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Mali: Konflikte zwischen radikalen Gruppen im potenziellen Gottesstaat

In der Stadt Kidal im Norden Malis ist es in der Nacht von Donnerstag auf den heutigen Freitag zu heftigen Gefechten zwischen der islamistischen Vereinigung Ansar al Din und Tuareg-Rebellen gekommen. Noch vor einer Woche befürchtete man, die beiden radikalen Parteien könnten paktieren (ShortNews berichtete).

Angeblich griffen Tuareg dabei das Haus des Ansar al Din-Führers an. Bereits Stunden vor den tätlichen Auseinandersetzungen hatte die westafrikanische Wirtschafts- und Währungsunion die Vereinigten Nationen um militärischen Beistand ersucht. Außerdem wurde um finanzielle Unterstützung gebeten.

Neben den Tuareg-Rebellen und Ansar al Din wurde in Timbuktu die Schaffung einer dritten radikalen Partei bekannt gegeben, das Kürzel der Gruppe lautet MPRLT. Sie gilt als weitestgehend unbekannt. Man ist im Landesinneren nun bemüht, "dem islamistischen Terror" Einhalt zu gebieten.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kampf, Gruppe, Islamist, Rebellen, Mali, Gottesstaat, Tuareg
Quelle: www.faz.net

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08.06.2012 17:18 Uhr von architeutes
 
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Keinen Monat her: da haben sie sich Verbündet , das wird genauso ein
Chaos wie damals in Sierra Leone.

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