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Rumänien: 2.000 Sinti und Roma am "Werk des Todes" angesiedelt

Mehr als 2.000 Sinti und Roma wurden von der rumänischen Stadt Baia Mare in unmittelbare Nähe eines ehemaligen Metallurgiekomplexes umgesiedelt. Das Areal trug früher den Namen "Werk des Todes".

Die Menschen fühlten sich wegen der giftigen Stoffe, mit denen Boden und Luft belastet waren, sofort unwohl. Noch heute befänden sich demnach unzählige Container mit Giftstoffen auf dem Gelände.

Doch ist der Vorfall nicht der erste in der rumänischen Stadt. Bereits vor zwei Jahren wollte der Bürgermeister die Menschen hinter einer zwei Meter hohen Mauer ansiedeln. Damals protestierte ganz Europa gegen das Vorhaben, das daraufhin abgesagt wurde.


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WebReporter: Giagl
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Stadt, Werk, Rumänien, Gift
Quelle: german.ruvr.ru

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.06.2012 18:35 Uhr von Chronos93
 
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@AntiPro: Es verlangt keiner diese Menschen in 5 Sterne-Hotels unterzubringen. Dass sie häufig Schmutz und Müll verursachen ist auch mehr Tatsache als Klischee - jedoch kann man nicht ernsthaft unterstützten, dass der rumänische Staat Sinti und Roma in vergiftetes Gebiet umsiedelt.

Also bei mir kommen da sofort Assoziationen an das dritte Reich hoch...

ZITAT:"Ich denke, wenn sie einer legalen Arbeit nachgehen würden, würden sie sich auch eine vernünftige Behausung leisten können, auch in Rumänien! "

Weil Rumänien so reich ist? Was glaubst du wie einfach es für ein Sint&Roma-Kind ist, dem Kreislauf ihrer Eltern zu entkommen? Sie werden so erzogen. Anstatt sie in giftiges, wenn nicht tödliches Gebiet zu setzten, sollte man lieber versuchen sie zu bilden.

[ nachträglich editiert von Chronos93 ]
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08.06.2012 19:56 Uhr von cyrus2k1
 
+6 | -4
 
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"Zigeuner": Das Problem ist, das diese Kultur nicht mehr zeitgemäß ist. Während sie damals noch durch die Lande ziehen konnten, mit kleinen artistischen Darbietungen und Gaunereien (Hütchenspiel und sowas) eingiermaßen anständig ihr Geld verdienen konnten, funktioniert dies in der heutigen Zeit nicht mehr. Diese Kultur der Zigeuner bräuchte eigentlich dringend ein "Update", das ist das eigentliche Problem. In unserer heutigen hochtechnisierten, kalten, bürokratischen Welt ist einfach kein Platz und kein Bedarf mehr für diese Menschen. Sie werden nur noch als Problemfälle gesehen.

[ nachträglich editiert von cyrus2k1 ]
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09.06.2012 01:45 Uhr von jayjay2222
 
+0 | -2
 
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@cyrus2k1: "Das Problem ist, das diese Kultur nicht mehr zeitgemäß ist."

So war es und ist es immer noch mit den Indianern und Naturvölkern auch als die "Belagerer" kamen und versuchten die Menschen auf den "richtigen" Weg zu bringen und sie und ihr Land ausbeuteten und dies immer noch tun..

Genau wie diese Aussage geht die "zivilisierte" Menschheit auch mit anderen Menschen um da sie meinen das z. B. die Afrikaner selbst an ihre Misere schuld sind. Anstatt Selbstkritik zu üben, werden wie in diesem Fall die Kultur diese Menschen verachtet.

Ich finde das Problem ist, das einige nicht weiterdenken können als über den Tellerrand hinaus..

Und ich finde zudem das wirklich so einige wie Du ein "update" nötig hätten..

[ nachträglich editiert von jayjay2222 ]

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