärzte darin nicht vernünftig ausgebildet und den anderen (pflege- und reinigunxpersonal) fehlt oft die zeit.

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