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Sarstedt: Ehrenmordprozess wird am Montag fortgesetzt

Die Staatsanwaltschaft ist überzeugt, dass der 35-jährige Syrer der in der Neujahrsnacht in Sarstedt an einer rot zeigenden Ampel erschossen wurde, Opfer eines Ehrenmordes wurde. Der 38-jährige Angeklagte, ein Deutsch-Libanese, soll ihn gemeinsam mit einem Helfer ermordet haben.

Der Komplize soll der Schwager des Angeklagten sein. Das Opfer war mehrfach mit seiner Geliebten auf und davon, diese wollte aber ihre Kinder wieder sehen und ging immer wieder zu ihrem Mann zurück. Das Opfer war selbst schon verheiratet, ehelichte trotzdem nach islamischem Recht seine Geliebte.

Drei Monate nach der Eheschließung verließ die Frau erneut das spätere Opfer. Mit einer Heiratsurkunde stellte der Syrer bei der Familie seiner Geliebten seine Besitzansprüche klar. Er baute vermutlich darauf, dass diese die Frau verstoße. Stattdessen wurde er getötet.


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WebReporter: 24slash7
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Mord, Opfer, Täter, Ehrenmord, Syrer
Quelle: www.n-tv.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.06.2012 15:41 Uhr von pippin
 
+5 | -3
 
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Wann hört das endlich auf, dass ein Mord als "Ehrenmord" bezeichnet wird???

Dieses Wort ist so dermaßen bescheuert, dass mir jedesmal, wenn ich es lese, das kalte Grausen kommt.

Es ist, egal aus welchen Motiven MORD!
Und es wird auch durch keinerlei "kultureller" oder "religiöser" Hintergründe zu einer Ehre jemanden kaltblütig und aus zumeist niedersten Gründen zu ermorden.

Das mögen die Täter anders sehen, aber es bleibt trotzdem Mord und wer hierzulande eher darauf bedacht ist, dass seine Kultur und Religion mit Samthandschuhen angefasst wird, aber gleichzeitig Ehrenmorde gutheißt, der hat hier nichts verloren!
Genauso die Leute, die immer von Toleranz faseln, die sollen sich mal in den jeweiligen Heimatländern der Täter für Toleranz einsetzen!!! Dann sehen die Toleranz wahrscheinlich auch schnell mit anderen Augen.
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07.06.2012 16:25 Uhr von iarutruk
 
+4 | -1
 
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Ist nicht schade um ihn. Bigamie ist in Deutschland verboten. Ich denke, das sollte für alle Bewohner gelten. Und die Mörder des Landes verweisen. Schon sind es wieder 3 weniger.
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08.06.2012 01:45 Uhr von kitumijasi
 
+2 | -5
 
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@saintgermaunt: nun ja einfach mal so andere kulturen beleidigen find ich nicht gut. das ist wie mit dem essen. inder essen gerne gewürzt und die deutschen eher weniger und haben sie deswegen jetzt eine drecksküche? nein es dir nur fremd und aus deiner sicht vllt sogar ekelhaft aber dennen schmeckt es.
aber nun zurück zum eigentlichen thema. wie pippin bereits sagte ist mord einfach nur mord. bei ausländern besonders bei moslems heisst es dann gerne ehrenmord. ich finde andere kulturen gut und interessant da man auch von ihnen etwas lernen kann. wenn diese jedoch unsere gesetzte und regeln verletzten dann muss diese auch nach unseren rechten bestrafen. die kultur kann dir vielen erlauben wie die religion aber es liegt in deinen ermessen wie weit du gehst. beispiel: Mercedes erlaubt dir derren fahrzeug zu fahren. hier durch hast du dir möglichkeit jemanden zu überfahren und so diesen dann zu töten, machst du es? nein aber du könntest es. und wenn du es tust wirst du bestraft. und wenn du es aber tun würdest du einfach ein mörder es sei denn du wärst ein moslem dann nähmlich würde da stehen "ein muslimischer mörder...."
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12.07.2012 13:35 Uhr von sooma
 
+1 | -0
 
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@pippin: Sehe ich ebenso - auf mich wirkt "Ehrenmord" gleich verniedlichend wie "Familiendrama".

Beim ersten Begriff kommt allerdings noch dazu, dass das gewisse Personenkreise für sich als Rechtfertigung nutzen: "Es ging um die/meine Ehre".

Wer aber einen Menschen aus niedrigen Beweggründen (§ 211 StGB) tötet, hat schlicht keine Ehre im Leib!

[ nachträglich editiert von sooma ]

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