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Urteil: Sekte "Zeugen Jehovas" wird großen Kirchen gleichgestellt

Das Mainzer Verwaltungsgericht hat der Sekte "Zeugen Jehovas" rechtlich einen großen Sieg verschafft.

Die Glaubensgemeinschaft ist nun rechtlich den großen Kirchen gleichgestellt. "Mit der formalen Gleichstellung auch in Rheinland-Pfalz kommen wir nun auch hier endlich zu unseren verfassungsmäßig garantierten Rechten", kommentierte ein Sprecher der Sekte das Urteil.

Nun können die Zeugen Jehovas auch Kirchensteuer erheben und könnten sogar in Aufsichtsgremien der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten eintreten, wie dies bisher auch evangelische und katholische Vertreter tun.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Kirche, Sekte, Gleichstellung, Zeugen Jehovas
Quelle: www.express.de
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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.06.2012 13:50 Uhr von Anima_Amissa
 
+8 | -0
 
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Somit sind die "Zeugen Jehovas" keine Sekte (mehr) weshalb diese Bezeichnung in der Überschrift unpassend ist...
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11.06.2012 14:14 Uhr von Tinnu
 
+22 | -0
 
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ach du großer mist! anstatt die alle zu verbieten nun sowas...

ein schritt in richtung mittelalter.
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11.06.2012 15:10 Uhr von machi
 
+7 | -0
 
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Scientology: braucht aber keine Kirchensteuer, die verticken Kurse und kommen "unbürokratischer" an dein Geld ;)
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11.06.2012 15:33 Uhr von iarutruk
 
+7 | -2
 
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Wie lange geht es noch, bis der Islam in Deutschland die gleichen Rechte bekommt?
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11.06.2012 21:37 Uhr von XFlipX
 
+1 | -1
 
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Wow...Objektivität war gestern.....Sekte?!?! Mal davon abgesehen, dass das Wort "Sekte" in der Quelle kein einziges mal vorkommt...scheint der Autor der SNews den Jargon der etablierten Kirchen übernommen zu haben, die all jene chr. Glaubensgemeinschaften als "Sekte" diffamieren, die nicht der kirchl. Doktirn folgen bzw. sie scharf kritisieren.

Im Gegensatz zu den etabl. Kirchen besitzen die ZJ keinen Pendant zur Kirchensteuer, sie finanzieren sich aus freiwilligen Spenden ihrer Anhänger.

XFlipX

Ps.: Seit 2007 besitzen die ZJ auch in der Türkei einen Rechtsstatus
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11.06.2012 23:05 Uhr von looloohose
 
+1 | -0
 
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mit: anzug und krawatte sitzen sie dann im paradies, umgeben von tigern und löwen, und alle sind vegetarisch weil es tut sich ja kein lebewesen gegenseitig mehr was.

genau.


die hatten hier mal bei mir in der nähe ein großes treffen. sind dann beim park um die ecke alle in festtagsgewand inder wiese gehockt.

genau dort wo mein hund immer hinkackte.

hmm.
tja.

das sagt einem jetzt vielleicht nicht viel.

mir aber schon.


hallo.

hab ich schon hallo gesagt?
bin neu hier.
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12.06.2012 00:31 Uhr von ElChefo
 
+1 | -0
 
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iarutruk: Das hängt ganz von den muslimischen Dachverbänden ab.

Der Gedanke zur Beantragung der Anerkennung als "Körperschaft des öffentlichen Rechts" war ja schon mal da, wurde aber abgelehnt (nicht durch den Staat, sondern durch die Verbände selbst). Wenn ich nicht ganz arg daneben liege (ist ja auch schon was her), war einer der Knackpunkte die Führung der DITIB (einer der beiden grösseren Dachverbände, der Andere wäre der ZMD), die ja nun der türkischen Regierung unterstellt ist.

...sobald die deutsche Ummah (bzw. die jeweiligen Strömungen unter sich) eine repräsentative Körperschaft bilden würden, wäre es nur eine Frage des bürokratischen Prüfungsprozesses und die islamische Gemeinde wäre in dieser Hinsicht ebenfalls gleichgestellt.

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