04.06.12 06:13 Uhr
 1.560
 

Kita-Betreuung durch Hartz-IV-Bezieher?

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen will laut einem Bericht des "Focus" Hartz-IV-Empfänger zu Kita-Betreuern an Fachschulen ausbilden lassen. Sie wolle dabei "streng auf die Qualität der Aus- und Weiterbildungsinitiativen achten".

Den Chef der Bundesagentur für Arbeit, Hans-Jürgen Weise, bat die Ministerin, 5.000 Personen aus dem Rechtsbereich SGB II und III auszusuchen, die dafür geeignet wären. Dabei handele es sich größtenteils um Hartz-IV-Empfänger.

Ab Sommer 2013 gibt es einen Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr. Für diesen Zweck fehlen noch circa 14.000 Erzieher/innen und rund 16.000 Tagesmütter.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Stick
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Hartz IV, Ausbildung, Ursula von der Leyen, Kita, Betreuung
Quelle: www.berliner-zeitung.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Ursula von der Leyen kritisiert Political Correctness
Ursula von der Leyen warnt Donald Trump vor Zugeständnissen an Russland
Ursula von der Leyen musste vor Amtsantritt erstmal Verteidigungsministerium googeln

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
04.06.2012 06:13 Uhr von Stick
 
+31 | -0
 
ANZEIGEN
Wenn aus der Ausbildung ein regulärer Job mit regulärem Gehalt und vor allem einen Gehalt wovon man leben kann,herausgeht, sehe ich daran nichts eigentlich auszusetzen. Sollten jedoch die ALG II Empfänger quasi nur ein billiger Lohnersatz auf 150€-Basis sein, ist das abzulehnen, denn es gibt sicherlich genügend arbeitslose Erzieher/innen, die den Job liebend gern machen würden.
Kommentar ansehen
04.06.2012 07:10 Uhr von Misuke
 
+8 | -9
 
ANZEIGEN
schon klar: WENN diese Person die Kompetenz haben sollte meine beiden Kinder zu betreuen wieso bewirbt sie sich nicht offiziell bei einer Kita ???

Ich bin froh das die Einrichtung wo meine Kinder sind kein Hartz 4 Ausweichprogramm braucht

schönste Idee bis jetzt die Kita in ein Altersheim legen ...funktioniert in der Nachbarstadt phänomenal
Kommentar ansehen
04.06.2012 07:13 Uhr von saber_
 
+20 | -10
 
ANZEIGEN
dieser ursula wurde maechtig ins hirn gekackt...unglaublich was die von sich gibt in letzter zeit...

ich persoenlich wuerde mein kind im leben nicht in eine institution stecken wo es nicht fachgerecht behandelt wird...
kannst doch nicht jeden dahergelaufenen hartz4ler in ein kindermaedchen umwandeln (das tragische an der geschichte: es werden die hartz4 empfaenger umgeschult die am wenigsten bock drauf haben...nicht jedoch die die auch das zeug dazu haetten....)

sorry, aber so geht man nicht mit seiner zukunft um...zumindest nicht wenn man weiter als 1,2 sekunden in die zukunft denkt...


anstatt milliardenhilfe nach griechenland zu schicken sollen die das geld lieber in die bestmoegliche ausbildung von kita-betreuung stecken... in spaetestens 25 jahren wuerde es sich mehr als nur ausgezahlt haben....


und das beste sind diese geilsten widersprueche der politik...
von der leyen fordert strikte frauenquoten und droht mit sanktionen.... die schroeder spricht aber davon auf maennertoiletten in kitas zu verzichten bzw. nicht so eng zu sehen mit der fertigstellung...

da fragt man sich doch als normaler mensch ob die nicht alle schrauben da oben locker haben?
Kommentar ansehen
04.06.2012 07:41 Uhr von SN_Spitfire
 
+2 | -5
 
ANZEIGEN
@saber_: Dass es Frauen- und Männerklos gibt, hab ich eh noch nie verstanden. Warum nicht ein gemeinsames Klo mit Pissoirbereich, wo halt nur Männer hingehen und ein Bereich, wo eben Boxen drin sind für Männer und Frauen.

Wenn man es rein aus Sicht der Gleichberechtigung sieht, sind zweierlei Toiletten eigentlich Diskriminierung.

Es ist was Wahres dran! Beobachtet mal eine Discotoilette und schaut mal, welche Toilette eine Warteschlange hat...
Kommentar ansehen
04.06.2012 09:01 Uhr von CoffeMaker
 
+5 | -1
 
ANZEIGEN
"Wenn man es rein aus Sicht der Gleichberechtigung sieht, sind zweierlei Toiletten eigentlich Diskriminierung."

Hat mit Diskriminierung wenig zu tun sondern eher mit Rückzugsgebiete der jeweiligen Geschlechter. Warum will man unbedingt dem anderen Geschlecht auf die Pelle rücken? Ich als Mann will keine furzenden Frauen hören und ich denke das Frauen auch nicht unbedingt furzende Männer hören wollen, das können sie später in der Ehe dann ihr Leben lang. Ein Rückzugsgebiet für die Toilette ist also schon ok.
Kommentar ansehen
04.06.2012 09:59 Uhr von sicness66
 
+7 | -1
 
ANZEIGEN
Und wieso: ist Geld da, die Leute zu Erziehern umzuschulen, aber kein Geld, die Leute auf ihre Fähgikeiten umzuschulen ? Oder will man damit sagen, "Erzieher ? Ja den unwichtigen Mist kann doch jeder" ???
Kommentar ansehen
04.06.2012 10:00 Uhr von MMM2
 
+6 | -2
 
ANZEIGEN
Vorurteile: Ja, ich weiss dass ich voller Vorurteile bin, aber auch wenn mir klar ist, dass nicht alle Hartz4-Empfänger gleich sind, hatte ich für eine Minute das Bild vor Augen, wie die Menschen, die ich sonst nur in RTL-Dokusoaps sehe plötzlich meine Kinder erziehen.
Kommentar ansehen
04.06.2012 10:45 Uhr von Twaini
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
hmmmm: Ich glaube die von der Leyen lügt da das blaue vom Himmel runter, denn unter Hartz4 wird doch kaum einer gebildet, sprich es wird kein Geld dafür in die hand genommen.

Statt dessen gibt man massig von Kohle aus für Dummsdorf Maßnahmen, die neimandem etwas bringen ausser das man nicht emhr in der Statistik auftaucht.

Ich hatte ja vor einigen Tagen schon mal was zum Thema geschrieben, man sucht sich Ausländische Fachkräfte um diverse Jobs zu besetzen und nun will man auf einmal angeblich Hartz4 empfänger dafür Ausbilden?

Ok, sollte es ne richtige Ausbildung sein mit im Anschluss entsprechendem Lohn und auch mit Leuten die diesen Job machen wollen bin ich dafür, alles andere geht nach hinten los!
Kommentar ansehen
04.06.2012 10:47 Uhr von Rheinnachrichten
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Hihi: Die Regierenden versuchen mal wieder verzweifelt, ihre Langzeitarbeitslosen unterzubringen.

Aber Vorsicht:
Es gibt m.E. zu viele so genannte Beschäftigungsgesellschaften, in denen Langzeitarbeitslose für günstig Geld dem regulären ersten Arbeitsmarkt die Jobs und damit die Existenzgrundlage nehmen.

Kommunen und Länder sparen vordergründig Geld, weil sie für Arbeitskosten oder Fremdaufträge weniger ausgeben. Sie verlagern damit aber die Sozialkosten auf andere Töpfe. Das trifft nicht nur Erzieher, weitere Beispiele sind Gebäudereiniger und Landschaftsgärtner.

Tragisch daran ist, dass unter dem Deckmäntelchen der Gerechtigkeitsdebatte "Arbeitslose an Arbeit heranführen" reguläre Jobs wegfallen. Dieser Vorschlag ist nur ein weiterer Schritt in diese Richtung.
Kommentar ansehen
04.06.2012 12:09 Uhr von Marco Werner
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Welche Kriterien: werden wohl bei der Auswahl der Bildungseinrichtungen angesetzt ? Wahrscheinlich das gleiche Kriterium,welches auch bisher angewandt wurde: "Der billigste Anbieter kriegt den Zuschlag!"
Kommentar ansehen
04.06.2012 17:47 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Leuten denen man gerne mal die Kinder wegnimmt, sollen andere Kinder betreuen, ist das nicht irgendwie verrückt ? ^^
Kommentar ansehen
04.06.2012 22:26 Uhr von Marco Werner
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@Bibabuzzelmann: Nicht nur das. Unsere Politiker spielen ja gern mit dem Klischee,daß Hartzer alle faul, dumm, unwillig und unfähig seien,ihre eigenen Kinder zu erziehen und sie deswegen nur vor dem Fernseher parken. Nun sollen sie genau das tun,was man ihnen gerade noch vorgeworfen hat. Sehe nur ich da einen Widerspruch ?

Refresh |<-- <-   1-12/12   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Ursula von der Leyen kritisiert Political Correctness
Ursula von der Leyen warnt Donald Trump vor Zugeständnissen an Russland
Ursula von der Leyen musste vor Amtsantritt erstmal Verteidigungsministerium googeln


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?