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Irische Mathematiker erklären warum Gasblasen in Guinness absinken

Mathematiker der University of Limerick haben sich mit einer Frage beschäftigt, die das irische Nationalgebräu Guinness betrifft: Warum sinken die Gasbläschen im Glas nach unten? Dazu simulierten sie ein typisches Pint-Glas, das nach oben hin breiter wird und ein sich verjüngendes Anti-Pint-Glas.

Die Gasbläschen wurden zufällig verteilt und stiegen in der Simulation nach oben. Da das Pint-Glas nach oben hin breiter wird, sinkt dadurch die Dichte der Bläschen am Glasrand, da von unten kein Gas nachströmen kann. Die Flüssigkeit wird hier also dichter und beginnt deshalb abzusinken.

Der dadurch entstehende Fluss erreicht eine so hohe Geschwindigkeit, dass die Gasbläschen mit nach unten gezogen werden. Im Anti-Pint-Glas wurde der gegenteilige Effekt beobachtet. Die Studie könnte auch für industrielle Prozesse, bei denen es Flüsse von Gasbläschen gibt, von Bedeutung sein.


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WebReporter: Again
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Gas, Guinness, Blase, Mathematiker
Quelle: phys.org

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.06.2012 15:30 Uhr von architeutes
 
+2 | -3
 
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Was interessieren mich: Gasblasen wenn ich Bier trinke , sollange sie mir nicht
woanders entweichen......prost.
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03.06.2012 15:35 Uhr von Again
 
+1 | -0
 
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architeutes: Sieht einfach cool aus ;-)
http://www.youtube.com/...

Das Auge trinkt mit.
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03.06.2012 15:49 Uhr von ChaosKatze
 
+3 | -1
 
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In diesem sinne Sláinte! =)
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03.06.2012 21:03 Uhr von MC_Kay
 
+0 | -1
 
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News? Dieses Phänomen wird in jedem Maschinenbaustudium behandelt. Meist in Ströhmungsmechanik/-lehre.

Wenn die die Iren das erst jetzt herausgefunden haben, sollten die mal in eine Deutsche Hochschule (FH oder Uni) gehen und sich mal mit unserer Literatur beschäftigen, als nur den ganzen Tag Guinness zu trinken....
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03.06.2012 21:08 Uhr von Again
 
+1 | -0
 
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MC_Kay: "News?"
Die News ist eben, dass die Mathematiker eine Simulation gemacht haben, bei der verschiedene Glasformen berücksichtigt wurden. Es ist oft der Fall, dass Experimente oder Simulationen mit ein paar leichten Modifikationen wiederholt werden, was ja auch gut ist.
Also: Ist diese Studie neu oder nicht?
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03.06.2012 23:51 Uhr von MC_Kay
 
+0 | -1
 
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@Again: Solche Simulationen macht man im Maschinenbaustudium (Bioverfahrenstechnik z.B.) auch. Allerdings nicht auf Biergläser, sondern auf industriell benötigte Kessel, in denen großtechnisch dieses Phänomen im Verarbeitungsprozess simuliert wird. Manchmal simuliert man sowas auch für Kleinstanlagen in experimentellen Versuchsanlagen. Dazu nimmt man z.B. MatLab.
Dieses Wissen über die fluide Strömungsmechanik werden schon seit mehreren Jahren (wenn nicht gar Dekaden) bei der Rafinose von Zucker, Cracken von Öl, Erdgasgwinnung (Gasabscheider bei Biogasanlagen), Klärung in Klärwerken, Luftanreicherung in Aquarien, etc. angewendet.

Das einzig "neue" ist, dass das nun auch bei einem Bierglas simuliert wurde (sofern es nicht schon anderen Studenten anderswo auf der Welt in einem kleinen Semesterprojekt simuliert wurde).
Solch eine Simulation ist an deutschen Hochschulen nichts weiter als ein Semesterprojekt....
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04.06.2012 00:04 Uhr von Again
 
+2 | -1
 
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MC_Kay: "Das einzig "neue" ist, dass das nun auch bei einem Bierglas simuliert wurde"
Dann weißt du ja jetzt was neu daran ist ^^
Dann verstehe ich nicht warum du fragst wo die News ist.
Klar, Strömungsmechanik ist nicht neu, aber nunmal sehr oft gefäßabhängig (wie auch hier), gasabhängig (dito), flüssigkeitsabhängig, materialabhängig, temperaturabhängig, abhängig von Ableitungen der Parameter nach Zeit und/oder Ort, abhängig davon was sich in der Lösung befindet,...

Es ist also kein Wunder, wenn solche Simulationen mit verschiedenen Parametern durchgeführt werden und es für verschiedene Probleme Publikationen gibt.

"Solch eine Simulation ist an deutschen Hochschulen nichts weiter als ein Semesterprojekt.... "
Kommt wohl ganz darauf an wie umfangreich man das ganze macht. Kannst dir ja die Vorabveröffentlichung durchlesen, die ist frei verfügbar: http://arxiv.org/...

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