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USA und China pokern um Asien

China entwickelt sich aus weltpolitischer Sicht immer mehr zu dem, was Russland im 20. Jahrhundert war: Der große Widerpart der USA auf der Politbühne. US-Präsident Obama sieht sich nun mit den ehemaligen Interessen George Bushs konfrontiert, der den wirtschaftspolitischen Aufschwung Chinas lancierte.

Auf China fällt nun Obamas außenpolitischer Fokus: 60 Prozent der US-Marine werden in den Pazifik verlegt, hinzu kommen sechs Flugzeugträger. Auch im südchinesischen Meer sieht die USA Interessen: Dort treibt die Rücksichtslosigkeit Chinas Anrainer wie Vietnam oder Taiwan in die Arme der Amerikaner.

Das Südchinesische Meer ist wirtschaftlich hoch interessant, wird jedoch von China aus historischem Recht beansprucht. US- Außenministerin Clinton nennt die freie Passierbarkeit ein "nationales Interesse der USA". Im Rahmen dieses Pokers plant China mit Afghanistan zu paktieren, die USA mit Indien.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Politik, China, Asien
Quelle: www.spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.06.2012 11:00 Uhr von Raskolnikow
 
+5 | -0
 
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Nebeninfo: Indien ist der weltgrößte Waffenimporteur, die USA macht sich Hoffnungen, innerhalb des strategischen Bündnisses, Russland als größter Waffenexporteur zu beerben. Könnte klappen, denn die Inder blicken sorgenvollen Auges auf die fortwährend expandierende "Weltmacht China". Da kommt amerikanische Waffentechnologie dem Selbstschutz doch stark zupass.
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09.06.2012 11:33 Uhr von Sir_Waynealot
 
+3 | -4
 
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ganz ehlich: die usa müssten nur die ganze produktion aus china abziehen und die chinesen würden im bürgerkrieg versinken.

deswegen wird es dort nie einen krieg geben.
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09.06.2012 11:37 Uhr von Margez
 
+3 | -1
 
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Hoffentlich geht keiner der Beiden All-In: Denn diese beiden Staaten werden, und das hat man im US-Kongress schon vor etlichen Jahren gesagt, in der Zukunft die wohl einzigen Supermächte sein.
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09.06.2012 11:47 Uhr von Perisecor
 
+0 | -14
 
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09.06.2012 12:01 Uhr von D3m4ison
 
+4 | -3
 
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Clinton: diese Fut ... ich hasse sie, die verarscht doch nach strich und faden die menscheit... sie lässt es richtig raushängen, ihre Macht und Großkotzigkeit, das sie was besseres ist "nationales Interesse der USA"
die scheiß PIsser sollen sich in ihr Land verpissen und sich mal um ihre eigenen Probs kümmern, als darum, andere zu ihren Problemen zu machen. aus meiner sicht sind die Amerikanischen Regierungen absolute Psychopaten
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09.06.2012 13:29 Uhr von bigX67
 
+3 | -1
 
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war taiwan nicht schon immer (seit der zeit nach dem WK2, als die kuomintang dorthin flohen) eine amerikanische diktatur-kolonie ?
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09.06.2012 14:42 Uhr von Perisecor
 
+0 | -3
 
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@ bigX67: Nein.
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10.06.2012 04:29 Uhr von meisterthomas
 
+0 | -0
 
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Globalisierung, Umverteilung -- Zensur und Tabu: Zwar hatte hat George Bush die wirtschaftliche und militärische Entwicklung Chinas lanciert, aber sie wurde im grunde bereits durch die Steuer und Niedriglohnpolitik von Reagan, Thatcher und Kohl eingeleitet und ausgebaut.
Bush hat diese Entwicklung dann noch beschleunigt.

Mao bot Kissinger 10 Millionen Chinesinnen als Zahlungsmittel an:
http://www.welt.de/...
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12.06.2012 01:18 Uhr von bigX67
 
+0 | -0
 
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@amerikanische-diktatur-kolonie-verneiner: <<<Gleich nach Ende des Zweiten Weltkrieges handelte er mit den USA die Unterstützung durch Leih-Pacht-Hilfsstoffe aus. Enorme Mengen an Waffenhilfen, militärischer Ausrüstung und administrativer Hilfe wurden geleistet sowie Geld, das noch nach der Flucht nach Taiwan geflossen ist.>>>

<<<Die Kuomintang beherrschte das Land, bedingt durch die besondere Konstruktion des Parlaments, bis 1992 praktisch wie eine undemokratische Einheitspartei, da sie sich als einzig legitimierte Regierung ganz Chinas sah und nur Wahlen von den Bürgern ganz Chinas akzeptieren wollte. Gegen Ende der 1980er-Jahre begann in Taiwan eine Demokratisierung. Die bis dahin geltenden Notstandsklauseln wurden aus der Verfassung entfernt und neue Parteien neben der Kuomintang zugelassen. 1992 wurde die Verfassung nach einer freien Parlamentswahl geändert, zugunsten einer Direktwahl durch das Volk verzichtete die Nationalversammlung auf das Recht der Präsidentenwahl. 1996 wurden erstmals direkte Präsidentschaftswahlen durchgeführt, die der seit 1988 amtierende Präsident Lee Teng-hui von der Guomindang gewann.>>>
ob die nun besser sind, als die vorherige einheitspartei (=diktatur) ?

<<<Die USA erließen ein Gesetz (Taiwan Relations Act), wonach sie sich verpflichten, Taiwan Hilfe gegen jede militärische Bedrohung zu leisten. Das schließt jedoch nicht notwendigerweise eine militärische Intervention der USA ein – gemeint ist vor allem der Verkauf von Waffen mit Defensivcharakter an Taiwan. Des Weiteren existieren die Sechs Zusicherungen der USA an Taiwan von 1982:

Die USA werden keinen Zeitpunkt setzen, um den Waffenverkauf nach Taiwan zu beenden.
Die USA werden die Bedingungen des Taiwan Relations Act nicht ändern.
Die USA werden nicht mit der Volksrepublik China verhandeln, bevor über einen Waffenverkauf nach Taiwan entschieden wird.
Die USA werden nicht zwischen Taiwan und Volksrepublik China schlichten.
Die USA werden ihre Meinung über die Unabhängigkeit Taiwans nicht ändern, und Taiwan nicht in Verhandlungen mit der Volksrepublik China zwingen. Die Meinung der USA ist, dass die Frage friedlich zwischen den Streitparteien geregelt werden muss.
Die USA werden eine Staatshoheit der Volksrepublik China über Taiwan formal nicht anerkennen.>>>

manchmal ist es im netz so einfach ^^.

kam von hier:
http://de.wikipedia.org/...

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