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VW übernimmt Porsche AG: Steuertrick spart 1,5 Milliarden Euro

Die Volkswagen AG übernimmt nun die Tochter der Holding Porsche SE, die Porsche AG.

VW und Porsche wählten ein spezielle Konstruktion, wobei VW 1,5 Milliarden Euro bei der Übernahme spart. Dies bestätigte das Finanzamt Stuttgart. Denn zu den 4,5 Milliarden Euro, die die Holding Porsche SE für ihre Tochter erhalten soll, bekommt sie eine VW-Stammaktie dazu.

Dies kommt eher einer Umstrukturierung gleich als einem Verkauf. Also besteht kein Steueranspruch. Schadenersatzforderungen in Milliardenhöhe gegenüber der Porsche-Holding ließen das Geschäft bisher immer platzen. Aus diesem Grund bringt VW auch nur die Porsche AG bei sich mit ein.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, VW, Porsche, Übernahme, Milliarden
Quelle: www.rp-online.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.06.2012 18:37 Uhr von rheih
 
+9 | -1
 
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Super: die großen Unternehmen tricksen rum und sparen Milliarden und der "kleine Mann" zahlt drauf......
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09.06.2012 19:18 Uhr von artefaktum
 
+3 | -0
 
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Also besteht kein Steueranspruch? Nun ja. Das ist auch eine Frage der Interpretation. So eindeutig ist das noch lange nicht. Z.B. könnte man fragen, ob der ganze Deal doch nicht eher vom Charakter her einer Übernahme ist und eben doch keine Umstrukturierung.

Genauer geht es um eine(!) VW-Stammaktie (Wert etwas über 100 Euro!) die das ganze zu einer Umstrukturierung machen soll, was den Staatshaushalt 1,5 Milliarden Euro kostet.

P.S:

Hab grad mal nachgeschaut: Genauer Wert dieser Aktie liegt aktuell bei 117,55 Euro(!). Und aufgrund dessen, kann man 1,5 Milliarden sparen? Wer nickt da bitte was in der Politik durch?

Stichwort: Verhältnismäßigkeit. So argumentieren die Finanzämter ganz gerne (hab ich auch schon erlebt). Und bei 1,5 Milliarden(!) soll das keine Rolle spielen?

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
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09.06.2012 20:09 Uhr von Perisecor
 
+1 | -5
 
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@ rheih: Der kleine Mann kann doch bei ähnlichen Transaktionen ebenfalls eine Stammaktie dazulegen und somit Steuern sparen.

Unfair ist das also nicht.
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09.06.2012 20:16 Uhr von artefaktum
 
+5 | -1
 
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@Perisecor: Deshalb bin ich ja auch so dankbar. Hab in meiner Steuererklärung gerade den gleichen Trick angewandt, und so mir nix dir nix als Privatmann 1,5 Milliarden Steuern gespart! Danke VW!
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09.06.2012 21:21 Uhr von Perisecor
 
+0 | -0
 
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@ artefaktum: Ist doch super!

Ich hab vorhin auch 1,2 Millionen Euro gespart, weil ich das Nachbarhaus NICHT gekauft habe.

So kommt man eben zu Geld!
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10.06.2012 00:42 Uhr von Perisecor
 
+0 | -0
 
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@ Terrorstorm: Dafür braucht man keine Anwälte, sondern Steuerberater.

Ich finde diese Steuerlücke(n) auch nicht gut, aber die Aussage, dass diese nur die bösen reichen Konzerne nutzen dürfen und der ach so arme Normalbürger nicht, regt mich jedes Mal auf - denn dem ist schlicht nicht so.


In diesem Fall geht es ja nichtmal um Geld, mit welchem der Staat rechnen konnte, denn es geht um die Fusion von zwei Firmen - diese ist nicht notwendig, für den Staat nicht planbar und darf daher auch in keiner Kalkulation auftauchen, bevor das Geld nicht tatsächlich auf dem Konto ist.
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10.06.2012 11:15 Uhr von artefaktum
 
+0 | -0
 
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@Perisecor: "Ich hab vorhin auch 1,2 Millionen Euro gespart, weil ich das Nachbarhaus NICHT gekauft habe."

Volkswagen hat aber diese Porsche SE Holding übernommen. Das ist der entscheidende Unterschied.
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10.06.2012 11:23 Uhr von Perisecor
 
+0 | -0
 
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@ artefaktum: Genau genommen war das eher eine Umstrukturierungsmaßnahme.

Wäre es eine Übernahme, hätten die Steuern gezahlt werden müssen....


Steht auch in der News.
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10.06.2012 11:26 Uhr von artefaktum
 
+0 | -0
 
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@Perisecor: Du weisst selbst, dass das Blödsinn ist.

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
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10.06.2012 12:16 Uhr von Perisecor
 
+0 | -0
 
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@ artefaktum: Es ist nunmal leider kein Blödsinn, sondern rechtlich und faktisch eine Umstrukturierung.

Dass es gefühlt eine Übernahme ist, mag ich nicht abstreiten, deshalb finde ich diese Steuersparmöglichkeiten in diesem Falle auch absolut unangebracht.

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