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Schweiz entkriminalisiert Cannabis-Konsumenten - Keine Strafanzeigen mehr

Zumindest volljährige Cannabis-Konsumenten in der Schweiz werden in Zukunft kein Strafverfahren mehr befürchten müssen. Am Montag stimmte der Ständerat für eine Änderung des Betäubungsmittelgesetzes. Der Nationalrat hatte dies zuvor auch beschlossen.

Es wird anstatt Strafverfahren und Anzeigen für volljährige Cannabis-Konsumenten nur noch Geldstrafen geben. Derzeit sei aber unklar, wie hoch diese Geldstrafen sein können. Der Ständerat gab die Empfehlung, dass Geldstrafen von 100 Franken (umgerechnet 80 Euro) angemessen seien.

Der Nationalrat sprach sich dagegen für 200 Franken als Geldstrafe aus. Übersteigt die Cannabis-Menge jedoch zehn Gramm, so muss weiterhin mit Anzeigen und Strafverfahren gerechnet werden. Diese sogenannte "Mindestmenge" oder der Begriff "geringfügige Menge" soll am Ende im Gesetz stehen.


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WebReporter: Margez
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Schweiz, Droge, Strafe, Gesetz, Cannabis, Konsument
Quelle: derstandard.at

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.06.2012 17:01 Uhr von General_Strike
 
+19 | -3
 
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guter Schritt: Das füllt die Staatskasse und vermeidet Strafverfahren und Vorstrafen wegen Kleinigkeiten.

Wer jedoch unter Cannabis-Einfluss mit dem Auto oder Velo unterwegs ist, muss dafür weiterhin heftig gebüsst werden.
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06.06.2012 17:28 Uhr von Pyromen
 
+14 | -4
 
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immernoch: absoluter schwachsinn, komplett legalisieren alles andere is doch fürn arsch
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06.06.2012 17:54 Uhr von Lanyards
 
+11 | -1
 
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@Pyromen: Eine vollständige Legalisierung wird die Pharmaindustrie niemals zulassen, solange sie geld haben und das haben sie und werden sie auch immer haben, kannst du solch einen Schritt sogut wie überall in Europa vergessen!
Selbst in Holland ist es ziemlich eingeschränkt das ganze.
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07.06.2012 00:54 Uhr von spliff.Richards
 
+15 | -1
 
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@franz.g: "ja THC ist ein medikament... *lach*"

sag das mal nem Krebspatienten der sich wegen der Chemo ständig die seele aus dem Leib kotzt. Viele springen auf die normalen Medis der Pharmakonzerne halt nicht an. Komisch das denen aber Gras hilft, wenigstens die Übelkeit zu bekämpfen.

Auf deinen anderen Satz will ich gar nicht eingehen, da dieser vor Unwahrheiten nur so strotzt ...
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07.06.2012 07:29 Uhr von spliff.Richards
 
+9 | -1
 
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@franz.g: Du scheinst zwar aufgehört haben zu kiffen, aber deine Hirnzellen scheinen das Attentat das du damals auf sie ausgeübt hast, nicht überlebt zu haben.
Nicht kiffen statt Chemo, sondern Kiffen wegen Chemo! Bekämpft die Nebenwirkungen wie Übelkeit. Frag mal deinen Arzt, der wird dir ähnliches erzählen, aber empfehlen darf er es hier in D einfach nicht.

Nur weil du ein Suchtkrüppel warst/bist (sowas wird man nämlich nicht los, also pass auch lieber auf deinen Alkoholkonsum usw. auf), muss das nicht allen anderen auch so gehen. Es gibt Leute die kiffen seit 40 Jahren und keiner von denen legt dieses Suchtverhalten nach dem nächsten Schuss an den Tag.

Ich versuch dich von gar nichts zu überzeugen, es ist mir nämlich scheiss egal was du tust oder nicht tust. Aber wenn du dein gefährliches Halbwissen .... erm sorry deine Meinung öffentlich ins Netz stellst, musst du damit rechnen, dass du Kontra kriegst.

So und jetzt mal zu den behauptungen die "meine" fraktion dauernd von sich gibt:

kiffen ist gesund: BULLSHIT, jeder der das behauptet disqualifiziert sich sofort der Diskussion.

kiffen ist gesünder als rauchen: Genauso großer Schwachsinn. Wenn du wirklich jemals gekifft hättest, wüsstest du dass Grass zu 90% in Verbindung mit Tabak geraucht wird, was diese aussage ziemlich lächerlich macht. Sollte sich diese Aussage aber auf die restlichen 10% beziehen ist sie sogar wahr, weil nur die dämpfe vom thc (damit ist kein rauch gemeint) nicht mal ansatzweise so schädlich sind wie der Rauch des verbrennenden Tabaks (Stichwort Teer in der Lunge etc)

kiffen ist besser als alkohol: Das ist wahr. guck dir mal jemanden an der seit 40 Jahren TÄGLICH säuft (sofern der überhaupt noch lebt) und jemanden der seit 40 Jahren TÄGLICH kifft. Die Unterschiede sind gravierend.

Und den restlichen Schwachsinn höre ich von dir grade zum ersten mal .... hat aber sehr zu meiner Belustigung beigetragen.

Grass kann durchaus bei einzelnen viele Vorteile haben. Halt mal nem Magersüchtigen nen Joint hin, so schnell kannst du gar nicht gucken wie der seine erste Fressattacke hat.

So jetzt muss ich erstmal einen kiffen bevor ich wieder nüchtern werde und mich meine nächste Schwindelattacke packt.

Edit: Wenn du Beläge willst, google selber, hier findest du vielleicht mal nen Anfang: http://de.wikipedia.org/...

[ nachträglich editiert von spliff.Richards ]
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07.06.2012 14:40 Uhr von ArrowTiger
 
+9 | -1
 
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@franz.g: Mal ganz abgesehen davon, daß die Menschheit schon immer Drogen genutzt hat, und diese auch wichtige gesellschaftliche Funktionen erfüllten:

-- "Besonders für Patienten, die an chronischen Schmerzen, Nebenwirkungen einer Chemotherapie oder AIDS leiden und bei denen eine Cannabis-Therapie indiziert sei, gebe es zurzeit keine Alternativen zum Rauchen von Marihuana."

Man kann THC auch oral applizieren.

-- "Tierversuche hätten ein Potential für Abhängigkeit gezeigt, vergleichbar auffallend wie bei Benzodiazepinen, Opiaten, Kokain oder Nikotin."

Als wenn dies bei der angesprochenen Patientengruppe von entscheidender Relevanz wäre! Zumal denen lege artis gegen die Schmerzen Opiate gegeben werden.

Ich halte es für medizinisch hoch bedenklich, gewisse Drogen von der Forschung generell auszuschließen. So haben die wenigen Studien, die es gibt, Hinweise darauf ergeben, daß einige psychoaktive Substanzen hoch wirksam bei der Behandlung von Suchtkrankheiten oder z.B. Migräne sind. Teilweise reichten hier wenige Behandlungen aus (2-4 Sitzungen), um dauerhafte Heilung zu bewirken.

Verbote bei stark suchtfördernden Substanzen, wie Heroin, Kokain oder deren noch schlimmere Derivate halte ich auch durchaus für sinnvoll. Aber unkritisch alles zu verbieten (auch die therapeutische Forschung), wie durch die WHO geschehen, ist schlichtweg Irrsinn! Das zeigt nur die Inkompetenz der Entscheider. Und natürlich spielen auch finanzielle Interessen der Pharmalobby eine Rolle. Es ist schlichtweg lächerlich, eher harmlose Drogen wie Cannabis oder MDMA zu verbieten, Alkohol oder Nikotin hingegen zu erlauben und dabei noch kräftig Steuern zu kassieren.

Die Schweiz geht da m.E schon einen richtigen Weg. Da bekommen sogar Heroinabhängige, die sich an gewisse Regeln halten, pharmazeutisch hergestelltes, hochreines Heroin in speziellen Ausgabestellen verabreicht.

Ich halte die Benutzung (nicht den Mißbrauch!) von Drogen für ein Menschenrecht. Die Nutzung sollte jeder für sich entscheiden können, und zwar nicht nur die therapeutische. Die Mißbrauchssituation entstand ja nur aufgrund der Unterdrückung eines gesunden Umgangs damit. Indigene Gesellschaften, bei denen z.B. die gelegentliche Nutzung von psychoaktiven Substanzen zum Leben dazugehört, haben keine Mißbrauchsprobleme. Die treten eher durch den von der westlichen Gesellschaft (v.a. damals duch Missionare) eingebrachten Alkohol auf.

Interessant in dem Zusammenhang ist vielleicht auch, daß die australischen Ureinwohner, die durch Alkohol weltweit am schwersten geschädigte Gruppe, neuerdings durch die Wiedereinführung bestimmter, leicht euphorisierender Drogen (Kawa-Kawa) immer mehr vom Alkohol wegkommt.

Drogen generell zu verteufeln, ist also ein Irrweg mit unschönen Konsequenzen.
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07.06.2012 15:18 Uhr von ArrowTiger
 
+4 | -1
 
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@franz.g: -- "missbraucht wird immer, erst recht wenns legal ist"

Nicht, wenn das Thema nicht tabuisiert, sondern darüber aufgeklärt wird.

Einen gewissen Anteil an "Missbrauchern" wird es natürlich dennoch immer geben. Aber besser jemand, der sich regelmäßig zukifft oder dank MDMA dauergrinsend alle Leute bekuschelt, als (womöglich noch aggressive) Alkoholiker, die zudem noch immense Kosten im Gesundheitssystem verursachen. (MDMA ist übrigens ein sehr potentes Therapeutikum bei Depressionen - auch hier reichen meist wenige Anwendungen. Leider aus den genannten Gründen verboten, obwohl es genau dafür ursprünglich entwickelt wurde. Hier vermute ich daher tatsächlich einen Einfluss der Pharmalobby auf die Politik.)

Und psychoaktive Substanzen (z.B. Psilocybin, Meskalin, LSD, DMT) eignen sich wegen der Toleranzbildung und anderen Gründen ohnehin nicht zum Dauergebrauch, und sind auch keine Partydrogen. Die sind auch kein "Spielzeug", wären aber therapeutisch ungemein wertvoll.
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07.06.2012 17:52 Uhr von spliff.Richards
 
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@franz.g: Sicher hab ich den Artikel gelesen. Deswegen weiß ich auch das du einige Zitate unterschlagen hast. Nämlich z.B. das noch viel mehr Forschung notwendig ist.
Auch weiß ich das du den Inhalt so abgeändert hast das er dir passt. Da steht nämlich nicht:

"Tierversuche hätten ein Potential für Abhängigkeit gezeigt, vergleichbar auffallend wie bei Benzodiazepinen, Opiaten, Kokain oder Nikotin. Das Gehirn entwickle eine Toleranz für Cannabinoide. Es wurden auch Entzugserscheinungen beschrieben, z. B. Reizbarkeit, Schlafstörungen und Übelkeit."

sondern

"Tierversuche hätten ein Potential für Abhängigkeit gezeigt, jedoch sei dieses WENIGER auffallend als bei Benzodiazepinen, Opiaten, Kokain oder Nikotin. Das Gehirn entwickle eine Toleranz für Cannabinoide. Es wurden auch Entzugserscheinungen beschrieben, DIE ABER MEIST MILD VERLAUFEN UND KURZ ANDAUERN würden, z. B. Reizbarkeit, Schlafstörungen und Übelkeit."
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07.06.2012 18:31 Uhr von ArrowTiger
 
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@spliff.Richards: -- "Auch weiß ich das du den Inhalt so abgeändert hast das er dir passt."

Das ist allerdings der Hammer! Denn das stellt eine klare Verfälschung der eigentlichen Aussage dar. Sorry franz.g, aber dies macht dich leider völlig unglaubwürdig.

Habe es gerade auch noch mal bei http://de.wikipedia.org/... gegengelesen. Ohnehin ein interessanter Artikel...
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07.06.2012 19:14 Uhr von ArrowTiger
 
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@franz.g: -- "wie sich hier die junkies und suchtis versuchen alles schön zu reden..."

Total fail! Daß ich mehr oder weniger regelmäßig irgendwelche Drogen zu mir genommen habe ist gut 30 Jahre her.

Liest du die Beiträge eigentlich auch durch, oder ist das deine eigene Schere im Kopf, die die hier gemachten, mehrheitlich medizinischen Aussagen, für dich in "Drogenpropaganda" zurechtschnipselt?

Lieber faule Kiffer, als denkfaule Spin-Doctors! Ansonsten halte ich mich dann doch lieber an wissenschaftliche Quellen, als an vorurteilsbehaftete SN-User...
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08.06.2012 10:15 Uhr von ArrowTiger
 
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@franz.g: -- "geh in die bahnhofsmission, wo du hingehörst"

Trottel!

-- "komplett abrutscht, keine familie, freunde existenz mehr, nur noch die sucht und die straße bleibt solchen leuten wie dir."

Und du nennst andere weltfremd? *rotflmao*

Gute Güte! Für jemanden, der angeblich mal leichte Drogen genommen hat, hast du ein ganz schön beschränktes Denken. Nochmals: lies dir die Beiträge durch, statt autistisch hirnzuwichsen...

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