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Muslime hätten wohl lieber wieder Christian Wulff als Bundespräsidenten

Die Kritik der muslimischen Seite an Bundespräsident Joachim Gauck will nicht enden. Gauck hatte vor einigen Tagen im Hinblick auf die Aussage seines Vorgängers Christian Wulff, der Islam gehöre zu Deutschland, gesagt: "Ich hätte einfach gesagt, die Muslime, die hier leben, gehören zu Deutschland".

Die Intention Wulffs könne er aber auch annehmen, so Gauck. Der Koordinationsrat der Muslime in Deutschland (KRM) meldete sich am heutigen Samstag zu Wort und zeigte sich enttäuscht, dass Gauck die "integrationspolitisch wichtige und kluge Linie" und die "große integrative Bedeutung" von Wulff nicht fortführe.

"Es ist irritierend, dass Bundespräsident Gauck sich gerade von dieser Aussage seines Vorgängers distanziert", so der KRM. Für den KRM sei es selbstverständlich, "dass sowohl der Islam, als auch die Muslime und ihre Gotteshäuser zu Deutschland gehören". Auch Grünen-Chef Cem Özdemir übte Kritik an Gauck.


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WebReporter: Margez
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Christian Wulff, Muslime, Joachim Gauck
Quelle: www.focus.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.06.2012 19:16 Uhr von BoscoBender
 
+18 | -9
 
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Horst Köhler: Das war ein Bundespräsident

Der Wulff ist nur seiner Frau nachgedackelt und der Gauck gibt vor jemand zu sein der er nicht ist und nie war...
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02.06.2012 19:29 Uhr von umb17
 
+8 | -6
 
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@ Bosco: Richard von Weizsäcker ist das Maß aller Dinge.
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02.06.2012 19:44 Uhr von General_Strike
 
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02.06.2012 19:49 Uhr von artefaktum
 
+8 | -18
 
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02.06.2012 20:21 Uhr von artefaktum