03.06.12 16:12 Uhr
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Europa steht vor der Teilung

Nach einem Bericht der "Welt" sind die EU-Institutionen beauftragt, einen Masterplan für die Eurozone und die EU zu entwerfen, der die Probleme der Krise für die nächsten fünf bis zehn Jahre löst. Ausdrücklich wird von "Denkverboten" Abstand genommen.

Die EU der 27 Mitgliedsstaaten sei ein Auslaufmodell. Man wolle das Europa der "zwei Geschwindigkeiten" nicht länger ignorieren. Letztlich sei das nichts anderes, als die Kritiker der Rettungspläne von Sarrazin bis Henkel und Jürgen Stark immer gesagt haben.

Unterschiedliche Niveaus können nicht ungestraft über längere Zeit ignoriert werden, nur weil das alle besser finden. Natürlich gab es "Denkverbote". Das hat die Kanzlerin zugegeben, als sie diese Woche sagte: "Wenn wir uns unentwegt Denkverbote auferlegen, wird das nicht klappen."


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WebReporter: opwerk
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Europa, Angela Merkel, Teilung
Quelle: www.pt-magazin.de

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03.06.2012 16:12 Uhr von opwerk
 
+48 | -3
 
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Die Welt spricht vom "Geheimplan". Das ist wie bei Wikileaks. Vieles von dem, was als geheim galt, war bekannt, aber nicht öffentlich akzeptiert.
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03.06.2012 16:33 Uhr von PureVerachtung
 
+66 | -64
 
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Eine Gemeinschaft ist immer nur so stark, wie ihr schwächstes Glied. Ziel muss ein Europa der Vaterländer sein, wo sich jedes Land souverän entwickeln kann und sich alle Länder untereinander nach bestem Wissen und Gewissen unterstützen. Diese aufgezwungene Gleichsschaltung in Verbindung mit Identitätsverlust und dem Ignorieren von Krisenherden bringt nur Chaos und ruiniert alles, wie man ja heute schon sehen kann... Armut, Pleitestaaten, Massenarbeitslosigkeit, Überfremdung, Kriminalität, Ohnmacht von Politik und Justiz, Volksverdummung, Umweltzerstörung, ..., ..., ...

[edit]
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03.06.2012 16:41 Uhr von TheRoadrunner
 
+18 | -14
 
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Eigenwillige Interpretation: Nur weil entsprechende Pläne ausgearbeitet werden sollen, wie eine Teilung aussehen könnte, heißt das noch lange nicht, dass diese Teilung bevorsteht. Schon gar nicht "unmittelbar", denn sonst wäre die Planung schon deutlich länger in Arbeit.

@ pureverachtung:
Dass es Probleme gibt, ist unbestritten. Eine in irgendeiner Form extremistische Politik wird sie aber eher verstärken als lindern.

@ butzel:
Ja, hoffen tust du das vielleicht. Man sollte Hoffenung aber nicht mit Erwartung verwechseln.

[ nachträglich editiert von TheRoadrunner ]
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03.06.2012 16:56 Uhr von artefaktum
 
+6 | -12
 
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Denkverbote? Und was sollen die sein?
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03.06.2012 17:07 Uhr von meisterthomas
 
+13 | -4
 
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Wem fehlt hier eigentlich das Niveaus? Wenn unterschiedliche Niveaus „das Problem“ sind, dann müssen wir auch die Bundesrepublik und viele andere Länder spalten.

Das Problem aber ist ein Anderes, nämlich das auch die europäischen Volkswirtschaften, oder was von ihnen noch übrig ist, unter dem Druck globaler Märkte divergieren und nicht wie einst erhofft nivellieren und in eine starke europäischen Volkswirtschaft zusammen wachsen.

Dieses Versagen aber kommt durch unsere Politik der Globalisierung, ein kalter Krieg der Umverteilung, auf jeden Fall zu lasten der Bürger in Deutschland und Europa.
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03.06.2012 17:21 Uhr von Endgegner
 
+25 | -9
 
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Hätten wir: den Schmarn mit dem Euro gleich gelassen, wär jetzt alles tutti! Aber wir wurden ja nicht mal gefragt...
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03.06.2012 17:35 Uhr von sicness66
 
+13 | -29
 
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03.06.2012 18:16 Uhr von Mario78
 
+25 | -2
 
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Ein Denkverbot wird auf jeden fall bleiben: Ein Denkverbot wird mit großer Sicherheit bleiben...

Abschaffen der Zinsen bzw Zinsverbot. Am fehlerhaften Geldsystem wird nicht gerüttelt, obwohl es Mathematisch nicht ewig funtionieren kann.
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03.06.2012 18:20 Uhr von Adrian79
 
+22 | -5
 
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supi: wir sollten das wie amerika machen, einfach irgendwo einmarschieren.
z.b. griechenland, oder direkt den 7 tage eu-blitzkrieg...

^^ironie
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03.06.2012 20:02 Uhr von uhrknall
 
+9 | -1
 
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"Denkverbot" ist das richtige Wort Bei manchen politischen Entscheidungen war mir schon klar, dass niemand vorher darüber nachgedacht hat. Ich dachte nur bisher, das lag an der Inkompetenz unserer Politik anstatt am Denkverbot.
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03.06.2012 20:26 Uhr von Rpnya
 
+1 | -4
 
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ich verstehe: kein Wort dieser Kurznachricht...
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03.06.2012 20:42 Uhr von General_Strike
 
+6 | -3
 
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United States of Europe: Berlin wird dann politisch so irrelevant wie München. Brüssel bestimmt über die Lebensarbeitszeit, die Höhe der Hartz-IV-Kürzungen und europaweit von Rumänien bis Deutschland geltende allgemeine Standards bei der Gesundheitsversorgung, damit im deutschen Gebiss ebenso viele Lücken klaffen wie im rumänischen.

Und vor die südlichen Länder wird ein Schutzwall wie zwischen Mexico und den USA aufgebaut.

http://www.welt.de/...
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03.06.2012 21:37 Uhr von Xan
 
+6 | -3
 
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Jammern auf hohem Niveau: Jahrzehntelang haben die Reichen der Kernländer ihr Vermögen zusammengekratzt auf Kosten der Grenzländer und unteren Einkommensschichten. Und jetzt strauchen die Politiker plötzlich, wenn sie an Probleme stoßen, die schlußendlich nur lösbar sind, wenn man die Eier hat, die es ermöglichen, Robin Hood zu spielen und die Vermögensverhältnisse wieder auszugleichen?

Das ist es doch, was schon Jahrelang unausgesprochen im Raum steht und keiner wahr haben will, weder in der Politik noch in den Kreisen der Profiteure der Krise.

Was für ne Scheiß Welt...

[ nachträglich editiert von Xan ]
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03.06.2012 22:48 Uhr von AMB
 
+4 | -1
 
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Also ich komm mir vor: wie bei einer Grundsatzdiskussion und der oft vertretenen Behauptung, die Besitzenden sind Ausbeuter und haben zu viel, weshalb sie etwas abgeben sollen, an jene, die nichts haben.

Wenn sie ihre Arbeitsleistung abgeben wollen, wird allerdings schnell umgeschwenkt, weil keiner ist bereit dann die 80h/Woche zu übernehmen. Das man dem 80h/Woche Menschen dann nicht den Doppelten Verdienst zugestehen möchte ist eine Sache, die eben unter den Begriff Neid fällt und bei Ehrbaren Menschen eher Verachtung findet.

Klar, daß jemand, der 80h/Woche arbeitet mehr hat und mehr abgeben könnte, nur warum sollte er außer einem Prozentuellen Beitrag, den andere auch leisten noch zusätzlich mehr abgeben.

Wenn wir also darüber nachdenken, daß unser System etwas hinkt, dann müssen wir uns für etwas entscheiden, daß machbar ist und niemanden knechtet. Ein Land, daß sich Arbeitsplätze und Ruhe vor der Bevölkerung erkauft und damit die eigentlichen Probleme so lange kaschiert, bis sie nicht mehr in den Griff zu kriegen sind, sollte also mit einer Bestrafung rechnen müssen, die diesen Zustand zumindest nicht noch verschlechtert. Leider jedoch hebelt man an Abgaben Strafzahlungen etc. herum, was die Abhängigkeit erhöht und eine Knechtung erst ermöglicht. Wäre es nicht sinnvoller, wenn ein Land einfach nur bei den gemeinsam geregelten gesetzlichen Regelungen weniger Gewicht erhält, falls es eben gegen solche Grundsätze verstößt. Hierdurch würde es wohl an Macht verlieren, jedoch nicht an Geld und somit würde es nicht in eine Knechtungsecke laufen, nur weil einmal die Kasse etwas eng war.

Wer genug in der Kasse hätte und ausgeglichen wirtschaftet hätte dann mehr Gewicht bei gemeinsammen Entscheidungen, was ich für fairer halten würde als ihn noch mehr Zur Kasse zu bitten.

Was allerdings passiert, wenn man auf Luftschlösser baut, die Bilanzen fälscht, das ist etwas, daß man diese Länder selbst tragen lassen müßte. Nicht wir sollten zur Kasse gebeten werden. Wenn es irgend wo kein Geld gibt, dann kann das Land ja einfach etwas weniger Gehälter ausschütten, etwas weniger sonstige Ausgaben abwickeln und gegebenenfalls seine eigene Insolvenz betreiben. Ob mit oder ohne Euro, nur mit Euro profitieren alle von der vereinfachten Binnenmarktsituation, welche uns allen mehr Arbeit bescheert hat. Also Ich würde den Euro belassen, allerdings harte Regeln in so weit belassen, als daß jemand irgend wann eben zahlungsunfähig ist und dann damit umgehen muß. Jeder Privatiee muß mit so was umgehen können, warum nicht auch ein Land.

Warum sollte man die betroffenen jedoch von der verbesserten Binnenmarksituation abschneiden?

Es ist das Verschulden der Regierung, wenn sie mehr Geld aus gibt als sie hat - soll sie hernach erklären warum sie nun anfängt zu sparen, später zahlt oder was immer auch tut. In einer Demokratie hat man eben als Politiker den Vorteil, seine eigenen Fehler von Heute, den zukünftig regierendem Nachvolger zu vermachen und wer gut ist, kann sogar die Bevölkerung glauben machen, der aktuell regierende wäre tatsächlich der Schuldige.

Würde ich etwas mit dem Recht zu tun haben, so würde ich bei den Politiker-Renten oder wie immer man diese Bezüge nennt so wie bei den Regierenden einen Bremsklotz einbauen, der im Falle von Fehlentscheidungen eben die trifft, die verantwortlich waren. Oft erhalten jene ja weit mehr als Normalbürger, nur wenn sie das verdient haben, sollten sie es auch erhalten sonst eben nur das was die normalen auch erhalten.
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04.06.2012 00:05 Uhr von raterZ
 
+8 | -0
 
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ESM: wird alles richten. was denkt ihr denn, wozu der da ist?
deutschland wird zahlen - solange die deutschen geld haben zum zahlen..
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04.06.2012 00:16 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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"United States of Europe" (Zensursula): @General_Strike:

Davon träumt doch Zensursula, wie sie Ende letzten Jahres selbst bekundete. Für mich spricht dabei nicht.

@AMB
"Wenn sie ihre Arbeitsleistung abgeben wollen, wird allerdings schnell umgeschwenkt, weil keiner ist bereit dann die 80h/Woche zu übernehmen." (AMB)
Wieso sollen denn alle, die über Geld verfügen, achtzig Stunden in der Woche arbeiten?
Tja, und dann gibt es immer wieder diejenigen, die achtzig Stunden in der Woche arbeiten, und überhaupt kein oder nur wenig Geld verfügen, die erscheinen dann ab und zu in der Presse und dann ist von Sklavenhaltung die Rede.
Für alle 80 Stunden Arbeitenden eine gute Nachricht: die EU wird verfügen, daß zukünftig nur noch 48 Stunden Arbeit in der Woche erlaubt sind.
Die Umverteilungsdebatte hat nichts mit den Leistungsträgern zu tun, sondern mit dem Zinseszins-Problem des Geldbesitzes.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]
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04.06.2012 02:52 Uhr von iq315
 
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@TheRoadrunner: PureVerachtung schrieb: "Was wir brauchen ist eine starke, völkische Politik von Rechts."

Du erwiederst: "Dass es Probleme gibt, ist unbestritten. Eine in irgendeiner Form extremistische Politik wird sie aber eher verstärken als lindern."

Nur weil von Rechts die Rede ist, bedeutet das noch lange nicht extremistisch!
Dieses Land hat ein solches Problem mit seiner Vergangenheit, dass es wohl nie eine rechte Großpartei geben wird.

Links ist gut, rechts ist böse. Alle wollen links sein, selbst die CDU. Dadurch ist mittlerweile ist sogar schon die Mitte, in der früher die CDU saß, zu rechts, und damit zu böse.

Dabei sind rechts und links einfach nur zwei politische Richtungen. Die eine hat mit Neo-Nazis genausoviel zu tun, wie die andere mit dem schwarzen Block: gehört irgendwo dazu, besteht aber natürlich nicht nur daraus.

Fällt niemandem auf, dass es gar kein Rechts mehr gibt in Deutschland? Es gibt nur noch rechtspopulistisch, rechtsradikal oder rechtsextrem. Wo ist der natürliche Gegenpol zu links? Wer ist einfach nur rechts? Jede kleine rechte Partei, so Bürgernah und Mittig sie auch sein mag, wird in allen Medien sofort als rechtsextrem bezeichnet. Dabei bedeutet rechtsextrem eigentlich die größte Steigerung! Extremer gehts nicht mehr! Ausländer-jagende, Baseball-schwingende Glatzen-Nazis, das sind Rechtsextreme. Die NSU war rechtsextrem. Wenn wir jeder Partei östlich der CDU diesen Stempel aufdrücken, also alles Rechte pauschal rechtsextrem nennen, wie unterscheiden wir dann? Wenn beispielsweise ProNRW rechtsextrem ist, was ist dann der NSU? Ultra-radikal-extremst-rechts-extremisitsch? Ich bitte euch..

Schaut man mal rüber über den großen Teich in die USA, gibt es dort die Demokraten und die Republikaner. Einfachstes Beispiel von Links und Rechts. Beide verteilen sich ziemlich gleichmäßig auf die Bevölkerung, beide verfolgen unterschiedliche Ziele, betrieben eine unterschiedliche Politik aber vor allem ergänzen sie sich! Übertreiben die Demokraten mit linken Ideen, steuern die Republikaner dagegen. Und andersherum genauso. Dadurch bleibt alles einigermaßen im Gleichgewicht. Die einen weisen die anderen in die Schranken.

Bei uns überschlagen sich alle auf die Linke Seite. Jeder will so weit weg wie nur möglich von den Nazis (rechts) sein. Es gibt keinen funktionierenden Gegenpol. Wenn dann jemand wie Sarrazin kommt (der in den USA wohl einfach nur ein weiterer Senator der Republikaner wäre), flippen alle aus, die gesamte Politische Lobby ruft im Chor "Rechtspopulismus! Ein Rechter! Pfui!", und die Medien übertrumpfen sich mit Hetzkampagnen gegen einen Autor (nicht gegen seine Werke, den die sind schwer widerlegbar; lieber wirft man mit Dreck auf den Menschen hinter dem Buch) und Politiker, der einfach mal nicht auf der großen linken Welle mitreitet, sondern tatsächlich mal eigenständig denkt.

Schade, schade, schade. Politik funktioniert nur gut, wenn es Kontrahenten gibt. Die Politik darf nicht homogen sein, denn die Bevölkerung ist es nun mal auch nicht. Solange sich dieser Umstand in Deutschland nicht ändert, wird sich so ziemlich nichts hier ändern. Deutschland schafft sich fürwahr ab. Daran ist aber nicht der Moslem schuld, oder der Nazi, oder Europa; daran sind einzig und allein unsere Politiker und unsere Medien Schuld. Sie werden es aber wohl nie einsehen.
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04.06.2012 07:21 Uhr von jpanse
 
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Europa wird sich kaum Teilen: Eher die EU...

Ich denke ja der Kontinent wird erhalten bleiben, über kurz oder lang...
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04.06.2012 10:29 Uhr von AMB
 
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@ Sat_mir Ja: Das Zinsproblem ist mir bekannt nur wird ja meist nicht das Vermögen stärker besteuert, sondern die Leistung - was wohl eher den trifft, der mehr tut. Man unterscheidet hier nicht so genau - kann ja an der Lobby liegen.

Das mit dem Wöchentlichen Arbeitsverbot schon ab Mittwoch oder Donnerstag ist für jemanden, der Aufträge Zeitgebunden beenden muß nicht zu bewerkstelligen. Also real nicht einzuhalten, außer es handelt sich eben um Großfirmen, die ja genug Mitarbeiter haben. Wieder mal etwas, daß kleine Unternehmen erschweren soll und den Großen den Markt öffnet. Ein kleines Unternehmen wird dadurch nur von wirklichen Großaufträgen vollkommen abgeschnitten, weil es gesetzlich nicht mehr kurzfristige Großaufträge annehmen kann.

Die Zielsetzung jedoch wird vielleicht hinter diesem Gesetz ebenso wie vielen anderen Gesetzen nur vom Neid geprägt sein. Ich kenne praktisch keine gute Führungskraft einer Kleinfirma, die stark anwächst, die unter 48 Stunden liegt, außer jenen, die nur mit Geld arbeiten oder vorwiegend Arbeiten lassen. Selbst der Elektrobetrieb um die Ecke hat einen Cheff, der sicher die 48h Woche sprengt und sei es nur wegen der vom Staat auferlegten Verwaltungsarbeiten.

Meine Meinung dazu ist, daß man dann eben nirgends mehr sehen kann, wie viel diese Leute Arbeiten, weil man es nicht sehen darf - Ihre Arbeit wird jedoch nicht aufgeteilt werden, denn selbst ein 5 Mann Betrieb kann keine zwei Cheffs brauchen und wenn der Cheff nicht mitarbeitet, entfernt er sich zu weit vom realen Geschäft um wirklich bei allem noch zu wissen was für das Gewünschte Ziel die Beste Methode ist. Seinen Mitarbeitern zu Vertrauen ist zwar schon wichtig, aber leider mangels des Mittels Zeugnis in unserer Wirtschaft nur noch bei langjährigen Mitarbeitern möglich. Der bereits vorhandene Werteverfall spricht Bände. Also geht der Schuß gegen die kleinen Betriebe, die so doch allgemein die Gesamtwirtschaft zu großen teilen tragen und das nicht zu letzt deshalb, weil es in einem kleinen Betrieb nicht so leicht möglich ist jemandem ein Jahresgehalt dafür zu bezahlen, daß er steuerlich interessante Wege findet, weil der mögliche zusätzliche Gewinn seinen Aufwand eben gerade mal deckt oder nicht mal dies tut. Somit ist der Kleinbetrieb immer der Arsch der Überproportional getreten wird. Irgend wie verkehrt, wenn man die stärker zur Kasse bittet, die wirklich erst die Arbeit schaffen.

Wie weit das Verständnis für Arbeit im Volk falsch aufgefaßt wird, ist zu ersehen, wenn wir die letzten Forderungen von Verdi bezüglich der Lehrlinge genauer betrachten.

Kleine Betriebe mit 3-4 Mann brauchen genauso wie Großbetriebe neue Mitarbeiter, nur können sie diese nur mit erschwertem Aufwand überhaupt erst ausbilden. Wenn dann den Großen auferlegt wird, jeden zu übernehmen, bemühen sich die Lehrlinge nicht mehr gute Leistung zu bringen, Stellen die großen nur noch so viele ein, daß sicher keiner zu viel ist und den anderen kleinen Betrieben gehen dann die Leute aus, weil derart hohe Löhne, wie sie die Großen Zahlen können sind bei ihnen nicht drin, weil Nebenaufwände oft gleich groß sind ganz gleich ob es 5 Mitarbeiter oder 20 sind und somit Großbetriebe hier wieder vorne liegen. Was ist dadurch gewonnen, wenn der Lehrling sich nicht mal mehr bemühen muß gut zu sein - nichts. Das völlig entwertete Zeugnis und hierdurch ungerechte, wird dadurch noch von unausgebildeten faulen Gesellen getoppt, die übernommen werden müssen und auf lange Sicht die Arbeit im Betrieb an sich in Frage stellen.

Also mal ehrlich es kann ja sein, daß Deutsche Tugenden uns zu mächtig gemacht haben, aber müssen wir uns völlig degenerieren zu einem Volk, das weder ehrlich, noch fleisig sein soll und an etwas Arbeit zerbricht? Achso ich vergaß es betrifft ja ganz Europa. Vermutlich ist es nicht so schlimm wenn alle leiden.
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04.06.2012 11:40 Uhr von aniko
 
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@meisterthomas: Genauso ist es!
Die Politiker, sowohl hier als auch in anderen Europaeischen Laender, werden von den Grosskonzernen und Banken regiert und das schaffende Fussvolk wird denen ausgeliefert.
Man soll nur die Bewegung der grossen Konzernen verfolgen und wird alles klar. Ob, Siemens, AEG, Vw, Nokia ect. Alle wandern in Europa, Asien, Suedamerika vom Land zu Land um zwecks Billigherstellung+ Teuerverkauf zu erzielen. Wenn auch, nicht so sehr, wie in vielen Laender, sind unsere Politiker korrupt. Fuer eigene Interesse nehmen sie in Kauf, dass Millionen Buerger in Europa verarmen.
Diese Art vom kapitalistischen System muss verneint werden.
Es darf keinen Platz weder fuer radikale Rechten ,noch Linken schaffen.

Ps. Ich verabscheue hier im Forum die Stimmen vom rechtenLager deren Schrei klingt, wie von einst.
"Wollt ihr den totalen Krieg?"
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04.06.2012 11:59 Uhr von ForexTrader
 
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Stoppt den ESM! Der ESM (Europäischer Schuldenmechanismus) soll die gesamte deutsche Haushaltssouveränität nach Brüssel verlagern. Die Folge: Auf deutsche Steuergelder kann dann UNBEGRENZT zugegriffen werden, ohne dass wir dazu noch ein Mitspracherecht hätten. Protestiert JETZT alle gegen den ESM und verteilt diese Informationen, noch ist es nicht zu spät den Wahnsinn der Politiker zu stoppen! http://www.youtube.com/...
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04.06.2012 14:09 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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@AMB: "Ich kenne praktisch keine gute Führungskraft einer Kleinfirma, die stark anwächst, die unter 48 Stunden liegt, (...)" (AMB)
Es gibt auch Kleinfirmen, die nicht stark anwachsen und trotzdem mehr als 48 Stunden pro Woche auf dem Buckel haben.
Josef Joffe schrieb auf der ersten Seite der Wochenzeitschrift DIE ZEIT vor ein paar Wochen, daß in den letzten 10 Jahren die Wirtschaften der EU-15 - also ohne die Osterweiterung - lediglich 1,2 Prozent pro Jahr wuchsen. Es ist daher kurios, wie von Seiten des Staates überall noch mehr Belastungen auf kleine Pflanzen gelegt werden. Der letzte Clou kommt aus dem Sozialministerium: es werden für alle über EUR 400,00 pro Monat Verdienenden ein fiktives Einkommen - ähnlich der Situation bei der Zwangsversicherung der Krankenkasse - festgesetzt, nach dem dann der Pflichtrentenversicherungsbeitrag bemessen wird und dann zwangseingezogen wird. Die Geschichte mit den 48 Stunden kommt von der EU.

Wie man mit solchen Methoden das Wachstum in die Höhe pushen will, ist mir ein Rätsel.

Der Kernproblem dieser Methoden ist doch, daß man melkt, bevor die Firma Milch gibt. Das geht in der Viehwirtschaft nicht gut und das geht auch nicht in der sonstigen Wirtschaft nicht gut. Selbst bei Massentierhaltung ist die Landwirtschaft diesen Zwängen ausgesetzt.
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04.06.2012 15:46 Uhr von DukeNukem666
 
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Es ist doch schon alles beschlossene Sache. Die Vereinigten Staaten von Europa werden kommen. Dagegen können wir auch nichts machen. Ich gehe sogar so weit das es egal ist wer nächstes Jahr von uns gewählt wird.

Schaut doch alleine mal auf die Mitgliederliste des Bilderberger Treffens.

http://www.bilderbergmeetings.org/...

Dieses Treffen findet seit 50 (!) Jahren statt und es ist noch niemals etwas an die Öffenlichkeit geraten was dort beschlossen wurde geschweige denn es wurde darüber berichtet in den Massenmedien. Sehr interresant finde ich auch das Trittin dieses Jahr dabei war. Und kaum war er dabei sieht man in allen Medien wie er den Sparkurs kritisiert.

http://www.focus.de/...

Diese Lobby beherrscht uns schon seit Jahren bzw Jahrzehnten. Unsere gewählten Politiker sind doch mittlerweile alles nur Marionetten...nicht mehr und nicht weniger.
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05.06.2012 08:04 Uhr von Bibabuzzelmann
 
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Europa vor der Teilung: So etwas gabs vor dem Euro nicht....da sieht man wieder, im Geld steckt der Teufel und es muss weg ^^

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