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Thailand: Umstrittenes Amnestie-Gesetz löst Staatskrise aus

In Thailand bahnt sich eine neuerliche Staatskrise an. Die Anhänger von Thailands amtierender Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra, die so genannten Rothemden, mobilisierten in den vergangenen Tagen ihre Anhänger, um gegen die drohende Entmachtung der derzeitigen Regierungschefin zu protestieren.

Auslöser der jüngsten Zuspitzung in dem Land ist eine geplante Generalamnestie, mit der die Regierung eigentlich eine Versöhnung einleiten wollte. Sie sollte die Verbrechen nach dem Militärputsch von 2006 straffrei stellen. Doch die Opposition, die so genannten Gelbhemden, haben etwas dagegen.

Nun drohen die alten Fronten in dem Land wieder aufzubrechen. Die Gelbhemden wollen offenbar verhindern, dass der geschasste und verurteilte Ex-Premier wieder zurückkommt. Die Gelbhemden sind Anhänger der alten Eliten um die Demokratische Partie. 2008 hatten sie einen Regierungswechsel erzwungen.


WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Protest, Thailand, Putsch, Staatskrise
Quelle: www.spiegel.de

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