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Regierungsexperten: Benzin ist heutzutage günstiger als vor 52 Jahren

Der "Wissenschaftliche Beirat" von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) meint, die Autofahrer beschweren sich heute ohne Grund über die hohen Spritpreise.

1960 musste ein Durchschnittsverdiener 14 Minuten für einen Liter Benzin arbeiten. Heute sind es nur noch 3,6 Minuten und damit sogar weniger als in der Ölkrise 1973, so die Rechnung vom "Wissenschaftlichen Beirat".

Eine "Benzinpreisbremse" ist auch keine Lösung, da die Anbieter den Preis dann höher ansetzen. Auch eine Anhebung der Pendlerpauschale würde nur Mehremissionen durch längere Pendelwege ergeben, so die Wissenschaftler, die im Auftrag Ramsauers geforscht haben.


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WebReporter: 3Pac
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Auto, Studie, Preis, Arbeit, Benzin
Quelle: www.bild.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.06.2012 13:42 Uhr von Andreas-Kiel
 
+20 | -7
 
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Wie kommen die denn darauf???? Die Rechnung möchte ich gerne Mal sehen.

"Eine "Benzinpreisbremse" ist auch keine Lösung, da die Anbieter den Preis dann höher ansetzen"

Wenn die australische Lösung mit 24 Vorankündigung und Internetveröffentlichung kommt, hat jeder Autofahrer genug Zeit, sich über die Günstigste Tankstelle seiner Umgebung zu informieren und damit kann mann herrlich teure Tankstellen boykottieren. Das machen die nicht lange, insofern würde ich diese Lösung am Besten finden.
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06.06.2012 13:54 Uhr von DrStrgCV
 
+48 | -4
 
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Blödarsch: Anders kann ich diesen Menschen ja wohl echt nicht mehr bezeichnen. Naja, es handelt sich wieder um so nen Regierungsfuzzi den das nicht im Entferntesten betrifft.

Es geht nicht darum wie lange man arbeit um einen Liter Benzin zu erwirtschaften, es geht darum dass aufgrund der steigenden Benzinpreise fast jeder Artikel, jede Dienstleistung um ein vielfaches gestiegen ist.
Gleichzeitig sind alle sonstigen Grundversorgungen rapide angestiegen, so dass jeder normal arbeitende Bürger im Endeffekt mit deutlich weniger darsteht.
Für unsere Generation ist der Erwerb von Eigentum unerreichbar, Ansparen für eine menschenwürdige Rente im Alter und das aufbauen von Spareinlagen absolut unerreichbar.
Und das liegt auch an den massiv steigenden Spritpreisen.

Und solche Experten würde ich enteignen und ein Jahr lang mit Hartz4 leben lassen.....
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06.06.2012 13:55 Uhr von sub__zero
 
+45 | -0
 
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sicher: Wenn ich das Einkommen eines Managers und eines Handwerkers in einen Topf schmeisse, daraus einen Mittelwert bilde kommt folgendes raus:
Der Manager arbeitet 80-160 Stunden die Woche, ist völlig unterbezahlt und der nine-to-five-Handwerker mit seiner 35-Stunden-Woche, 30 Tagen Urlaub, Kündigungsschutz, etcpp., kommt auf einen NETTO!!!-Stundensatz von: 27,66 Euro.
Daraus folgt, das der Handwerker nur 3,6 Minuten für einen Liter Bezin (1,65 Euro) arbeiten muss...nur komisch, dass in den 50er das Einkommen von Pappa ausgereicht hat um seine Familie zu ernähren und um ein paar Mark sparen zu können, während heute oft beide Elternteile arbeiten müssen um überhaupt über die Runden zu kommen - sparen? Was ist das?
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06.06.2012 13:58 Uhr von beruek
 
+42 | -1
 
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Michmädchenrechnung: Mal angenommen, der Spritt kostet1,50€, dann würde der Stundenverdienst bei 25€ bzw. das Nettomonats Gehalt bei 4000€ liegen. Das trifft sicher bei den Politiker zu, nicht aber bei Otto-Normal-Verbraucher.
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06.06.2012 14:36 Uhr von Multiversal
 
+8 | -0
 
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in Dummland nur Verarsche in Österreich heute: Spritpreise erstmals eingefroren
6. Juni 2012, 11:09

Der Spritpreis-Korridor tritt heute in Kraft, die Preise dürfen bis Sonntag Nacht nicht mehr verändert werden, die Industrie hat wenig Freude.
http://derstandard.at/...
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06.06.2012 16:05 Uhr von Perisecor
 
+6 | -4
 
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@ sub__zero: In den 50ern (bis Ende der 70er) gab es in Deutschland auch nicht jeden Tag Fleisch zu essen, sondern die typische Familie ernährte sich hauptsächlich von sehr günstigen Lebensmitteln.

Die typische Familie hatte auch kein Auto - alle daraus anfallenden Kosten entfielen also.

Gleichzeitig gab es kaum Arbeitnehmerschutz, 12-Stunden-Schichten, manchmal auch zwei direkt hintereinander, waren üblich.

Die Kinder hatten auch keine Markenklamotten an, sondern das, was von großen Geschwistern oder Cousins weitergereicht wurde.


Fernseher? Gab es nicht. Genauso wie Computer oder Spülmaschine. Dadurch wurden enorme Mengen an Strom eingespart - schlicht weil weniger Geräte verfügbar waren.




Ich kann dir eines versprechen:
Lebt eine Familie heute exakt so, wie in den 50er Jahren, ist es auch heute problemlos möglich, dass nur der mittelmäßig verdienende Vater genug Geld erwirtschaftet.

Da ist dann aber nichts mit oben genannten Sachen, Brötchen vom Bäcker, einem Ausflug in die nächste Stadt oder auch nur die Benutzung von Öffentlichen - da wird gelaufen.
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06.06.2012 17:09 Uhr von c0rE_eak_it
 
+0 | -0
 
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Diese Benzinpreisbremse is in der Tat völlig Sinnfrei.

Was würde die bringen, wenn die Tankstellen für nen Liter Super 1,75-1,80€ verlangen?
Da wäre es völlig egal wo man tankt, man bezahlt dann trotzdem viel mehr.
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06.06.2012 18:17 Uhr von xchrome
 
+8 | -0
 
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Aha: Wenn da 3,6min = 1,70 € Sprit bedeutet,
dann sind 1min = 0,472 €
und somit 1h = 28,33 Stundenlohn

Bei einer 40h-Woche sind wir bei 1133 Euro.
Auf 4 Wochen im Monat bei einem Gehalt von 4532 Euro.
Davon bleiben netto rund 2570 Euro übrig.

Laut Gehaltstabelle müsste man für das Gehalt schon Journalist, Jurist oder Bergbau-Ingenieur sein. Welcher Durchschnittsbürger verdient schon über 4000 brutto?
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06.06.2012 18:29 Uhr von Floppy77
 
+4 | -0
 
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Und wie lange musste man damals für die: Miete arbeiten und für den restlichen Lebensunterhalt? Und heute?

Ist doch egal was vor 52 Jahren war.

Die sind doch fernab jeglicher Realität.
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06.06.2012 18:51 Uhr von internetdestroyer
 
+2 | -2
 
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Naja, diese "Experten" = Volksvertreter sind ja vom Volk gewählt.
Wenn sich etwas ändern soll, dann muss das Volk auch anders wählen.

Es wählt aber nicht anders, deshalb kann man den Experten nur auf die Schultern klopfen....
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07.06.2012 01:50 Uhr von Perisecor
 
+0 | -1
 
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@ magnat66: "man hat für 1 Mark das zigfache bekommen was du heute für für 5,-€ oder mehr bekommst; das Geld war einfach mehr Wert."

Nein, denn man hat damals deutlich weniger Lohn erhalten.

Ein Azubi im Einzelhandel, 3. Lehrjahr, bekam Anfang der 70er Jahre ~200DM pro Monat.



"Ich weiß nicht wer dir diesen Plöns erzählt hat..."

Mittelständische Leute, die im Süden Deutschlands (BW, Bayern, Hessen) gelebt haben und noch heute leben.



"z.B. Anfang der siebziger hat eine große Kugel Eis 10 Pfennig gekostet und heute 1- 1,50 €,"

Zu den Endzeiten der DM, als ich das erste Mal (bewusst) in Deutschland war, hat eine Kugel Eis schon 1-2DM gekostet, je nachdem, bei welchem Geschäft und in welcher Stadt.

Die Kaufkraft war aber weitaus größer, s.o.



"...so haben die damaligen ein vielfaches an Strom gegenüber den modernen Geräten verbraucht...."

Dafür war der Strom auch günstiger.



"Sicher hatte nicht jede Familie ein Auto, aber viele hatten eins..."

In den 60er und Anfang der 70er Jahre? Nein.



"Ach ja und Brötchen hat es "nur" beim Bäcker und Fleisch und Wurst nur beim Metzger gegeben und man konnte es sich leisten, im Gegensatz zu heute."

Da damals Fleisch nur einmal pro Monat oder an Feiertagen, bei reicheren Familien auch jeden Sonntag auf den Tisch kam, war das natürlich am Ende des Monats günstiger als heute, wo fast jeden Tag groß gekocht wird.



"Also deine Auflistung ist wie eine Milchmädchenrechnung, nur Schönrederei."

Vielleicht enstammst du einem alten und reichen Adelsgeschlecht, ich jedenfalls gebe das wieder, was normale Menschen in Süddeutschland mir erzählt haben und was sie selbst erlebten.
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07.06.2012 11:46 Uhr von jday
 
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Geld is lediglich dasSchmiermittel: Im Grunde, so wissen wir ja alle * hust*, bieten wir unsere Arbeitsleistung gegen Güter. Und es ist in der Tat so, dass wir für sehr viele Güter weniger arbeiten müssen als vor Jahren. Das liegt zum Teil der Technologie der produktion sowie an der Produktivität der Bevölkerung durch bessere Technik.

Und bitte, wenn ihr solche zahlen seht, denkt daran, es ist Statistik. Statistik ist ein wunderbares Gebiet in dem man mathematisch korrekt, Zusammenhänge erzeugen kann. Aussderm ist die Beweisführung für den Wissenden absolut nachvollziehbar.
Und irgendwelche Einzelschicksale von x sind bedauerlicherweise bei D=(0;82,1 Mio / x ] irrelevant. Und wenn ihr euch irgendwelche Rechnungen ausdenkt, dann rechnet bitte richtig und ausführlich, danke
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07.06.2012 14:00 Uhr von ArrowTiger
 
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@Truth_Hurts: -- "In der freien Wirtschaft wären Flachschippen ala Schäuble, Schröder (beide!), Koch-Mehrin oder Schwesterwelle schon längst gefeuert."

Quatsch, die bekommen doch regelmäßig hochdotierte Beraterpöstchen für ihre "Dienste" zugeschustert. Hat natürlich nichts mit ihrer Kompetenz zu tun... ;-)
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07.06.2012 15:31 Uhr von shadow#
 
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So ein Depp Ehe man hochtrabende, bewusst irreführende Rechnungen aufstellt, sollte man wenigstens die richtigen Zahlen erwischen und den Unterschied zwischen Brutto und Netto kennen.

Wenn nicht neuerdings die Aufstocker aus der Statistik genommen wurden, liegt das Durschnittseinkommen definitiv nicht bei >50.000 und selbst das wäre immer noch Brutto.

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