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Viele Senioren in Deutschlands Pflegeheimen haben ein Suchtproblem

In den Pflegeheimen Deutschlands ist die Sucht nach Alkohol oder Medikamenten weit verbreitet. Insgesamt seien vier von fünf stationär oder ambulant behandelte Menschen mit einem Suchtproblem konfrontiert, so das Bundesgesundheitsministerium auch eine kleine Anfrage der SPD am vergangenen Freitag.

"Nach Einschätzung der Pflegenden sind im Mittel sieben Prozent der Klientinnen und Klienten in den stationären Pflegeeinrichtungen medikamentenabhängig", so das Ministerium weiter. Ein bis zwei Millionen ältere Menschen würden Medikamente in einem problematischen Rahmen gebrauchen.

Die SPD-Suchtexpertin Angelika Graf sagte, dass man schauen müsse, wie weit Menschen in Pflegeheimen ruhig gestellt würden. Auch die Hausärzte würden vielen älteren Patienten Arzneimittel verschreiben, die eher ungeeignet seien.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Alkohol, Sucht, Senioren, Pflegeheim, Gesundheitsministerium
Quelle: da.feedsportal.com

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.06.2012 15:52 Uhr von Borgir
 
+12 | -1
 
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Das da jetzt mal einer drauf kommt nachzuforschen ist doch reichlich spät. Ich komme aus dem Sektor und habe dort auch Erfahrungen gemacht, die mich zum Ausstieg aus der normalen Pflege bewogen haben. Ruhig stellen dass sie nicht so "nervig" viel Zeit in Anspruch nehmen ist keine Ausnahme in dem Sektor.
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03.06.2012 16:45 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+14 | -2
 
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Ist schon krass, dass alle Menschen die irgendwie Arbeit verursachen (ob es nun die "Geisteskranken" oder die Alten sind) ruhig gestellt werden. Unglaublich wie durch den Kapitalismus das Gesundheitswesen ad absurdum geführt wird. Mit Heilmitteln macht man halt Leute gesund, daher sind die unbrauchbar. Damit lässt sich kein Geld verdienen. Aber diese "Entwicklung" ist noch nicht abgeschlossen. Bald wird Thymian verboten, weil es Halsschmerzen kurieren kann.

Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte!
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03.06.2012 17:03 Uhr von gur-kendüs
 
+16 | -1
 
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Schaut: euch doch mal ein Altenheim zb. von der Awo an, wie die Omas und Opas behandelt werden, da musst du ja saufen sonst gibst du dir die Kugel. Eine Schwester auf 70 oder mehr Bewohner... von pflege kann doch da keine rede sein. Da hast du dein leben lang gebuckelt und dann wirst du in ein solches Loch abgeschoben, von überforderten Pflegern total entmündigt und erniedrigt.
Und dann kostet es auch noch ein schweinegeld dafür das es meistens dreck zum essen gibt und du blöd angeredet wirst wenn du dich beschwerst.


[ nachträglich editiert von gur-kendüs ]
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03.06.2012 20:25 Uhr von 1234321b
 
+4 | -0
 
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Wenn man das so liesst, will man gar nicht mehr al: t werden. Ich kenne auch alkoholkranke Senioren.
Sie kommen nun mal aus einer Zeit, als der Alk sogar während der Arbeit getrunken werden durfte. Heute undenkbar...
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03.06.2012 22:15 Uhr von AnotherHater
 
+1 | -0
 
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@gur-kendüs: Die Situation in den Alten-/Pflegeheimen hast du schon gut umrissen, aber hack nicht so auf den Mitarbeitern rum. Meiner Erfahrung nach sind das fast ausnahmslos ehrwürdige Menschen!
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04.06.2012 10:15 Uhr von fexinat0r
 
+0 | -0
 
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Ist eben so: kann ich jetzt auch nix dran ändern...
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06.06.2012 22:10 Uhr von neminem
 
+1 | -0
 
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Tja, wer sich sein ganzes Leben: nur gehen lässt, geistig wie körperlich, wird halt zu so einem komplizierten unbeliebten Sack, der dann nur noch ruhig und in die Ecke gestellt wird. Besser man hält sich fit, dann leidet man selbst nicht so und macht Ressourcen für andere frei, die´s wirklich nötig haben. Man darf ja nicht vergessen, die Leute die anscheinend so böse sind und nur noch Tabletten verteilen, sind auch nur Menschen, die irgendwann alt werden. Und umgekehrt, waren die alten Omas auch irgendwann "jung und dumm". Alles kommt zurük. Peace.

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