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Schengen-Regeln sollen geändert werden

Im April reichten Deutschland und Frankreich einen Vorschlag zur Änderung des Schengenabkommens ein, der vorsah, dass EU-Staaten bis zu 30 Tage Grenzkontrollen einführen dürfen, wenn ein EU-Land seine Außengrenze zu einem Nicht-EU-Land nicht wirkungsvoll schützen kann.

Dieser Vorschlag traf auf massiven Widerstand der EU-Kommission, die bei Grenzkontrollen die Entscheidungshoheit besitzt. Auch innerhalb der EU-Länder war der Vorschlag auf Widerstand gestoßen. Nun soll ein Kompromiss zur Abstimmung gebracht werden, dem Erfolgsaussichten eingeräumt werden.

Der EU-Rat soll bis zu sechs Monate Grenzkontrollen autorisieren können, wenn Probleme an den Schengen-Außengrenzen zu einer Bedrohung der inneren Ordnung von EU-Ländern führen. Die EU-Kommission soll dafür die Entscheidungsgrundlage liefern.


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WebReporter: Katzee
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Grenze, Regel, EU-Kommission, Abkommen, Kompromiss, Schengen
Quelle: www.n-tv.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.06.2012 10:02 Uhr von Katzee
 
+29 | -2
 
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D und F wollten, dass die EU-Staaten die Kontrolle über ihre Grenzen wenigstens teilweise zurück bekommen, doch die allmächtige EU-Kommission lässt sich die Entscheidungshoheit nicht aus den Händen nehmen.
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03.06.2012 10:04 Uhr von CoffeMaker
 
+45 | -4
 
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Wenn mein Vermieter drauf besteht die Haustür immer offen zu halten würd ich mir mal nen Kopf machen .... weil normal ist das nicht....
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03.06.2012 10:09 Uhr von Pils28
 
+14 | -2
 
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Wer ist denn die "EU"? Das sind die selben , die sich auf nationaler Ebene für die hilflosen Politiker ausgeben, die tun müssen, was die EU vorschreibt. Aber letzendlich sind sie es selber die unter dem Deckmantel der EU eben diese Gesetze schreiben. Nur wenn man die Gesetze in deutlich weniger demokratischen und beobachteten Strukturen herausgibt, vergrault das im Heimatland nicht die Wähler.
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03.06.2012 11:33 Uhr von General_Strike
 
+16 | -7
 
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das ist ein Desaster für die Nordafrikaner: Tunesier, Libyer und Ägypter, die Millionenfach nach Europa einwandern wollen, bleiben so schlimmstenfalls in Griechenland stecken.

Man kann nur hoffen, dass sie die Türkei von dort wieder einreisen lässt, weil es ihnen in der Türkei deutlich besser gehen würde (vorausgesetzt sie sind bereit, zu arbeiten).

Alle, die nicht arbeiten können oder wollen haben vielleicht bald schon keine Möglichkeit mehr, nach Deutschland oder in die Schweiz zu kommen, wo sie bisher ein leichtes Leben ohne Arbeit und ohne Gefahr, abgeschoben zu werden, haben konnten.
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03.06.2012 12:00 Uhr von bip01
 
+4 | -0
 
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Als jemand, der gerne mal herumreist, bin ich eigentlich für den Schengenraum, so eine Regelung macht aber durchaus auch Sinn.
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03.06.2012 12:11 Uhr von maxklarheit
 
+3 | -8
 
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Generalstreike: wow kaum zu glauben aber jetzt stimme ich dir zu
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03.06.2012 15:15 Uhr von General_Strike
 
+7 | -4
 
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@maxklarheit: Für die Islamisierung Europas würde die Schliessung der Grenzen einen schweren Rückschlag bedeuten. Da sind wir endlich mal einer Meinung.
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03.06.2012 15:36 Uhr von Bud_Bundyy
 
+2 | -2
 
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Wenn D und F das fordern klingt das für mich wie eine Option um den Geldverkehr für kurze zeit zu begrenzen. Denn wenn bei und der Euro umgetauscht wird, dann dürfen keine "griechischen" zu uns zum Umtausch gelangen.
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03.06.2012 20:38 Uhr von maxklarheit
 
+1 | -11
 
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04.06.2012 00:22 Uhr von maxklarheit
 
+1 | -4
 
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der islam: die Idee dahinter steckt der perfekte Mensch zu sein im Einklang mit der Natur mit dem Bewusstsein das alles vergänglich ist und der Mensch nur ein Sandkorn in der zeit ist.

das ist es mein freund das leben in Frieden mit liebe zu leben in der begrenzten zeit die uns bleibt. wie verbringst du deine zeit? mit Hass? mit hetze? es geht auch viel viel schöner....
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04.06.2012 00:34 Uhr von ElChefo
 
+3 | -1
 
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maxdunkelheit: "die Idee dahinter steckt der perfekte Mensch zu sein im Einklang mit der Natur mit dem Bewusstsein das alles vergänglich ist und der Mensch nur ein Sandkorn in der zeit ist. "

Der Kommunismus als Idee ist auch total super. Alle Menschen sind gleich, jedes durch das Volk erwirtschaftete Gut gehört auch gleichzeitig der Gemeinschaft, jeder hat Anteil am gemeinsamen Erfolg, alle leben im Einklang miteinander. Realistisch betrachtet hat diese Idee aber ungefähr 50-60 Millionen Menschen das Leben gekostet, weil es dummerweise ein System war, das nicht berücksichtigt hat, das es für Menschen geschaffen war.

Mit dem Islam ist es genauso. Man kann den Menschen nicht ein totalitäres System aufs Auge drücken und erwarten, das sie dafür auch noch dankbar sind. Menschen ordnen sich nunmal nicht freiwillig unter, auf Dauer muss das scheitern. Spätestens, wenn man den Menschen ihre Kultur, ihre Identität und sämtliche Freiheiten nimmt, wird es kritisch.

"das ist es mein freund das leben in Frieden mit liebe zu leben in der begrenzten zeit die uns bleibt. wie verbringst du deine zeit? mit Hass? mit hetze? es geht auch viel viel schöner...."

Frag doch mal die Kumpels im Swat-Tal, in Waziristan, in Nord-Mali, in Nord-Sudan, im Jemen (heute wieder minus 21) und den ganzen bekannten Sorgenkindern in der Staatengemeinschaft, wie "frei" und "im Einklang mit der Natur und sich selbst" sie leben. Wäre es so, wozu die Anschläge? Wozu die Selbstmordattentate? Die Morde? Der Zwang?

Es reicht vollkommen zu sehen, wie etwa Taliban mit den Kindern von Eltern umgehen, wenn sie nicht für Mohammed ins Martyrium gehen. Da sieht man auch jede Menge "perfekte Menschen". Diese Ideologie kannst du gerne für dich behalten. Brauchen wir hier nicht.
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04.06.2012 02:05 Uhr von maxklarheit
 
+2 | -4
 
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Das ziel ist ja noch nicht erreicht, wir sind immer noch nicht im Einklang es ist eine Herausforderung, und einen perfekten Moslem gab es nur ein einziges mal. (Hz. Mohammed) Unser ziel ist es genau so zu sein. daher stimme ich dir zu das noch einiges zu tun ist und wir noch lange nicht Gott zufrieden stellen. Wir müssen besser werden. Ich will auch nicht auf andere mit dem Finger zeigen,schau einfach in den Spiegel da siehst du das niemand besser ist. besser kann man nur mit dem Islam werden, es gibt keine andere Religion die das LESEN befiehlt, das eigene fortbilden voraussetzt.

[ nachträglich editiert von maxklarheit ]
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04.06.2012 02:44 Uhr von ElChefo
 
+3 | -1
 
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maxdunkelheit: Vorneweg, du hast das "(s.a.w.)" vergessen. (?all? ?ll?hu ?alayhi wa-sallam)

Es ist ganz einfach. Der perfekte Mensch wäre alleine mit der Erkenntnis geschaffen, das der Mensch überhaupt mal anerkennt, das er nicht perfekt ist und es auch nicht werden kann. Das einzige, das der Mensch an sich schaffen kann, ist, das Beste aus sich und seinen Möglichkeiten zu machen. Dazu braucht er allerdings Freiräume.

Diese Freiräume kann er allerdings nicht in einem System erlangen, das ihm systematisch alle Freiheiten nimmt. Ich denke, wir sind uns einig, wenn ich feststelle, das auch Frauen Menschen sind. Wie sollte eine Frau dem von dir genannten "Befehl" nachkommen, zu lesen, wenn ihr verboten ist, an der üblichen Bildung teilzunehmen? Geht es beim Ausschluss der Frau aus schulischer Bildung also um das bewusste Kleinhalten, das Unterlegenmachen und damit leichtere Herrschaft? ...das ist jetzt nur eines von mehreren Beispielen.

...vor allem aber: Mach dir mal um eines keine Gedanken: wie du Gott zufriedenstellen kannst. Immerhin - und das haben wir wohl gemein, Juden, Christen und Moslems - ist der Gott, an den wir wohl glauben, der allmächtige Schöpfer. Das macht ihn zu dem Typen, der dich genauso geschaffen hat, wie du bist, mit allen Unzulänglichkeiten, inklusive der Option darauf, das du, ich, Shmul, Özgun und Hans-Peter wohl niemals perfekt sein werden. Also ist das Einzige, auf das er bauen kann, das du einfach mal das beste aus dem machst, was er dir gegeben hat. Nicht mehr, nicht weniger.

Nebenbei, der Islam ist die einzige Religion, die selbst in der heutigen Lesart immer noch Befehle an ihre Gläubigen ausgibt. Das Lesen ist nur ein Beispiel aus vielen. Der Gesinnungswandel, es einfach mal bei einem "netten Ratschlag", bei dem man auch durchaus mal scheitern darf, zu belassen, würde uns allen, gerade in Deutschland, eine Menge weiterhelfen. Alleine schon, was die Koexistenz angeht.

Gerade Deutschland hat eine lange Geschichte von dogmatischen Denkweisen, was in den letzten ~70 Jahren zu einer gesunden Skepsis gegenüber Absolutheitsansprüchen (zuallererst dem Staat und der Kirche) gegenüber) geführt haben. Das ist mal ein Punkt deutscher Kultur, der a) seinen Niederschlag im Grundgesetz gefunden hat und b) Respekt verdient hat. Das bezieht auch die Anpassung der Kulturen von Zugewanderten mit ein - da kommt der Islam erst recht ins Spiel. Der Islam ist halt nicht "nur" Religion, sondern gleichzeitig Glaubens-, Staats- und Gesellschaftssystem. In einer Ordnung wie "hier" kann es aber nur ein unitäres Staats- und Gesellschaftssystem geben. Der Posten ist besetzt. Was "ihr" religiös macht, ist "eure" Sache, so, wie es meine Sache ist, ob ich in eine Kirche gehe oder nicht.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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04.06.2012 10:34 Uhr von General_Strike
 
+3 | -3
 
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@maxklarheit: Der Islam ist eine gewaltaffine Sekte mit einem Kinderschänder als Propheten.

http://de.wikipedia.org/...
http://de.wikipedia.org/...
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04.07.2012 09:52 Uhr von pepsie_bittiecatty
 
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das ist doch das problem schlechthin: man wollte sowas wie ein amerika für arme basteln.
mit dem unterschied dass amerika für so ein "grenzenloses" land einfach die weitaus bessere lage hat, ohne grenze an jeder zweiten ecke die man schützen müsste.

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