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Indonesien: Beifahrer als Trend-Job

Was nach umherziehenden Anhaltern aussieht, stellt in Jakarta (Indonesien) ein individuelles Berufsbild dar: Hunderte Menschen sammeln sich zu den Stoßzeiten am Rand der meist befahrenen Durchfahrtstraßen und warten auf Mitnahme. Von den Autofahrern, die dazu bereit sind, gibt es dafür Schmiergeld.

Die "Jockeys", wie sich die "Profi-Beifahrer" nennen, profitieren in ihrem Gewerbe von einem Gesetz, das die indonesische Regierung zur Reduktion der heillos überfüllten Straßen verabschiedet hat. Demnach haben Fahrzeuge mit weniger als drei Insassen zu den Stoßzeiten Fahrverbot.

Ganz legal ist diese vermeintliche Marktlücke dennoch nicht: Während die Autofahrer immerhin ein Bußgeld riskieren, droht den Jockeys bis zu einem Jahr Gefängnis. Trotz vielschichtiger Unannehmlichkeiten, in die die Beifahrer geraten können, bleiben sie dem Job - für viele die Existenzgrundlage - treu.


WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Job, Trend, Indonesien, Beifahrer
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.06.2012 17:10 Uhr von yannik93
 
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Ich finde: die sollten lieber mit anderen Verkehrsrouten den hauptverkehr aus der Stadt leiten.
Viele Städte haben das schon gemacht, Autofahrer fahren oft nur durch die Innenstadt weil es keine kürzere Route gibt um an einen Ort zu kommen der vllt. hinter der Stadt liegt.
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04.06.2012 09:13 Uhr von Destkal
 
+1 | -4
 
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Roland: hör auf zu trollen.

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