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Spätfolge des Facebook-Börsengangs: UBS verliert Hunderte Millionen US-Dollar

In den vergangen Tagen ist viel über die Facebook-Aktie und den in weiten Teilen misslungenen Börsengang geschrieben worden (auch ShortNews berichtete ausführlich). Nun sind neue Probleme bekannt geworden, wie nun ein Zeitungsbericht deutlich macht.

Demnach war der Börsengang des sozialen Netzwerk mit massiven technischen Problemen verbunden. Alleine die Schweizer Großbank UBS soll dadurch 350 Millionen US-Dollar verloren haben. Am Tag der Erstnotierung musste der Handelsbeginn wegen technischer Probleme um eine halbe Stunde verschoben werden.

So hatte die UBS mehrfach Großaufträge ins System eingegeben, da wegen der technischen Schwierigkeiten eine Auftragsbestätigung ausblieb. Folge: Die Bank kaufte deutlich mehr als sie haben wollte. Die Bankverantwortlichen wollten sich noch nicht über mögliche juristische Schritte auslassen.


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Facebook, Börse, US-Dollar, Börsengang, UBS, Spätfolge
Quelle: www.n-tv.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.06.2012 13:42 Uhr von Rheinnachrichten
 
+12 | -0
 
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Jetzt wird klar, warum die Aktie am ersten Handelstag zunächst so gut lief und dann nachgab. Inzwischen liegt das Papier nach einem Tiefstkurs von 21 wieder bei 22 Euro. Wer bei 38 eingekauft hat und nun Millionen Papiere hat, dürfte in der kommenden Quartalsbilanz ein mittelschweres Problem haben, selbst wenn sich Großbank schimpfen lassen muss.
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09.06.2012 13:45 Uhr von Rheinnachrichten
 
+0 | -2
 
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2 Links dazu: http://www.shortnews.de/...

und

http://www.shortnews.de/...

Viel Spaß beim Diskutieren!
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09.06.2012 14:49 Uhr von lopad
 
+5 | -1
 
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Das die Blase platzt ist klar gewesen und es war nie die Frage ob sondern wann, aber so früh hat mich dann doch gewundert.

Da muss Facebook schon was großes präsentieren damit der Kurs wirklich wieder massiv steigt.
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09.06.2012 14:56 Uhr von Garstl
 
+1 | -1
 
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naja: Man muss schon Blind gewesen sein, wenn man sich Facebook bei dem aktuellem Marktumfeld,bei der hohen Aktienanzahl und Preis gekauft hat.
Ziemlich naiv von den Banken , zu glauben, dass es für die Aktien so viele Abnehmer gibt.

[ nachträglich editiert von Garstl ]
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09.06.2012 14:59 Uhr von Peter323
 
+10 | -0
 
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isss: doch völlig egal...

Eine Bank hat die Lizenz Geld zu drucken, das sieht wie folgt aus:

- Investieren in jeden Scheiss, selbst in Papiere, die sie nichtmal im Ansatz kapieren, weil sie einfach zu komplex sind.
- Zocken mit Geld was sie eigentlich gar nicht hat

Wenn alles gutgeht, darf die Bank den Gewinn vollständig behalten und kräftige Boni an ihre Mitarbeiter ausschenken.

Wenn die Bank massive Verluste machen sollte, kriegt sie Geld vom Staat oder vom Bankenrettungsfonds, danach geht alles von vorne los.
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09.06.2012 15:42 Uhr von Endgegner
 
+3 | -0
 
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Wie geht das: da kaufen Leute Aktien für dreistellige Millionenbeträge ein und ignorieren scheinbar die technischen Probleme. Jeder normale Mensch hätte bei dem Betrag nochmal angerufen, weil die Auftragsbestätigung ausgeblieben ist und nicht einfach nochmal bestellt. Wenn mein Schnitzel im Restaurant nicht nach 5 min kommt bestell ich ja auch kein neues. Die Schuld liegt bei UBS, da hab ich kein Mitleid!
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09.06.2012 17:27 Uhr von Smilychris
 
+1 | -2
 
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@ Peter232: Es haben nicht die Banken, sondern NUR die Landeszentralbank (Notenbank) das Recht Geld zu drucken.
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10.06.2012 09:41 Uhr von MC_Kay
 
+0 | -0
 
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@Peter323: "Wenn die Bank massive Verluste machen sollte, kriegt sie Geld vom Staat oder vom Bankenrettungsfonds, danach geht alles von vorne los."

Naja, der Bankenrettungsfonds ist aber nur für die EWU (EuropäischeWährungsUnion) gültig. Hier geht es aber um eine Bank in der Schweiz. Schweiz ist weder EU noch EWU. :D

Aber pronzipiell ein sehr schöner äußerst trefflicher Kommentar deinerseits. ^^ +

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