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Wissenschaft: Gewitter verursachen fünfmal mehr Ozon als der Flugverkehr

Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt haben jetzt zusammen mit Kollegen Erstaunliches herausgefunden. So verursachen Gewitter rund fünfmal soviel Ozon wie der gesamte Flugverkehr.

Das kommt daher, dass Gewitter wie große Staubsauger wirken. Diese saugen die Luft förmlich bis in rund zehn Kilometer Höhe. Hier ist der sogenannte Ambossbereich.

Das geschieht mit bis zu 100 Kilometern in der Stunde. Nach früheren Erhebungen ging man davon aus, dass der gesamte Flugverkehr der Erde rund ein Teragramm Stickoxide pro Jahr verursacht. Gewitter hingegen knapp fünfmal so viel.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Wetter, Klima, Gewitter, Flugverkehr, Ozon
Quelle: scinexx.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.06.2012 15:47 Uhr von quade34
 
+7 | -0
 
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dann sollte man: ob dieser Erkenntnis die Gewitter verbieten.
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03.06.2012 17:17 Uhr von yannik93
 
+1 | -2
 
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Ist denn Ozon: so schlimm?
Ich meine CO2 ist doch eigentlich die Sache auf die es ankommt oder?
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03.06.2012 21:06 Uhr von Alex23
 
+3 | -2
 
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Gewitter gibt es schon seit es die Erde gibt. also sind diese bestimmt nicht die schuldigen.
manchmal frage ich mich, warum so viel zeit und Ressourcen in so sinnlose "Forschungsarbeiten" investiert werden..

[ nachträglich editiert von Alex23 ]
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03.06.2012 21:11 Uhr von Again
 
+2 | -0
 
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Alex23: "also sind diese bestimmt nicht die schuldigen."
An was sollen sie denn schuld sein? Das ist einfach eine Feststellung.

"manchmal frage ich mich, warum so viel zeit und Ressourcen in so sinnlose "Forschungsarbeiten" investiert werden.."
Warum ist es sinnlos Vorgänge in der Atmosphäre zu untersuchen?

[ nachträglich editiert von Again ]
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03.06.2012 21:15 Uhr von Alex23
 
+0 | -0
 
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Again naja soll doch eine Anspielung auf Klimawandel etc. sein..

Sinnlos ist, jemanden damit zu beauftragen und zu bezahlen, dass derjenige die Werte von Flugverkehr und Gewitter im Computer eingibt und diese vergleicht.

Natürlich sind Forschungen an der Atmosphäre alles andere als sinnlos. Hab mich wohl falsch ausgedrückt!
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03.06.2012 21:23 Uhr von Again
 
+1 | -0
 
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Alex23: "naja soll doch eine Anspielung auf Klimawandel etc. sein.."
In der Quelle steht nichts von Klimawandel und auch nichts von globaler Erwärmung.

"Sinnlos ist, jemanden damit zu beauftragen und zu bezahlen, dass derjenige die Werte von Flugverkehr und Gewitter im Computer eingibt und diese vergleicht."
Hier wurden nicht einfach Werte verglichen sondern Simulationen durchgeführt. Und die Atmosphäre lässt sich leider nicht erforschen ohne jemanden dafür zu bezahlen ;-)
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03.06.2012 22:12 Uhr von Bleifuss88
 
+2 | -0
 
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@quade34: Mit Verbieten lässt sich kein Geld machen. Ich tendiere da eher zur Gewittersteuer.
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03.06.2012 22:14 Uhr von MBGucky
 
+0 | -0
 
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Ich wusste gar nicht, dass man Ozon verursachen kann. Ich dachte immer, entweder produziert man es oder man vernichtet es oder man verschiebt es. Verursachen ist mir neu.

Letzteres ist übrigens hier wohl gemeint. Das Ozon aus der Ozonschicht wird in eine tiefere Schicht verschoben. Fragt mich aber bitte nicht, was das genau für Auswirkungen hat. Vielleicht kommt es ja so tief genug um in die normale Atemluft zu gelangen? Ozon ist ja schließlich giftig.
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03.06.2012 22:27 Uhr von Again
 
+0 | -0
 
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MBGucky: "Das Ozon aus der Ozonschicht wird in eine tiefere Schicht verschoben."
Nein, es scheint um Ozon-Produktion zu gehen:
"Werden beispielsweise Stickoxide aus Autoabgasen in diese Region transportiert, ändert sich aufgrund der dort herrschenden Bedingungen deren Chemie: Sie werden langsamer abgebaut und es entsteht mehr Ozon. Stickoxide können in diesen Höhen bis zu zehn Mal so viel Ozon produzieren wie am Boden, wie die Forscher erklären."

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