05.06.12 18:45 Uhr
 3.836
 

Politik verschweigt Austritt Deutschlands aus Pompidou-Gruppe

Der Österreicher Franz Pietsch, unter anderem Mitglied des Vorstandes der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht, kritisierte in seinem Vortrag "Europäische Suchtpolitik - quo vadis?" den Austritt Deutschlands aus der Pompidou-Gruppe, welche derzeit 35 Mitgliedsstaaten umfasst.

Bei der Pompidou-Gruppe handelt es sich um eine 1971 gegründete Vereinigung zur Bekämpfung des Drogenmissbrauchs und dessen illegalen Handels. Die ehemalige Drogenbeauftragte Sabine Bätzing lobte sogar noch die Entwicklungen dieser Gemeinschaft und wollte Aufmerksamkeit auf diese lenken.

Im Drogen- und Suchtbericht von 2011 durch die aktuelle Drogenbeauftragte Mechthild Dyckmans liesen sich jedoch, im Gegensatz zu den früheren Berichten, keine Informationen über Aktivitäten der Gruppe finden. Auch ist keine Pressemitteilung über den Ausstieg des ehemaligen Gründungsmitglieds bekannt.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Sir_Mike
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Politik, Droge, Gruppe, Austritt
Quelle: www.hanfjournal.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Gülen-Anhänger in Deutschland:Bundesanwaltschaft prüft wegen türkischer Spionage
Schottland: Parlament beschließt neues Unabhängigkeitsreferendum
DiEM25: "New Deal" soll die EU von innen erneuern

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
05.06.2012 18:45 Uhr von