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Neuer Internet-Standard IPv6 geht am heutigen Mittwoch an den Start

Weltweit beginnt am heutigen Mittwoch eine neue Ära im Internet. Ab heute startet der Standard IPv6.

Der Präsident der American Registry for Internet Numbers, John Curran, sagte: "IPv6 ist das bisher größte Update in der Geschichte des Internets."

Das alte Protokoll IPv4 reicht in Zukunft nicht mehr aus. Durch das Update erhöhen sich die möglichen Internetadressen von 4,3 Milliarden auf 340 Sextillionen.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, Start, Mittwoch, Standard, IPv6
Quelle: www.all-in.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.06.2012 10:05 Uhr von maxedl
 
+0 | -19
 
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06.06.2012 10:19 Uhr von leerpe
 
+11 | -0
 
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@maxedl: In deinem Wiki-Link steht:

...Im Internet soll IPv6 in den nächsten Jahren die gegenwärtig noch überwiegend genutzte Version 4 des Internet Protocols ablösen...

Und genau heute ist der Tag an dem IPv6 offiziell an den Start geht und IPv4 nach und nach ersetzt.
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06.06.2012 10:57 Uhr von MBGucky
 
+7 | -0
 
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Super. Dann müssen ja jetzt nur noch die großen deutschen ISP nachziehen und IPV6 unterstützen, damit wir davon auch was haben. Und so manch einer braucht auch bestimmt noch neue Router und/oder Switches.
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06.06.2012 10:58 Uhr von Jaecko
 
+2 | -7
 
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@leerpe: Und? Seine Aussage passt doch.
IPv6 ist bereits länger aktiv und nicht erst seit heute, wie es die News suggeriert.
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06.06.2012 11:38 Uhr von teslaNova
 
+1 | -0
 
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Die Implementierung von IPv6 ist ein schleichender Prozess. Von Heute auf morgen passiert da nichts.
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06.06.2012 12:08 Uhr von owned1390
 
+1 | -1
 
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@Jaecko: Falsch!
Die Technik gibt es schon ewig, richtig.
Aber die Nutzung wurde solange hinausgezögert wie es nur geht, weil mit dem Umstieg sehr viel Aufwand und Probleme verbunden sind, was hohe Kosten mit sich zieht ;)
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06.06.2012 12:18 Uhr von Suppen.Kasper
 
+1 | -3
 
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...an den Start? So ein Quatsch. Der schleichende Prozess der Umstellung von IPv4 auf IPv6 läuft schon seit vielen, vielen Jahren. Heute ist lediglich (schon wieder) der "World IPv6 Day" an dem größere Seiten vom reinen IPv4-Betrieb auf den sog. Dual-Stack-Betrieb (IPv4 und IPv6 gleichzeitig) dauerhaft umschalten. Das ist kein Start sondern ein weiterer Schritt in diesem quälenden Prozess.

Bis Endkunden davon etwas abbekommen können noch einige Jahre vergehen.
2010 sagte die Telekom dass sie bis Ende 2011 IPv6 für Endkunden verfügbar machen wollen. Nun sagen sie dass das noch 2012 geschehen soll.

@owned1390
Die meisten "Probleme" sind eigentlich keine und der Aufwand ist auch relativ gering. Die meisten Server laufen mit Linux, da ist das aktivieren & konfigurieren von IPv6 parallel zu IPv4 mit wenigen Handgriffen fertig.
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06.06.2012 14:08 Uhr von smogm
 
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billig Heimrouter: Die billigen 0-8-15 Heimrouter die bei den Privatanwender zuhause rumblinken sind das Problem.

Viele davon haben garkeine Möglichkeit IPv6 Pakete zu routen.

Da muss entweder ein Software Update her, das in vielen Fällen vom u.U. DAU aufgespielt werden muss, oder ein neuer Router der wieder Geld kostet.

Zudem bietet IPv6 die Möglichkeit komplett auf NA(P)T zu verzichten, da man nicht nur eine IP besitzt, sondern einen Präfix zugeweisen bekommt und dann eine über 2er Potenz an IP Adressen verfügt. Damit liese sich nahezug jedes Gerät zuhause direkt mit einer WAN IP Ansprechen. Das muss aber auch irgendwie dem Endkunden klar gemacht werden...


Professionellere Router für mehrere tausend Euro, wie sie bei ISPs stehen, sollten IPv6 Support seit dem Absegnen des Standards vor 10 Jahren beherrschen.

[ nachträglich editiert von smogm ]
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06.06.2012 14:50 Uhr von jpanse
 
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@smogm: "Zudem bietet IPv6 die Möglichkeit komplett auf NA(P)T zu verzichten, da man nicht nur eine IP besitzt, sondern einen Präfix zugeweisen bekommt und dann eine über 2er Potenz an IP Adressen verfügt. Damit liese sich nahezug jedes Gerät zuhause direkt mit einer WAN IP Ansprechen. Das muss aber auch irgendwie dem Endkunden klar gemacht werden..."

Du hast Recht, aber das ist beim Dau gefährlich. Ein Router resp. NAT bietet ja dem endDau immernoch ein mindestmaß an "Sicherheit" Sind die Endgeräte jedoch von außen direkt erreichbar wirds schon kriminell....
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06.06.2012 16:31 Uhr von Peter323
 
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das wird lustig: wie bei ipv4, wird sich das amerikanische Militär und die amerikanischen Behörden einen Großteil der Adressen sichern, selbst wenn sie nichtmal ein winzigen Bruchteil davon je gebrauchen werden.

Die Länder weltweit reservieren sich für ihre Behörden enorme Adressbereiche und am Ende bleibt für den Enduser wieder kaum was übrig. ipv6 wird das etwas lindern, aber dieses Problem auch nicht beseitigen...

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