07.06.12 11:17 Uhr
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Angeblich verkaufte Anton Schlecker vor der Pleite noch eine wertvolle Immobilie

Laut Medienberichten soll Anton Schlecker kurz vor der Insolvenz seiner Drogeriemarkt-Kette eine wertvolle Immobilie an seine Kinder verkauft haben.

Dabei handelte es sich um das Zentrallager im österreichischen Pöchlarn. Die Immobilie soll laut Kaufvertrag am 17. Januar für 2,5 Millionen Euro den Besitzer gewechselt haben.

Sechs Tage später wurde die Insolvenz angemeldet. Deshalb taucht die Immobilie auch nicht in der Insolvenz-Masse auf. Allerdings soll Anton Schlecker den Kaufvertrag erst am 29. Februar, also schon während der Insolvenz, unterschrieben haben. Der Insolvenzverwalter will den Vorgang jetzt prüfen.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Pleite, Immobilie, Schlecker, Anton Schlecker
Quelle: www.open-report.de
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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.06.2012 11:17 Uhr von leerpe
 
+13 | -8
 
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Tja so sind sie, unsere sogenannten Eliten. Wenn es hart auf hart kommt, dann zeigt sich erst einmal wie viel kriminelle Energie in ihnen steckt.
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07.06.2012 11:40 Uhr von Morbid.M1
 
+4 | -6
 
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Na klar desto mehr Insolvenzmasse, desto besser für den Insolvenzanwalt ...
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07.06.2012 11:40 Uhr von Morbid.M1
 
+1 | -3
 
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Na klar desto mehr Insolvenzmasse, desto besser für den Insolvenzanwalt ...

(ups doppelt ...)

[ nachträglich editiert von Morbid.M1 ]
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07.06.2012 11:51 Uhr von fallobst
 
+10 | -4
 
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@ leerpe: bist du verwirrt? anton schlecker haftet mit seinem ganzen vermögen für die pleite. so viel eier muss man mal haben. mit einer gmbh käme er viel besser weg. das muss man mal anerkennen, obs dir passt oder nicht.
aber somit sollten anstatt der immobilie die 2,5 mio. dort sein.

problematisch wäre es doch nur, wenn er die immobilie zu einem signifikant günstigeren preis an die eigenen kinder verkauft hätte. so deutet es ja der bürgermeister von diesem dorf an, wobei natürlich auch die frage besteht, von welcher nutzung der bürgermeister spricht und woher er so genau den verkaufswert dieser immobilie kennt. all das hast du aber in deiner news nicht erwähnt und die quelle gibt dazu mit ihren mickrigen 5 sätzen auch nicht mehr her.

deine netten unterstellungen solltest du mal beweisen.
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07.06.2012 12:04 Uhr von Floppy77
 
+16 | -6
 
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@leerpe: Die kriminelle Energie vom Schlecker hat sich doch schon in den Arbeitsverträgen der Angestellten gezeigt.
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07.06.2012 12:51 Uhr von shadow#
 
+1 | -6
 
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@fallobst: Eier? Anerkennen? Wie naiv bist du bitte?
Das hat der nur so gemacht weil er sich als Kaufmann bei seinem kriminellen Tun von niemandem über die Schulter schauen lassen muss.
Wer in solchen Dimensionen keine GmbH hat, hat schlicht und ergreifend gewaltig Dreck am Stecken!
Die Immobilie zum Beispiel ist wesentlich mehr wert.
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07.06.2012 12:56 Uhr von Perisecor
 
+11 | -2
 
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@ Floppy77: Die seit 2009/2010 deutlich über Tarif bezahlt wurden?

Ja, das war echt total gemein von Schlecker. Einfach mehr zahlen als die Konkurrenz...
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07.06.2012 13:44 Uhr von Danielsun87
 
+4 | -3
 
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ich habe das gefühl, das einer vom anderen keine ahnung hat...
also 1. hat er kaum vermögen, da sein ganzes vermögen immer seiner frau, so wie seinen kindern zu geschrieben wurde, somit rechtlich nicht seins, darauf folgt, kaum vermögen da...

und was es da für ein respekt für solch ein handeln geben soll, frage ich mich dabei auch??? da ich es unsozial finde wie sich die unternehmerfamilie aufspielt..

entweder man ist unternehmer und steht für seine mitarbeiter ein oder ebbend nicht, dann brauch man sich aber auch nicht wundern, wenn mal ein exmitarbeiter bei einem meldet vor der eigenen haustür und den chef abknalt...
lg over and out....
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07.06.2012 18:06 Uhr von brainbug1983
 
+1 | -1
 
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Mal ernsthaft, nahezu keine von euch würds anders machen. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie es ist wenn man nen vermögen im 3-stelligen Millionenbereich hat. Wenns dann bergab geht, denkt JEDER erstmal an seine Zukunft und schaut das er für sich genügend zur Seite legt, ist doch ganz normal.
Würdet ihr alles abgeben was ihr euch erarbeitet habt, nur das n paar Leute erst einige Monate später arbeitslos werden? Auch wenn das jetzt egoistisch klingt, aber ich würds nicht tun, ich würd genau so schauen das ich meine schäfchen im trockenen hab.
Ich finds keinesfalls gut was da zum Teil mit den mitarbeitern lief, bestimmt nicht, aber die ganzen Aktionen, zumindest nen Bruchteil seines Vermögens zu sichern sind einfach nur menschlich, nur kann sich hier keiner Vorstellen wie es ist von 1-2 Mrd. auf 0 zu fallen...
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07.06.2012 22:12 Uhr von DieterKuhn
 
+1 | -0
 
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Kommentar: @Halma
Richtig.Und wenn die rechtliche Prüfung ergibt, dass es passt, dann ist mir auch die Meinung der "Moralapostel" egal. Warum? Weil es eine definierten Leitfaden benötigt, und der ist nun einmal das Gesetz.

@leerpe
Damals hat Schlecker schon gekämpft und versucht, die Kosten zu senken. Das hat ja nicht geklappt mit dem Ergebnis, dass nun alle ihren Job los sind. Ist das nun besser?

@shadow#
Erklär mir das einmal bitte. Bei einer GmbH ist es viel einfacher zu tricksen.
Anton Schlecker haftet hier mit seinem Privatvermögen, da sage auch ich: Der hat Eier !!!
Dass er nun versucht, seinen persönlichen Schaden zu minimieren, ist ja wohl logisch und menschlich. Er hat ja nun wirklich extrem viel verloren, meinst Du nicht auch?
Übrigens fallen Angestellte wunderbar in das soziale Netz, ein Unternehmer fällt direkt in den Abgrund (wenn er nichts dagegen unternimmt).

@Perisecor @Digitalkaese
Wusste ich gar nicht, danke für den Hinweis.

@magnat66
Weißt Du, bei Menschen wie Dir fällt mir immer nur eines ein: Gründe ein Unternehmen und mache es einfach besser.
Es ist immer so einfach, auf Unternehmer zu schimpfen und die als die Bösen darzustellen.
Ich selber bin seit Jahren Unternehmer und habe mir über Jahre (weit über 5 Jahre) den Arsch aufgerissen.
Arsch aufreissen bedeutet konkret:

- pro Tag 15 Stunden arbeiten
- am Wochenende arbeiten
- permanent das Risiko des Scheiterns
- Auch wenn das Unternehmen gut geht: Morgen kann es schon nicht mehr klappen und die jahrelange Arbeit war umsonst.

Typen wie Du schimpfen also auf die Unternehmer, welche am Wochenende arbeiten. Wo waarst Du denn da? In der Disco? Denk einmal nach !!!

Und erkläre mir bitte einmal den Begriff soziale Verantwortung. Das würde mich wirklich interessieren !!!
Ich als Unternehmer bin meiner Familie, meinen Kindern und mir selber verantwortlich. Wenn meine Firma scheitert, bekomme ich im Gegensatz zu meinen Mitarbeitern kein Arbeitslosengeld.
Ich respektiere meine Mitarbeiter, ich komme gut mit ihnen aus und versuche, ein netter und sachlicher Chef zu sein. Wenn einem MItarbeiter etwas nicht gefällt, dann kann er dieses mir mitteilen und sagen, wie man es aus seiner Sicht besser machen kann. Ich bin sehr dankbar über solche Hinweise und nehme diese ernst.
Aber Menschen, welche nur meckern und keine Lösungen bieten, kann ich nun wirklich nicht ernst nehmen. Meckern ist einfach, einfach mal besser machen (mit allen Konsequenzen).

@Danielsun87
Aha, jetzt ist also der Unternehmer für Dein Wohlbefinden verantwortlich? Für Mitarbeiter einstehen bedeutet eben nicht, in den persönlichen Ruin zu gehen.
Nur einmal angenommen, Anton Schlecker wäre nun wirklich bitterarm. Welcher von den 13.000 Mitarbeitern hätte ihm denn geholfen und wäre für ihn eingestanden? Wer hätte ihm eine Heimat gegeben und Geld? Du?
Richtig, Du. Denn Du forderst ja soziale Verantwortung, dann übernimm diese bitte bei Deinem Chef, wenn es darauf ankommt.

@brainbug1983
Vollkommen richtig erkannt !

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