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Linkspartei-Chefin Katja Kipping und ihr beruflicher Werdegang in der Politik

Die Linkspartei hat mit Katja Kipping eine neue Chefin gewählt (ShortNews berichtete). Katja Kipping ist geborene Dresdnerin und "verkörpert die moderne Linkspartei", so Rico Gebhardt, Sachsens Landesvorsitzender der Linken. Sie selbst wolle einen "Wechsel in der Tonlage" einbringen.

Frau Kipping ist früh in die Politik gegangen, 1998 trat sie mit nur 20 Jahren in die Vorläufer-Partei der Linken ein, die PDS. Mit 21 Jahren wurde sie dann zur Berufspolitikerin und jüngste Abgeordnete im Landtag Sachsens. Sie hat einen Abschluss in Slavistik, Amerikanistik und Rechtswissenschaft.

Kipping möchte die Linkspartei gemeinsam mit Bernd Riexinger führen. Dieser ist allerdings dem radikalen Flügel zugeneigt, zu dem auch der ehemaligen Linkenchef Oscar Lafontaine zählt. Kipping möchte nun die innerparteilichen Feindschaften überwinden und mit allen gemeinsam zusammen arbeiten.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Sachsen, Linkspartei, Katja Kipping
Quelle: www.tagesschau.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.06.2012 15:30 Uhr von Borgir
 
+3 | -3
 
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Eine Chefin, die sehr unbedarft an die Sache ran gehen kann, eine zerstrittene und holprige Partei wieder zu einer wählbaren Größe in der deutschen Parteienlandschaft zu machen. Angesichts der Erfolge der Piratenpartei dürfte das aber schwierig sein, denn viele Linkenwähler sind wohl in diese Richtung abgewandert mangels wählbarer Alternative.
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03.06.2012 19:12 Uhr von zocs
 
+3 | -5
 
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Korrektur: Also keine Ahnung woher die tagesschau, oder der Autor die Annahme her nimmt Oskar Lafontaine oder den Bernd Riexinger zu dem "radikalen" Flügel zu zählen ...
Meiner Meinung nach dummes Zeug und mal wieder Propaganda.
Oskar und Bernd sind alles andere ....

Scheiss Presse ... wie fast immer.

Tja, bei Katja, ich halte sie durchaus für fähig und intelligent, mach ich mir eher Sorgen um ihr Kind. Das jetzt wohl überwiegend ohne Mutter aufwachsen muss. Zwar ist der Vater noch da und übernimmt vieles, ist aber dennoch traurig.
Denn bei dem Job hat Katja kein normales Privatleben mehr.
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03.06.2012 21:33 Uhr von XFlipX
 
+4 | -1
 
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Kipping ist auch Mitglied dei der roten Hilfe e.V. Wie weitere andere der Linkspartei:

"Einige Abgeordnete der Linkspartei bekannten sich im Dezember 2007 öffentlich zu ihrer Unterstützung der Roten Hilfe. Die Erstunterzeichner des Aufrufs „Für Solidarität eintreten! Wider Repression und Duckmäusertum!“[14] sind die stellvertretende Bundesvorsitzende der Partei Die Linke Katja Kipping, Michael Leutert MdB, Sevim Dagdelen, MdB, Nele Hirsch, MdB, Julia Bonk, MdL (Sachsen) und Freya-Maria Klinger MdL (Sachsen)."

Verfassungsschutz zur roten Hilfe e.V.:

"Ihrem Selbstverständnis als ‚parteiunabhängige, strömungsübergreifende linke Schutz- und Solidaritätsorganisation‘ entsprechend, unterstützt die – von Linksextremisten unterschiedlicher Ausrichtung getragene – RH von Strafverfolgung oder ‚staatlicher Repression‘ Betroffene aus dem gesamten ‚linken‘ und linksextremistischen Spektrum politisch und finanziell."

Quelle:http://de.wikipedia.org/...

XFlipX
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03.06.2012 21:54 Uhr von zocs
 
+4 | -3
 
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was sagt uns das ? Was soll uns das mit der roten Hilfe sagen ??!??

Mittlerweile ist der sogenannte "Verfassungsschutz" als Witz enttarnt worden. Eine rechts-Unterstützende lächerliche Behörde. Und bei denen sind sogar atheistische Papstkritiker als Linksextremistisch eingestuft ... eine absolute Lächerlichkeit !!!

Nebenbei: wir haben KEINE "Verfassung" ...

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