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Betriebsrat ist empört: Schlecker-Kinder haben noch ein millionenschweres Polster (Update)

Der Betriebsrat der zerschlagenen Drogeriemarkt-Kette Schlecker ist sauer auf die Kinder des Unternehmers.

Lars und Meike Schlecker hätten mit ihren restlichen 40 Millionen Euro Privatvermögen die Zerschlagung verhindern können.

"Wenn die neuen Vorwürfe stimmen, dann ist das eine Dreistigkeit, die durch nichts zu überbieten ist", so die Gesamtbetriebsratsvorsitzende Christel Hoffmann empört. Die Schlecker-Familie verhalte sich "sozial und moralisch zutiefst verantwortungslos".


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kind, Empörung, Schlecker, Betriebsrat, Zerschlagung, Polster
Quelle: www.n24.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.06.2012 12:46 Uhr von Alice_undergrounD
 
+110 | -8
 
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wieso? ich würde die 40 mio auch lieber behalten als als aus dem fenster zu schmeissen, da is doch eh nix mehr zu retten :D wie blöd wären die eigentlich wenn die das gemacht hätten? :D
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04.06.2012 12:57 Uhr von xyr0x
 
+35 | -17
 
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Natürlich müssen die Kinder es haben.
Der Gründer von Schlecker hatte Schlecker immer als "Einzelunternehmen" geführt. Somit ist er in jeder Situation mit seinem gesamten Privat- und Geschäftsvermögen haftbar. Also musste er als er merkte das alles nicht mehr so rnd läuft das Geld zu den Kinden schaffen. Die führen eine GmbH und sind save. Die GmbH handelt als eigene perosn für sich. Das Geld dan als Tantime auszahlen lassen und wenn der Vater das einzelunternehmen aufgelöst hat und durch das Insolvenzverfahren ist kann man Ihm 40 Mio. Zum 70. geburtstag schenken :P

Alles unter Dach und Fach, den Staat und die Mitarbeiter verarscht und schön ins Lebensende sehen :-)

[ nachträglich editiert von xyr0x ]
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04.06.2012 13:24 Uhr von Katzee
 
+45 | -3
 
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Mal ehrlich: was soll diese künstliche Empörung? Im letzten Jahr wurde das Vermögen der Schleckers auf ca. 1,65 Mrd Euro geschätzt. Davon sind gerade von 30 - 40 Mio Euro übrig. Alles andere ist in die Rettung des Unternehmens gegangen. Reicht das nicht? Irgendwann kann doch wohl auch der größte Optimist einsehen, dass da nichts mehr zu machen war.
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04.06.2012 13:43 Uhr von DieterKuhn
 
+12 | -4
 
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Vollkommen korrekt so: Sehe es auch aus.
Mehr Geld da reinzuwerfen wäre wirklich dämlich gewesen. Sie haben bereits Millionen investiert, und jetzt muss es mal gut sein.
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04.06.2012 14:21 Uhr von WinnieW
 
+4 | -0
 
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Ist doch eigentlich ein grundsätzliches: Problem. Je größer die Unternehmen desto weniger persönlichen Kontakt haben die Chefs zu ihren Mitarbeitern, bis zu dem Punkt an dem Mitarbeiter nur noch ein Name auf einem Papier sind.
Leute zu denen ein Personalchef persönlich keine Beziehung wird dieser viel leichter feuern können als wenn mit diesen Leuten zusammengearbeitet hat.

Das ist v.a. dann problematisch wenn wie hier ein Unternehmen Pleite geht.
Wieviele von den tausenden Leuten die für ihn gearbeitet haben hat A. Schlecker (oder die beiden anderen Leute welche in der Meldung erwähnt sind) wohl persönlich gekannt?
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04.06.2012 14:23 Uhr von Aggronaut
 
+11 | -0
 
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jetzt wo nichts: mehr zu retten ist, reissen die das maul auf.
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04.06.2012 14:48 Uhr von Katzee
 
+20 | -4
 
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Der Betriebsrat: sollte sich mal Gedanken darüber machen, dass Schlecker auch deshalb endgültig am Ende ist, weil Hunderte von bereits gekündigten Mitarbeitern Klage gegen diese Kündigung eingereicht haben. Welcher Investor hängt sich solch einen unkalkulierbaren Klotz ans Bein? Diese Hunderte von klagenden Ex-Mitarbeitern haben nur die verbliebenen 13.000 Mitarbeiter um ihren Job gebracht. Arme Schlecker-Frauen?
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04.06.2012 15:21 Uhr von Xerves
 
+7 | -16
 
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soziale und moralische Verantwortung: es geht darum das die familie auch eine soziale und moralische Verantwortung haben und darum ist die empörung sehr berechtigt.

Der Kapitän verlässt auch als letztes das Schiff und haut nicht vorher mit dem Schatz ab.

Klar ist es unternehmerisch richtig aber moralisch und sozial verwerflich.
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04.06.2012 15:49 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -14
 
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Die 40 Millionen sind jedoch Blutgeld sie stammen aus dem höchst verwerflichen Versuch, die Mitarbeiter von Schlecker zu entlassen - bei einer Zeitfirma wieder einzustellen - und von dort wieder an Schlecker zu vermieten.
Durch diese Aktion haben die Schlecker-Mitarbeiter einiges an Gehalt eingebüsst. Die deutsche Politik hat dies dann gestoppt.
Die 40 Mio sind die schmutzigen Gewinne dieser Zeitfirma. An diesem Geld klebt richtiges Blut.
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04.06.2012 16:32 Uhr von EvilMoe523
 
+7 | -0
 
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Wer ist schon so bekloppt und setzt sein letztes Vermögen auf eine minimale Chance, dass eventuell etwas zu retten ist, um selber bei 0 anzufangen und den Betriebsrat weiter ein angenehmes Leben zu gewährleisten?

Der Betriebsrat muss da gar nicht so empört sein als jeder andere entlassene Mitarbeiter auch, eher weniger... schließlich ging die Kette ja nicht einfach so unter...
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04.06.2012 16:41 Uhr von DeafNut
 
+5 | -0
 
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Irgendwann ist einfach Schluss und man kann nicht sein letztes Geld in sein Unternehmen stecken und dadurch alles riskieren, um dann eventuell zum Sozialfall werden. Sollte sich die Regierung auch mal überlegen und nicht alles auf Griechenland / EU setzen, sondern die Notbremse ziehen und das Retten was noch möglich ist!

[ nachträglich editiert von DeafNut ]
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04.06.2012 16:47 Uhr von kreuzassdunase
 
+0 | -7
 
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ethisch nicht korrekt. da sieht man, dass die beiden nicht hinter dem unternehmen stehen.

was an sich nicht in ordnung ist, da ihnen diese firma ihnen das ganze geld hat zukommen lassen.

aber so ist das, wenn man sich selbst nichts, oder wenig selbst erarbeiten musste. da fehlt einfach der sinn für verantwortung.

naja, die beiden werden sich wohl auch nicht mehr in der öffentlichkeit zeigen, sind ja nun genug leute die denen nichts gutes wünschen..
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04.06.2012 17:29 Uhr von Pommbaer84
 
+2 | -2
 
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Ehrlich ? So macht es Deutschland doch auch - Vermögen in ein "Unternehmen" - in dem Fall Griechenland - Pumpen was eh den Bach runtergeht.

Sinnvoll ist es nicht. Sie könnten aber die hälfte davon nehmen und unter den Schlecker-Mitarbeitern aufteilen die jetzt auf der Straße stehen. Dann hätten sie immernoch genug übrig und hätten was gutes getan.
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04.06.2012 19:08 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+0 | -1
 
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Diese verdammten Kinder ^^: Hehe....

Das musste mal gesagt werden *g

[ nachträglich editiert von Bibabuzzelmann ]
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04.06.2012 19:12 Uhr von lopad
 
+5 | -0
 
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Ich häts nicht anders gemacht Warum das eigene Vermögen in ein Fass ohne Boden werfen?
Diese 40 Millionen hätten die Zerschlagung mit Sicherheit verzögert aber nicht verhindert, dafür ist in dem Verein einfach zuviel schief gelaufen.
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05.06.2012 08:17 Uhr von DieterKuhn
 
+1 | -0
 
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Fragen @Xerves
Warum? Bitte um Erklärung.

@Ferrari GTR
Na, dann Gründe doch einfach ein Unternehmen und mache es einfach richtig. Können wir es so machen oder was spricht aus Deiner Sicht dagegen?

@kreuzassdunase
Auch diese Aussage verstehe ich nicht.

@Gringe Commander
VOLLKOMMEN RICHTIG ERKANNT !!!
Jeder, der ein Unternehmen hat, weiß was sich dahinter verbirgt !!! Das ist nicht nur ein 8-Stunden-Job, da steckt schon ein bisschen mehr dahinter....
Danke für den Kommentar.
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05.06.2012 08:23 Uhr von SN_Spitfire
 
+2 | -2
 
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Muss hier mal: was klarstellen.
Viele meinen, dass die Familienmitglieder eine allzu reine Weste hier haben.
Unabhängig davon, war das Management von Schlecker absolut miserabel, ohne Frage!
Die Problematik dahinter steckt aber im Detail.
Der Sohn und die Tochter Schlecker haben eine Zuliefererfirma in Betrieb gehabt (LDG), welche nur und ausschliesslich für Schlecker gearbeitet haben. Während Schlecker mehrere Mio Verluste eingefahren hat, hat diese Firma in der Zeit TopGewinne erwirtschaftet.
Seitens der Verträge wurde hier absolut nichts verhandelt. Schlecker hätte in Eigenregie sogar pro Jahr 5 Mio einsparen können und NICHTS ist passiert.
Da stellt sich unsereins schon die Frage, ob hier Geld wissentlich beiseite geschafft wurde!
Wenn das nämlich der Fall ist, finde ich, dass die Geschwister ebenfalls zumindest teilweise dafür gerade stehen müssen.

Schlecker ist und war das beste Beispiel von absolut miserabler Geschäftsführung in Verbindung mit Gewinnmaximierung auf dem Rücken der eigenen Mitarbeiter. Eine Schande auf der Arbeitgeberseite!

Anbei ein Link, welcher nochmals genau beschreibt, was hier vorgefallen ist:
http://www.handelsblatt.com/...

[ nachträglich editiert von SN_Spitfire ]
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05.06.2012 10:12 Uhr von erdengott
 
+2 | -0
 
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Klar wurde Geld beiseite geschafft: Zitat SN_Spitfire "Da stellt sich unsereins schon die Frage, ob hier Geld wissentlich beiseite geschafft wurde!"

Nein, die Frage stellt sich nicht wirklich, da ist man sich eigentlich einig. Allerdings ist nicht anzunehmen, dass die Millionen es noch rausgerissen hätten, es gibt durchaus viele Leute hierzulande die einem Anton Schlecker die Millionen gönnen, nachdem er Jahrzehnte lang viele Leute in Lohn gehalten hat, auch wenn es keine Reichtümer waren.
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05.06.2012 11:08 Uhr von Danielsun87
 
+1 | -0
 
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mh..naja schlecht gemacht halt ich hätte ja alles verkauft und dann mit ner neuen kette wieder angefangen..^^
alles zum halben preis eingekauft aber voll abgerechnet..^^
lg
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06.06.2012 10:33 Uhr von Maglion
 
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Wäre Schlecker eine GmbH gewesen, wäre der laden schon viel früher Pleite gewesen.

Schon dass ein Unternehmer eine Unternehmensform wählt, bei der er auch mit seinem kompletten Privatvermögen haftet, zeigt doch eigentlich, wie sehr er dem Unternehmen verbunden ist. Anton Schlecker hätte seinen Konzern in viele kleine Gesellschaften aufteilen können, bei denen die Schuldenlast auf wenige Unternehmen verteilt wird und in die Insolvenz gehen können, ohne dass der gesamte Konzern pleite geht und die Familie Schlecker fast ihr komplettes Vermögen verliert.

Hier regt man sich auf, dass die Schleckerkinder, die sich ein eigenes Unternehmen aufgebaut hatten, 40 Mio. auf der hohen Kante haben. Ob deren Geschäftsgrundlage jetzt moralisch in Ordnung ist, ist eine Sache, aber sicher ist, dass sie rechtlich in Ordnung war und die Auslagerung von Personal in Leiharbeitsfirmen ist heute in vielen Firmen üblich, auch in hoch angesehenen Konzernen mit bestem Ruf.

Fakt ist doch, dass Anton Schlecker nahezu mittellos ist und er keinen rechtlichen Anspruch auf das Vermögen der Kinder hat, denn gäbe es diese Ansprüche, würde sie der Insolvenzverwalter nutzen.
Anton Schlecker muss hoffen, dass er in Zukunft von seinen Kindern unterstützt wird, damit er auf entsprechendem Niveau seinen Lebensabend genießen kann.
Keiner weiß, wie der Zusammenhalt in der Familie Schlecker ist und wie dieser in Zukunft aussehen wird.

Hätte Anton Schlecker immer nur auf seinen Vorteil geschaut, wäre die Firma Schlecker Pleite und er hätte noch einige hundert Millionen Privatvermögen, an die niemand ran könnte, weil die Firma Schlecker eine andere Rechtsform gehabt hätte.
Anton Schlecker hat Mist gebaut und mit seinem kompletten Vermögen bezahlt - wenn alle Bänker und Politiker mit dem selben Risiko arbeiten müssten, hätten wir keine Eurokrise und keine Finanzkrise und in der Vergangeheit, wären uns einiges erspart geblieben - ich sage nur neuer Markt und Internetblase.

[ nachträglich editiert von Maglion ]

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