08.06.12 09:40 Uhr
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Vor 70 Jahren: Weltweit erster atomarer Störfall in Leipzig

Am 23. Juni 1943 kam es in einem Leipziger Labor zum wahrscheinlich ersten atomaren Störfall der Geschichte. Im physikalischen Institut der Universität geriet damals eine sogenannte Uranmaschine in Brand.

Die anrückende Feuerwehr löschte das Feuer mit Decken und Schaum. Mit diesem Vorfall endeten die damals geheimen Forschungen in der Stadt.

Nun möchte die Universität mit einer öffentlichen Vorlesung zum Thema am 24. Juni 2012 über die Experimente informieren und aufklären. Im Anschluss berichtet die Feuerwehr über ihre Sicht des Löscheinsatzes.


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WebReporter: NoPq
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Feuer, Leipzig, Feuerwehr, Atom, Uran, Störfall
Quelle: www.taz.de

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08.06.2012 09:40 Uhr von NoPq
 
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Zitat aus der Quelle:
[..]Uranmaschine besteht aus einer Metallkugel mit einem Durchmesser von 80 Zentimetern. Im mittleren und äußeren Ring sind 750 Kilogramm Uranpulver verteilt. Dazwischen schwimmt schweres Wasser – es wirkt in dem Minireaktor wie eine Art Dämpfer.[..] Danach messen die Forscher, ob es in der Uranmaschine zu einer Neutronenvermehrung gekommen ist. Über mögliche Gefahren macht man sich kaum Gedanken. Schutzanzüge oder Atemmasken trugen die Wissenschaftler nicht.

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