08.06.12 10:11 Uhr
 375
 

Deutsche Ärzte: Wo bleibt die Patientenbetreuung?

Eine Studie im aktuellen "Ärztemonitor", bei der insgesamt 11.000 Fach-, Hausärzte und Psychotherapeuten befragt wurden, liefert erschreckende Fakten: Bei der Befragung geben zwei von drei niedergelassenen Ärzten an, nicht genügend Zeit für ihre Patienten zu haben.

Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit beträgt bei Fach- und Hausärzten mehr als 55 Stunden. Doch durch Bürokratieaufwand bleibt den Ärzten nicht genügend Zeit für ihre Patienten.

Andreas Köhler, Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) fordert: "Ärzte brauchen wieder Freiräume, um für ihre Patienten da sein zu können. Das Motto muss lauten: Versorgen statt verwalten."


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Annaberry
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Studie, Arzt, Zeit, Patient, Betreuung
Quelle: www.lebensplus.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Kitas: Impfberatungsverweigerer sollen mit 2.500 Euro Strafe belegt werden
Südafrika: Transplantierter Penis wird hautfarben tätowiert
Urteil: Vater darf Impfung der Tochter gegen Willen der Mutter durchsetzen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
08.06.2012 10:11 Uhr von Annaberry
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
In letzter Zeit hatte ich beim Arzt auch das Gefühl, dass er immer weniger Zeit hatte. Zwar bemühte er sich stets, für seine Patienten da zu sein, es blieb jedoch das Gefühl, "durchgeschleust" zu werden. :(
Kommentar ansehen
08.06.2012 12:55 Uhr von Pilot_Pirx
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
und dann liegt es auch noch: am Gesundheitssystem, in dem sich die Reichen aus der Solidargemeinschaft verabschieden können (weil Solidarität zur Zeit sowieso nicht in Mode ist)
Kommentar ansehen
29.10.2012 13:33 Uhr von Borgir
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Und ob dieser Studie sind alle ganz entsetzt. Leute, das ist seit Jahren so und ist einer jahrelangen Fehlentwicklung geschuldet, an der zu einem großen Teil die Politik und zum anderen Teil die Krankenkassen die Schuld tragen. Für letztere ist der Patient einfach Teil einer Kosten-Nutzen-Statistik, nicht mehr. Deshalb wird heftig beschnitten um Kosten zu senken. Das kann man so sehen wie ein Konzern, der Mitarbeiter rauswirft weil sie nur kosten. So lassen Krankenkassen Untersuchungen, Betreuung und Prophylaxe außen vor weil es Geld kostet und der Kosten-Nutzen-Faktor für die Kassen zu niedrig ist. Der Einzefall interessiert niemanden.


[ nachträglich editiert von Borgir ]

Refresh |<-- <-   1-3/3   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

NATO-Gipfel: Trump blamiert sich als Pöbel
Campino findet, Jan Böhmermann habe einen "zynischen Pipihumor"
Manchester-Attentat: Obdachloser Held bekommt von Fußballklub Wohnung spendiert


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?