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Berlin-Reinickendorf: Pfarrer muss wegen Missbrauchsvorwürfen zurücktreten

Der Aufforderung von Kardinal Rainer Maria Woelki folgend ist ein ehemaliger Pfarrer der Kirchengemeinde Sankt Marien in Berlin-Reinickendorf von seinem Amt zurückgetreten. Der Pfarrer soll 1997 in einer Steglitzer Kirchengemeinde einen damals 16-jährigen Jugendlichen sexuell missbraucht haben.

Als die Vorwürfe der katholischen Kirchengemeinde im März 2011 bekannt wurden, leitete der damalige Diözesanadministrator eine Untersuchung ein. Es wurden "disziplinarrechtliche Maßnahmen" angeordnet, auch war seit Beginn dieses Verfahrens dem Pfarrer die Ausübung des Priesterdienstes verboten.

Die Untersuchung stellte allerdings nur einen "schweren Verstoß gegen den priesterlichen Dienst" fest, keinerlei Straftat. Als der Gemeinde der Rücktritt während des Gottesdienstes mitgeteilt wurde, bekannte sich ein Teilnehmer als das Opfer und bestritt laut die angebliche Unschuld des Pfarrers.


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WebReporter: sooma
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Berlin, Rücktritt, Missbrauch, Vorwurf, Pfarrer
Quelle: www.morgenpost.de

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