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Holtzbrinck-Verlag überlässt VZ-Seiten sich selbst - SchülerVZ bleibt erhalten (Update)

Für viele Studenten war studiVZ eine tägliche Anlaufstelle. Konnte man doch über das innovative Verknüpfungskonzept alte Bekanntschaften wieder auffrischen. Auf dem Höhepunkt seines Erfolgs kaufte der Holtzbrinck-Verlag den Gründern das Web-2.0-Projekt 2007 für 85 Millionen Euro ab.

Doch die Visits sanken dann rapide, nicht zuletzt aufgrund der Konkurrenz durch Facebook. Schauten im April 2010 noch 450 Millionen Besucher vorbei, waren es 2011 nur noch 225 Millionen. Im April 2012 kam man nur noch auf 50 Millionen Visits. Holtzbrinck beendet nun das Desaster.

Der Ableger SchülerVZ soll unter idpool.de nochmal eine Chance erhalten, die bekannteren Seiten StudiVZ und MeinVZ werden wohl sich selbst überlassen. Eine Schließung wird geprüft, 25 Mitarbeiter sind bereits entlassen (ShortNews berichtete).


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Netz, Hoffnung, Verlag, SchülerVZ, StudiVZ
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.06.2012 14:23 Uhr von EraZor2k4
 
+6 | -0
 
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Blubb das war die VZ Blase. Mal sehen wann die nächsten platzen!
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11.06.2012 14:58 Uhr von Sir.Locke
 
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tja, wenn man immer nur verschlimmbessert muss man sich nicht wundern...
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11.06.2012 17:01 Uhr von Bildungsminister
 
+5 | -1
 
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Auch die Facebook-Blase wird irgendwann platzen. Nicht heute, nicht morgen, aber irgendwann. Das zeigte sich zuletzt nicht nur am Aktien-Desaster, sondern auch am aktuellen Comscores Media-Metrix-Ranking, welches darstellt, dass Facebook in den USA kaum noch wächst. Auch gibt es bei Facebook sehr viele ungenutzte Profile, die ein eindeutiges Bewerten kaum zulassen.

Natürlich wird es Facebook als Marktführer nicht gehen wie den VZ-Seiten, aber die Menschen fangen bereits jetzt an zu erkennen, dass Facebook eine nette Spielerei des Web 2.0 war, aber Studien belegen schon jetzt, dass gerade die jüngeren unter den jungen Leuten andere Freizeitbeschäftigungen suchen, und sie dabei wieder lieber auf den direkten Kontakt setzen.

Facebook war und ist als Neuheit im Netz, als etwas anderes, sehr beliebt, aber in dem Moment, wo es im Grunde zur Routine wird, werden die Menschen auch das Interesse verlieren.

Ich kann mir vorstellen, dass in Zukunft eher zielgerichtete Netzwerke, solche die sich spezifischen Themen und Interessengruppen widmen, Interesse wecken werden. Aber nun gut, wer wagt sich schon die Trends von morgen zu bewerten?

Die 85 Millionen für VZ, die hätte man bestimmt auch besser anlegen können, wenn man nicht unbedingt dem Trend hinterher gewollt hätte. Die Gründer werden sich spätestens jetzt ins Fäustchen lachen, den Laden am Höhepunkt verschachert zu haben.

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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11.06.2012 19:05 Uhr von Tauphi
 
+2 | -0
 
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Juhuuu: dann darf ich ja bald wieder VZ in einer domain verwenden, ohne dabei Angst haben zu müssen, böse abgemahnt zu werden

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