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USA: Barack Obama meldet sich bezüglich der Euro-Krise zu Wort

Barack Obama hat bei einer Rede im Weißen Haus erneut einige Worte an Europa gerichtet. Dabei stand, wie bereits zuvor, die Schuldenkrise im Fokus. Es gelte das Finanzsystem rasch zu stabilisieren. Weiter sagte Obama, dass "sobald wie möglich Kapital in die schwachen Banken injiziert" werden müsse.

Neben dem extrem wichtigen Handelspartner Europa ist ein weiteres Politikum für Obamas Worte verantwortlich: Die Konjunkturflaute in Europa gefährdet auch das amerikanische Wachstum - und damit die Wiederwahl Obamas. Die Wirtschaftslage ist für Konkurrenten Romney ohnehin bereits ein Angriffspunkt.

Der Präsident lobte aber unter anderem auch Angela Merkel für ihre "Wachstums-Agenda", während er Griechenland vor einem Ausstieg aus dem Euro warnte. Ferner sprach er der Eurozone sein Verständnis aus. "Man stelle sich vor, mit 17 Kongressen zu tun zu haben statt nur mit einem", so Obama.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Euro, Europa, Krise, Barack Obama, Finanzkrise
Quelle: www.handelsblatt.com

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.06.2012 20:49 Uhr von TeleMaster
 
+11 | -2
 
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...ist es nun eine Weltwirtschaftskrise oder doch nur eine Euro-Krise? USA sagt so, EU sagt so. Spielt eigentlich keine Rolle.

Europa lässt sich, wie eh und je, sowieso die Geschichtsbücher diktieren und deswegen wird es in einigen Jahren heißen, dass ausschließlich Europa dran schuld war, dass die Wirtschaft in den USA zusammenbrach...
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08.06.2012 21:11 Uhr von NRT
 
+15 | -1
 
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tja Wenn man den gestopften Leuten noch mehr Steuererleichterungen zukommen lassen könnte, aber nö...

Dieses Systeme ist durch die dummen Leute und habgierigen Bonzen zum Scheitern verurteilt.

Diese ganze Verschuldungsschei**e ist ein geplantes Konstrukt zwischen Wohlhabenden und deren Handlanger. Nebenbei die Bevölkerung noch ein wenig desinformieren, der Pöbel schluckts und basta!

"Die Wenigen, die das System verstehen, werden so sehr an seinen Profiten interessiert oder so abhängig von der Gunst des Systems sein, dass aus ihren Reihen nie eine Opposition hervortreten wird.
Die breite Masse aber mental unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne zu murren tragen. Vielleicht sogar ohne zu mutmaßen dass das System ihren Interessen FEINDLICH ist."
Rothschild, 1863
(bei der Jahreszahl bin ich mir jetzt nicht mehr sicher...)

Der EURO ist offizielles Falschgeld. Warum darf man dieses Falschgeld nicht selbst vervielfachen?
=> JEDER Euro-Schein hat einen Copyrightvermerk (C) und somit begeht man eine Copyrightverletzung.

Seht es euch an und denkt drüber nach...

peace, NRT
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08.06.2012 21:25 Uhr von ThomasHambrecht
 
+5 | -9
 
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... durch diese Banken-Blase haben wir überhaupt erst den Wachstum in den letzten 150 Jahren erreicht. Wir würden sonst in den finanziellen Verhältnissen und in der Armut von 1850 leben. Durch diese Blase gab es aber plötzlich Kredite und damit Wachstum und viele Arbeitsplätze. Wahrscheinlich aber erleben wir gerade die Phase wo diese Blase kurz vor dem Zusammenbruch ist.
Wäre unsere Währung - weltweit - wirklich auf Gold gestützt, und nicht auf Kredite, hätten wir den Armutszustand von 1850. Das liegt daran, dass wir die wohl 100-fache Menge des Geldes verwalten, als man in Gold stützen könnte. Alles Geld beruht auf Zahlungsversprechen.

Ergo: die Politik ist am Ende - wir brauchen ein ganz neues System. Aber schnell !

[ nachträglich editiert von ThomasHambrecht ]
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08.06.2012 21:46 Uhr von Glasherz
 
+2 | -2
 
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verständlich: Ich finde es absolut nachvollziehbar und logisch, dass sich die USA für die Finanzprobleme Europas interessiert. Die USA haben eine Importwirtschaft mit Europa und Deutschland als wichtigen Handelspartner. Klar, dass sie daran interessiert sind, das hier auch alles rund läuft. Da hängen auch einige Firmen in den USA dran, wenns hier schlecht läuft.
Find ich schade, dass man das momentan hierzulande so versteht, als ob sie sich einfach nur in Europa rein hängen wollen. Das seh ich nicht so.
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08.06.2012 21:48 Uhr von hofn4rr
 
+5 | -0
 
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naja: die vsa, als "hauptimporteure", seit jahrzehnten auch als rekord-handelsdefizitland bekannt, trifft der "eurocrash" nicht direkt, vielmehr ist so ein konkurrent mehr ausgeschaltet.

in erster linie trifft es die europäer (also uns) selbst am meisten.

was obamas lob angeht, meint er wohl das alles in seinem, in amerikas sinne sich entwickelt. das angela zu allem ja und amen sagt, egal was es "uns" auch kosten mag.
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08.06.2012 22:10 Uhr von Multiversal
 
+1 | -1
 
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plündert: Fort Knox
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08.06.2012 22:14 Uhr von Floppy77
 
+3 | -3
 
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Kann halt nicht jeder Kriege vom Zaunbrechen um: seine Wirtschaft zu sanieren.
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08.06.2012 22:51 Uhr von Perisecor
 
+1 | -3
 
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@ Floppy77: Kriege bringen kein Geld, sondern kosten welches.

Dieser Umstand wird umso deutlicher, seit man das geplünderte Gold nicht mehr behalten kann, wie das z.B. Rom handhabte.
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09.06.2012 02:58 Uhr von ROBKAYE
 
+3 | -1
 
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Barack Obama alias Barry Santoro...

...und der beste Freund der Wall-Street Banker...und von dem sollen wir uns etwas sagen lassen? Wenn er die Wall-Street dicht macht und alle dort ansässigen Ober-Banker auf den elektrischen Stuhl setzt, hat auch die Krise ein jähes Ende...

[ nachträglich editiert von ROBKAYE ]
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09.06.2012 08:30 Uhr von Floppy77
 
+1 | -0
 
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@Perisecor: Jaja die Rüstungsindustrie geht am Stock....

Es geht um Geld und Rohstoffe. Was denkst Du warum die überall einmarschieren? Um die Völker zu befreien? Ja klar, die Amis, die Beschützer der freien Welt.
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09.06.2012 10:37 Uhr von Perisecor
 
+0 | -0
 
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@ Floppy77: Wäre dem so, wären die afghanischen Rohstoffe nicht an die VR China gegangen und die irakischen Rohstoffe nicht an Großbritannien/Frankreich/Italien/VR China.

US-Unternehmen haben jeweils nur sehr kleine Teile erhalten.


Eventuell solltest du dich informieren, bevor deine Milchmädchenrechnungen von der Realität zum Einsturz gebracht werden.
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09.06.2012 12:03 Uhr von Jlaebbischer
 
+1 | -0
 
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warnte Griechenland davor, auszusteigen.

Kann mal jemand schauen, ob bereits Kreuzer vor Griechenland kreuzen?

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