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EU-Studie warnt vor giftigen EM-Nationaltrikots

Die Verbraucherschutzorganistation der EU (BEUC) hat einige Nationaltrikots der Teilnehmerländer der diesjährigen Fußball-Europameisterschaft auf giftige Inhaltsstoffe getestet. Darunter befand sich auch das Shirt der deutschen Nationalmannschaft.

Laut dieser Untersuchung enthalten die Trikots von Russland, Ukraine, Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland starke Belastungen durch Blei. Bei dem deutschen Trikot warnt die Organisation sogar davor, dieses Outfit für Kinder zu kaufen, da Grenzwerte massiv überschritten werden.

Die BEUC bemängelt, dass Verbraucher für diese Trikots teilweise 90 Euro bezahlen und dafür nur mangelhafte Qualität erhalten.


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WebReporter: AMIO
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Studie, EU, EM, Trikot, Fußball-EM 2012
Quelle: www.focus.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.06.2012 09:33 Uhr von uhrknall
 
+6 | -0
 
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billig ist die Herstellung, teuer der Verkauf: und bei den Fussbällen ist es nicht anders.
In Pakistan arbeiten Kinder für "uns", die die Bälle in Handarbeit herstellen. Diese werden dann für rund 2 Euro verkauft.
Die Transportkosten, bis der Fussball hier in den Geschäften liegt, machen vielleicht weitere 1 bis 2 Euro aus.
Kaufen kann man sie dann für 130 Euro, von denen man 126 Euro eigentlich für nichts (oder besser gesagt, den Markennamen) bezahlt.
Anscheinend stimmt aber bei den "4-Euro"-Bällen die Qualität, denn sie kommen auch bei Weltmeisterschaften zum Einsatz.

Bei Klamotten kann ich mir vorstellen, dass der Unterschied Preis/Leistung noch extremer ist, denn da sind die Qualitätsansprüche nicht ganz so hoch.
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07.06.2012 11:10 Uhr von blz
 
+3 | -0
 
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Interessant: ist vorallem der internationale Vergleich. Kleidung ist z.b. in den USA deutlich günstiger. Das liegt nicht nur an den Lohnkosten und Zöllen. Und trotzdem wird dort auch Geld verdient.
Solange der Konsument bereit ist für ein T-Shirt 90€ (mit minderer Qualität) hin zu blättern, werden die Unternehmen auch diese Preise verlangen.
Um etwas dagegen zu machen dürfen wir aber auch nicht billig Ramsch kaufen, sondern sollten von Unternehmen wie Trigema kaufen.
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07.06.2012 11:52 Uhr von cantstopfapping
 
+1 | -0
 
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wiedermal: ein tolles beispiel für top "deutsche" qualität. irgendwo im billigstlohnland gefertigt damit ja die gewinnspanne groß genug ist.
eigentlich hat uhrknall schon alles gesagt, wie es ist.
80 euro für ein t-shirt? das hätte man damals ja kaum zu DM zeiten gezahlt.
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07.06.2012 12:08 Uhr von Floppy77
 
+1 | -0
 
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Kein Wunder, wenn man mal genau schaut wo das: hergestellt wird. Hier in Deutschland sind viele Stoffe verboten, in Indien oder China kräht da kein Hahn nach und dann importieren wir den Scheiss der uns krank macht.

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