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Regierung in Berlin weiterhin gegen militärische Intervention in Syrien

Bundesaußenminister Guido Westerwelle hat sich gegenüber der "Welt am Sonntag" zu einer militärischen Intervention in Syrien geäußert. Sollte man dies verlangen, müsse man sich auch der Risiken bewusst sein. Gäbe man die Suche nach einer politischen Lösung auf, gebe man die Menschen in Syrien auf.

"Ich finde es schwer erträglich, dass irgendwelche Kaffeehausintellektuellen in der Welt den Einsatz von Soldaten fordern, ohne je darüber Rechenschaft ablegen zu müssen, was das bedeutet", so Verteidigungsminister Thomas de Maizière.

Unterdessen hat Großbritannien ein militärisches Eingreifen nicht ausgeschlossen. William Hague, britischer Außenminister, meinte, dass die Lage in Syrien der in Bosnien in den neunziger Jahren ähneln würde. Israel äußerte sich auch für ein militärisches Eingreifen wie in Libyen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Berlin, Regierung, Syrien, Intervention
Quelle: www.tagesschau.de

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10.06.2012 17:38 Uhr von Borgir
 
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Mit einem militärischen Eingreifen wird man, wie auch im Irak oder in Afghanistan, nichts gewinnen. Man würde die Region nicht befrieden.

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