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Experte: Antivirensoftware kann vor groß angelegten Attacken nicht schützen

Mikko Hypponnen ist seit 20 Jahren beim Sicherheitsunternehmen F-Secure tätig. Dort arbeitet er im Bereich Forschung und Entwicklung. Nun hat Hypponnen eine Mail aus dem Iran mit einer neuen Schadsoftware erhalten. Dabei handelt es sich um den derzeit in den Medien präsenten Schädling "Flame".

Die Datenbanken von F-Secure enthielten dabei bereits seit dem Jahr 2010 Informationen über den Schädling. Andere Sicherheitsfirmen sollen angeblich sogar noch ältere Informationen über Flame haben. Allerdings gab es keine Warnmeldung, weil Flame nicht zu auffällig war.

Hypponnen sagte weiter, dass hinter diesen Schädlingen wohl Geheimdienste aus dem Westen stecken würden. Gegen von diesen entwickelte Schadsoftware könnten verbraucherorientierte Produkte nicht schützen. Groß angelegte Angriffe wie der mit Flame umgehen Antivirensoftware.


WebReporter: Borgir
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Experte, Schutz, Computervirus, Flame, Antivirenprogramm
Quelle: www.gamestar.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.06.2012 07:29 Uhr von Borgir
 
+5 | -0
 
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Das ist eben das Bittere. Die Antivirensoftware hinkt immer hinterher, die Softwareentwickler auch. Hacker kennen Sicherheitslücken anscheinend schon Jahre vor den Softwareherstellern. Damit muss man wohl oder übel leben.
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05.06.2012 08:25 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+5 | -0
 
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Najo: Hat wohl auch viel mit dem Verbreitungsgrad des Schädlings zu tun, denk ich....auf Einzelattacken/Schädlinge reagiert wohl kaum ein Sicherheitssoftwarehersteller, denk ich.

Gezielte Attacken hält wohl eh fast keine Software stand, aber die meistverbreitesten Seuchen werden wohl doch erkannt, eben die, die man sich durch Unachtsamkeit auf irgendwelchen Seiten einfangen kann usw.....

Sicher ist, das nix sicher ist ^^
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05.06.2012 09:00 Uhr von MC_Kay
 
+1 | -3
 
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Sicher! Stecker vom Netzwerkkabel ziehen.
W-LAN ausschalten.
Webstick herausziehen.
Sky-DSL Karte herausnehmen oder Satkabel ziehen.
etc.
=> Kein Internetzugriff mehr, da Inselsystem.

Wenn es noch sicherer werden soll:
Optische Laufwerke entfernen
USB-Ports totlegen.
etc.
=> Keine Daten von externne Medien kommen auf den Rechner.
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05.06.2012 11:30 Uhr von EvilMoe523
 
+1 | -0
 
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Klar ist kein Virenschutz der absolute Garant für Sicherheit im Netz. Solange es neben den Entwicklern für Netzsicherheit eben die gegenteiligen Gruppen existieren, die mit allen Mitteln Lücken suchen, Umwege suchen um Schaden anzurichten ist natürlich NICHTS Sicher.

Aktuelle Antivirensoftware, Firewalls und diverse Einstellungen die vor Manipulation schützen sollen, mindern aber nun mal die Chancen extrem um Opfer von Schädlingen zu werden.

Ein Autohersteller gibt ja auch keine Garantie, dass das Auto einem definitiv vor den Unfalltod bewahrt, selbst wenn man es drauf anlegt und mit 200 Sachen gegen den Baum fährt.
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05.06.2012 11:41 Uhr von nchcom
 
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@MC_Kay: "Rechner nicht einschalten" hast Du vergessen

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