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Spanien: Staat kann Banken ohne große Auflagen gesund stopfen

Nach Griechenland, Portugal und Irland hat Spanien beantragt, unter den Euro-Rettungsschirm flüchten zu dürfen. Jedoch ist Spanien das erste Land, welches den Schirm nur für die Banken in Anspruch nehmen will. Haushaltsprobleme sollen demnach mit dem Geld nicht gelöst werden.

Die Banken Spaniens sollen mit dem Geld mit mehr Eigenkapital ausgestattet werden. Damit sollen die Banken krisensicher gemacht werden. Nachdem in Spanien eine Immobilienkrise begonnen hatte, saßen die Banken auf Unmengen von faulen Krediten in dreistelliger Milliardenhöhe.

So braucht alleine Bankia 23,5 Milliarden Euro. Dabei fallen die Auflagen für Spanien weniger heftig aus, als die für Griechenland. Es wird keine weitreichenden Sparauflagen geben oder ähnliches. Wenn es nur um die Rekapitalisierung von Banken geht, sieht der Schirm keine strengen Auflagen vor.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bank, Spanien, Staat, Rettungsschirm
Quelle: www.tagesschau.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.06.2012 13:19 Uhr von Borgir
 
+8 | -0
 
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Es ist einfach eine große Schande, dass sich Betrüger aus der Finanzwirtschaft immer wieder vom Staat, sprich vom Volk, gesundstoßen lassen. Danach wird dann weitergemacht wie zuvor auch.
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10.06.2012 14:04 Uhr von L0rd_Just1c3
 
+5 | -0
 
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Wie lange noch? Kann da dem Autor nur zustimmen.

Jedes kleine, mittelständische Unternehmen oder jeder Privathaushalt wäre schon lange an die Wand gefahren worden.

Das Schlimme ist, dass dieses "Fass ohne Boden" nur gestopft wird. Man sollte es austauschen oder komplett neu aufbauen.

Solange keine wirklichen Konsequenzen gezogen werden, wird es weiter "lecken", bis kein Tropfen Wasser (Geld) mehr da ist.

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