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Martinrea-Honsel: 37 neue Auszubildende werden vor erstem Arbeitstag entlassen

Der Automobilzulieferer Martinrea-Honsel (Meschede/Soest) wird allen 37 Auszubildenden, die ihre Lehre am 01. September diesen Jahres beginnen wollten, kündigen. Bei dem Großteil der Auszubildenden handelt es sich um Kinder der Mitarbeiter.

Laut der Firma sieht die Geschäftsführung "keinen Ausbildungsbedarf". Diese Aussage beruht auf Anweisungen aus der Firmenzentrale in Toronto (Kanada). "Hier am Standort kann man niemandem einen Vorwurf machen", so teilte der Betriebsrat mit.

Man will jetzt versuchen die jungen Leute in anderen Firmen im Sauerland unterzubringen. Ob Martinrea-Honsel im kommenden Jahr wieder Auszubildende beschäftigen wird, ist derzeit unklar. Der Betriebsrat geht davon aus, dass hauptsächlich Kosten eingespart werden sollen.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Entlassung, Betriebsrat, Einsparung, Azubi, Auszubildender
Quelle: www.derwesten.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.06.2012 13:02 Uhr von rheih
 
+56 | -5
 
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Selbst keine jungen Leute ausbilden, um Geld zu sparen und dann nach Fachleuten aus dem Ausland rufen.
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07.06.2012 13:49 Uhr von Danielsun87
 
+7 | -7
 
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globalisierung, das ich nicht lache so da sind die globalisten mal wieder am werkeln...
also da muss ich schon sagen, die welt ist offen, bloss nur wenige werden und können alles sehen...die masse soll weiter runter gedrückt werden wie vor 200 jahren...ach die dumme masse von menschen, hat sich echt nicht weiterentwickelt, einfach zum heulen leute...

ich bin für verstaatlichung und regionalisierung...dann wird deutschland auch mal wieder ruhiger..wir rennen jetzt schon seit 200 jahren nur eins hinter her...anerkennung in der welt..und wozu?? naja das merkel und co sich freuen und mitreden dürfen... ich finde, wir sollten mal wieder in diesem land zu ruhe kommen und uns nicht zu tode hetzen...
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07.06.2012 13:55 Uhr von KingPiKe
 
+29 | -1
 
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Ausbildung zur Pflicht machen? Sollte man die Ausbildung nicht mal zur Pflicht machen? So nach dem Motto: Pro X Arbeitnehmer muss ein Azubi pro JAhr eingestellt werden?

Gut, viele würden dann damit kommen, dass die Jugend nicht dazu geeignet ist. Dann sollte die Firma dies aber auch komplett nachweisen können.


Das ist hier eine riesige Sauerei. Hier wurde immerhin ein gültiger Vertrag geschlossen. Die Menschen dachten, dass sie jetzt eine Ausbildung sicher hatten. Nun müssen sie erneuert Bewerbungen schreiben, was jetzt schon relativ spät ist. Unglaublich sowas.

[ nachträglich editiert von KingPiKe ]
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07.06.2012 14:06 Uhr von ArrowTiger
 
+14 | -1
 
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@KingPiKe: -- "Gut, viele würden dann damit kommen, dass die Jugend nicht dazu geeignet ist."

Das behaupten allerdings nachweislich nur die Firmen, die unterbezahlte und unattraktive Ausbildungs- und Arbeitsplätze anbieten. ;-)

Siehe auch: "Klischee mangelnde Ausbildungsreife", http://www.nachdenkseiten.de/...

"Arbeitgeber klagen, immer mehr Jugendliche seien nicht ausbildungsfähig. Wissenschaftliche Belege dafür fehlen allerdings.
Online-Befragungen des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) scheinen diesen Zusammenhang zu bestätigen. Laut der DIHK-Umfrage von 2011 haben 46 Prozent der Unternehmen mit „Ausbildungshemmnissen“ zu kämpfen. Als häufigsten Grund nennen sie einen Mangel an geeigneten Bewerbern. Wenn in der Öffentlichkeit von fehlender Ausbildungsreife die Rede ist, gelten die DIHKErgebnisse als wichtige Referenz…
Tatsächlich falle ein Zusammenhang auf: Die Branchen mit den größten „Besetzungsproblemen“böten besonders unattraktive Arbeitsbedingungen und geringe Bezahlung. [...]"
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07.06.2012 14:20 Uhr von blz
 
+20 | -1
 
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Das ist eine absolute Sauerei! Das Unternehmen leistet sich hier eine Dreistigkeit ohnes Gleichen.
Man schließt Verträge mit jungen Menschen und lässt diese dann im Regen stehen....
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07.06.2012 14:34 Uhr von Krawallbruder
 
+28 | -0
 
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Wer braucht schon Ausbildung unsere Regierung holt die Fachkräfte lieber aus dem Ausland und lässt die eigenen Leute verhungern! Ist für Angie billiger als sich für Ausbildung einzusetzen und in unsere Talente zu inverstieren!

Scheiß Regierungspack!
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07.06.2012 16:11 Uhr von no_trespassing
 
+3 | -0
 
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Tolle Private Equity-Gesellschaft: Honsel gehörte einer Heuschrecke, die wurden dann an Amerikaner verkauft.
Genau wie Hoechst. ==> Vieles davon ist heute Celanese, Sitz: USA statt Frankfurt.
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07.06.2012 17:28 Uhr von megamanxxl
 
+3 | -0
 
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wie scheisse is das?

soweit ich weiß, muss wirklich ein unternehmen bei X mitarbeitern X azubis einstellen, sonst muss man eine art strafe zahlen^^ die strafe is allerdings billiger, als die azubis in 3-4 lehrjahren an vergütung erhalten....
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07.06.2012 20:35 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -0
 
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Für den Betrieb ein Verlust da eine Ausbildung sehr viel Geld kostet. Andere Firmen werden sich freuen, wenn sie junge Leute bekommen, die frisch ausgebildet sind.
Normalerweise hat ein Betrieb Null Interesse daran junge Leute für teures Geld auszubilden, wenn sie anschliessend nicht im Betrieb bleiben.
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07.06.2012 22:12 Uhr von dashandwerk
 
+1 | -0
 
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mmh: Warum sollen Firmen eine Strafe zahlen wenn sie nicht Ausbilden?

Verstehe ich nicht so ganz.
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07.06.2012 22:21 Uhr von Solly
 
+6 | -0
 
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@Tillamoook: Ursprungsartikel: Da zeichnen sich 37 Tragödien ab. Denn Martinrea-Honsel wird in diesem Herbst keinen einzigen Auszubildenden einstellen. Die Entscheidung kommt ganz plötzlich, alle 37 bereits abgeschlossenen Ausbildungsverträge sollen gekündigt werden. Der gesamte neue Lehrlings-Jahrgang steht damit vor einer ungewissen Zukunft.

Somit geht es nicht um Übernahme nach der Ausbildung sondern darum das die erst gar nicht Ausgebildet werden.

Weiterhin heisst es :

"Die Interessengemeinschaft Mescheder Wirtschaft wirbt bei ihren Unternehmen darum, zusätzliche Lehrstellen zu schaffen. Auch Bürgermeister Uli Hess ruft dazu auf, „einen Auszubildenden mehr einzustellen als geplant: Hier können Sauerländer Unternehmen ihre Verlässlichkeit beweisen.“

Also doch Sachlich richtig Wiedergegeben
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07.06.2012 22:50 Uhr von MC_Kay
 
+0 | -0
 
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@Solly: "Somit geht es nicht um Übernahme nach der Ausbildung sondern darum das die erst gar nicht Ausgebildet werden."

Wie du zitiert hast:
"Die Entscheidung kommt ganz plötzlich, alle 37 bereits abgeschlossenen Ausbildungsverträge sollen gekündigt werden."

Dort steht klar "Ausbildungsverträge". Das ein ein Vertrag, die die Ausbildung regelt.
Wenn es um eine Ubernahme ginge, müsste man hierfür einen neuen Vertrag abschließen.

@News
Ich glaube eher weniger, dass so ein Vorgehen vom Betrieb so ohne weiteres möglich ist.
Zwar kann der Ausbildungsbetrieb einen Auszubildenden innerhalb der Probezeit kündigen, aber dafür muss die Kündigung einen triftigen Grund haben.
Nur kann ich nicht beurteilen, ob eine Order der Geschäftsleitung dafür ausreichen würde, dies zu rechtfertigen. Oder ob man auch schon vor Start des Ausbildungsverhältnisses einfach so davon zurücktreten kann.

Immerhin ist das ein gültiger Vertrag!
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08.06.2012 00:14 Uhr von blz
 
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@MC_Kay: Kündigungen in der Probezeit müssen nicht begründet sein. Dafür ist ja die Probezeit.
@Yourpapi: Was soll denn das? Jede Art Mitarbeiter ist wichtig für die Wirtschaft, es muss nicht immer der Ingenieur sein...
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08.06.2012 10:26 Uhr von Farscape99
 
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Es ist ja schon: interessant dass man erst 37 Leute zur Ausbildung einstellt und dann plötzlich merkt - hoppla, die brauchen wir gar nicht. Bei 2/3 Leuten ..ok, aber 37???? Unverschämtheit! Vor allem weil diese jetzt erst mal schauen müssen wo sie bleiben. Viele gute Chancen sind doch schon weg. Verklagen sollte man sie!
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08.06.2012 10:34 Uhr von nick-steel
 
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Facharbeitermangel: Ob alles juristisch einwandfrei ist, vermag ich nicht zu sagen - ich weiss aber jetzt schon, was wir in 1-2 Jahren von unseren Politikern und Arbeitgebern zu hören bekommen:"Schaut euch doch mal in der Welt um, ob es irgendwo geeignete Facharbeiter gibt, wir brauchen welche!!"

Bei solchen Methoden ist es doch gar kein Wunder, dass es in unserem Land immer weniger (eigene) Fachkräfte gibt !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

[ nachträglich editiert von nick-steel ]
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08.06.2012 11:16 Uhr von Solly
 
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@MC_Kay: "Dort steht klar "Ausbildungsverträge". Das ein ein Vertrag, die die Ausbildung regelt.
Wenn es um eine Ubernahme ginge, müsste man hierfür einen neuen Vertrag abschließen."

?????

Hab ich was anderes behauptet?

Lies bitte den Beitrag von Tillamoook und dann meine Antwort darauf.
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08.06.2012 11:22 Uhr von Djerun
 
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ich denke: das ist das ergebnis von diesem:

http://www.igmetall.de/...

alles andere sind nur vorgeschobene gründe
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09.06.2012 05:12 Uhr von AMB
 
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Den Grundstein legte die Gewerkschaft? Warum wundert das noch jemanden.

Unsere Volksfeindliche Gewerkschaft, - Kita´s Bestreicken - weil der Aufschrei größer ist und Kinder damit noch weniger gewollt sind.

Jetzt Ausbildungsplätze völlig infunktional machen, weil keiner mehr sich anstrengen muß und jeder Übernommen werden muß. Da hilft es nicht, daß der Großbetrieb leichter ausbilden kann und die Kleinbetriebe froh sind um die ausgebildeten Gesellen. Nein, man schafft außer daß es keine realen Zeugnisse mehr gibt nun auch noch das letzte Mittel ab, daß einen Lehrling bei der Stange halten kann - die Möglichkeit nicht übernommen zu werden. Wenn also der Betrieb nicht sicher weiß, ob er in 3 Jahren so viele neue Mitarbeiter braucht, darf er nicht mehr ausbilden. Wenn der Betrieb jedoch gute Mittarbeiter wünscht und sie ausbilden möchte, dann muß er mit der Drohung bei der Hand sein können, den schlechten Mittarbeiter vor die Tür zu setzen. Jeder der ausbildet jedoch produziert nur noch leidliche Gesellen, die außer Faulheitskönig vermutlich nichts mehr sein wollen. Warum sollte sich irgend eine Firma solch ein Problem aufhalsen?

Das einzige was mich störrt ist, daß dies Volksfeindliche Handlungen sind, die die Wertevorstellungen unseres Landes völlig vernichten. Den Betrieb hingegen kann ich sofort verstehen, denn er muß sich diesem Problem nicht stellen. Zumal ein Betrieb dieser Größe leicht Gesellen abwerben kann, wenn es dann so weit kommt.

Einziger Vorteil, bereits Ausgebildete haben bald bessere Unterbringungschancen. Nur unser Volk wird darunter leiden, daß nun nicht mal mehr Lehrlinge sich anstrengen müssen gut zu sein.

Mich störrt dies vollkommen und wenn die Gewerkschaft solidarisch wäre, hätte sie bestimmt dafür sorgen können, daß irgend jemand für die Kindergärtnerinnen der Kita´s streikt, der nicht nur die Eltern von Kindern schädigt und somit das Kinder bekommen in ein noch schlechteres Licht stellt. Bei uns hängen nur die Renten und das Gesundheitssystem davon ab, daß es wieder Kinder gibt. Die Gewerkschaft hingegen beweißt, daß entweder nicht gedacht wird, man über Leichen geht und das Wohl unseres Volkes unwichtig ist oder sie eben wirklich ein Feind ist, der sich im Tarnmantel einer falschen Solidarität unter uns gemischt hat. Für mich war der Abschluß das letzte, was hätte passieren dürfen. Selbst 10% mehr Lohn wäre nicht so schlimm gewesen, da dies lediglich zu einer starken Teuerung und zur Abwanderung von Arbeitsplätzen aber nicht zur Qualitätsminderung Deutscher Wertarbeit und dem Werteverfall der Bürger führt, einem Makel, der ersteres genauso mit sich bringt, jedoch dann endgültig verankert, wärend im anderen Fall von einer vorübergehenden Behinderung ausgegangen werden kann.

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