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Elmshorn: Rettungsdienst verständigt Polizei wegen Spacecake

Im vergangenen Monat riefen zwei Personen in Elmshorn nach dem Verzehr eines Spacecakes (Süßwarengebäck mit Cannabis) aufgrund aufgetretener gesundheitlicher Beschwerden den Rettungs-Notruf. Vorbildlich meldeten sie den Grund des Notrufes der Leitstelle gleich mit, jedoch mit ungeahnten Folgen.

Denn die Leitstelle entsandte nicht nur den Rettungswagen, sondern verständigte zusätzlich die örtliche Polizeidienststelle. Der Konsum von Cannabis ist zwar grundsätzlich straffrei, allerdings wurde aufgrund vorgefundener Kuchenreste eine Strafanzeige wegen Drogenbesitz erstattet.

Laut der Polizei-Pressestelle obliegt es der Rettungsdienst-Leitstelle, ob die Polizei zu einem Notruf hinzugezogen wird und versicherte, dass es sich auch bei Drogenmissbrauchseinsätzen um einen Sonderfall gehandelt habe.


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WebReporter: Sir_Mike
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Cannabis, Notruf, Rettungsdienst
Quelle: www.hanfjournal.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.06.2012 17:01 Uhr von Sir_Mike
 
+19 | -0
 
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Auch ich finde ein derartiges Vorgehen völlig inakzeptabel. Ich war auch beim Rettungsdienst (in Österreich) und ein direktes Alarmieren vor dem Eintreffen unsererseits war absolut ungebräuchlich.
Man stelle sich die möglichen Folgen vor. Menschen mit schweren Beschwerden (z.B. Kreislaufkollaps) rufen aus Angst vor einer Strafverfolgung nicht mehr die Rettung und versterben möglicherweise.
Im Bezug auf dieses Beispiel: Wie hilft es der Menschheit wenn man wegen einem Kuchen in den Hefen geht???
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07.06.2012 17:53 Uhr von Jesus_From_Hell
 
+5 | -4
 
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3 Dinge: 1. Was für eine dämliche Idee wegen Cannabis den Rettungswagen zu rufen
(Informiert euch vorher, wer zu dumm dazu ist sollte keine Drogen nehmen)

2. Die Dummheit das auch noch der Notrufzentrale zu sagen sprengt mein Fassungsvermögen

3. Gilt die Schweigepflicht auch bei Notrufen? Anwalt konsultieren wenn das Verfahren nicht eh eingestellt wird, nach Möglichkeit Anzeige erstatten, wenn denn die Möglichkeit dazu besteht. Auch gegen die Polizisten wegen kleinsten Verstößen (Beleidigungen etc.)!

[ nachträglich editiert von Jesus_From_Hell ]
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07.06.2012 17:55 Uhr von Jesus_From_Hell
 
+10 | -0
 
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Aus der Quelle: "Sollte es jedoch Schule machen, dass Rettungskräfte Drogenkonsumenten bei Verdacht auf Überdosierungen die Polizei gleich mit ins Haus bringen, werden diese sich wohl zukünftig hüten, 112 zu wählen, wenn der Kreislauf versagt."

Genug gesagt, aber das hat eigentlich schon der Autor.

[ nachträglich editiert von Jesus_From_Hell ]
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07.06.2012 18:59 Uhr von Kappii
 
+3 | -2
 
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@Jesus_From_Hell: Was hätten die beiden deiner Meinung nach dann tun sollen?

"Tja, wir sind zu dumm Drogen zu konsumieren, dann müssen wir jetzt mit den Konsequenzen zu recht kommen und sterben"

oder wie?

Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, muss man halt die 112 wählen...
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07.06.2012 19:06 Uhr von Jesus_From_Hell
 
+4 | -0
 
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Kappii: Ich kann mir keine durch Cannabis ausgelöste Situation vorstellen in der ein Krankenwagen notwendig wäre.

Und wenn mal einer umkippt, nach ein paar Minuten stehen sie alle wieder. Gegenläufiges habe ich noch nie vernommen, du?
Einfache Panikreaktion wenn man mal kurz ein bisschen blind wird und der Kopf schlägt wie´s nur das Herz sollte :D
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07.06.2012 19:12 Uhr von Kappii
 
+2 | -0
 
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@Jesus_From_Hell: Ohmacht und Erbrechen, kommt beides bei Cannabiskonsum vor und reichen in Kombination allemal für einen Rettungswagen.

Und vielleicht waren es ja auch erfahrene Konsumenten, die bemerkt haben, das irgendwas mit dem "Trip" nicht stimmt.
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07.06.2012 19:27 Uhr von Sir_Mike
 
+2 | -0
 
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Also vorneweg, wie ich schon geschrieben habe, finde ich soll es durchaus ohne Konsequenzen möglich sein den Rettungsdienst über die tatsächliche Situation aufzuklären, denn das hat ja auch einen Sinn & Zweck. So können sich die Sanitäter bereits auf der Fahrt vorbereiten im Sinne von Rettungs-Gegenstände vorbereiten aber auch psychisch auf die Situation einstellen (ist wichtiger als man meinen würde!). Außerdem kann die Leitstelle entscheiden ob es von Nöten ist, sofort einen NAW/NEF (Onkel Doktor ^^) mitzuschicken.

Auch ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen wozu bei reinem Cannabis-Konsum (also ohne Alk, ...) den Rettungsdienst benötigt, außgenommen bei Herzkranken Patienten...

Trotzdem finde ich gilt: Die Rettung kommt lieber einmal zu oft, als zu wenig!

[ nachträglich editiert von Sir_Mike ]
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07.06.2012 19:47 Uhr von Jesus_From_Hell
 
+0 | -0
 
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Kappii: Wenn dir das für einen Notarzt reicht, bitte.. hab ich kein Problem mit nur wenn ich derjenige wäre für den du den KW rufst :D

Die meisten die ich kenne kämen gar nicht auf die Idee wegen sowas. Problematischer Weise einige vielleicht auch bei härteren Sachen (kam nie vor), dann wenn aber wegen dem was hier passiert ist: Repression.

Die Sanis waren vermutlich auch schon auf der Hinfahrt angepisst, unnötiger Stress mit einem der keine Anung sich dafür aber vermutlich noch angekotzt hat...

[ nachträglich editiert von Jesus_From_Hell ]
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07.06.2012 19:53 Uhr von Sir_Mike
 
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Das mit dem Vorbereiten der Sanis & ob der Arzt mit muss war auf alle möglichen Situationen bezogen nicht auf diesen oder nur andere Drogenmissbrauchsfälle.

Ja, ich käme auch nie auf die Idee, ich meine es ist doch nur logisch (und auch der Sinn & Zweck ^^) dass man sich anders fühlt als normal *chuckle*
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07.06.2012 20:52 Uhr von Peter323
 
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falsches Verhalten: wie dämlich iss der Rettungsdienst eigentlich, da gleich die Polizei mitzuschicken ?
In Zukunft werden die Menschen sich 2mal überlegen, bevor man den Rettungsdienst anruft.

Gerade der Cannabis Konsum iss sowas von unwichtig und unrelevant für die Allgemeinheit, das wird auch sehr kontrovers diskutiert, ob das überhaupt illegal sein sollte.

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