02.06.12 17:46 Uhr
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Aachen: Motorradfahrer starb nach schwerem Verkehrsunfall

Ein 47 Jahre alter Motorradfahrer aus den den Niederlanden ist am heutigen Samstagmittag bei einem Verkehrsunfall in Aachen ums Leben gekommen.

Nach bisherigen Erkenntnissen war der Mann mit seiner Maschine in einer Kurve in den Gegenverkehr geraten und dort mit einem Pkw kollidiert.

Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb der Kradfahrer an seinen schweren Verletzungen.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Verkehrsunfall, Todesfall, Aachen, Motorradfahrer
Quelle: www.presseportal.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.06.2012 18:51 Uhr von Babykeks
 
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Der Vorteil der Motorräder ist, dass man wendig Der Vorteil der Motorräder ist, dass man wendiger und reaktionsschneller als der Großteil des restlichen Verkehrs ist - und das führt dazu, dass Motorradfahrer riskante Fahrmanöver zu 99,9% erfolgreich abschließen können, ohne dass etwas passiert, obwohl sie sich und andere gefährden.

Blöderweise sorgen eben diese Vorteile auch dafür, dass in den 0,1% in denen etwas passiert, die Folgen so verheerend sind, dass die 99,9% überhaupt nicht mehr gut aussehen.

Aber so ist das bei uns Menschen - wir denken, nur weil etwas 1000mal gut gegangen ist, wird schon nichts passieren...tragisch, dass die Folgen bei sowas fast immer so schrecklich sein müssen.
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02.06.2012 19:29 Uhr von Freggle82
 
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@Babykeks: Das denken leider viele Vierradfahrer, dass ein Motorrad wendiger ist, aber genau das Gegenteil ist der Fall.

Einmal in Bewegung versetzt, hat ein Motorrad das Bestreben aufrecht und geradeaus zu fahren, man muss es regelrecht in Kurven zwingen.

Weiters kommt dazu, dass man sich in brenzligen Situationen instinktiv falsch verhält.
z.B. Rechtskurve: Linie wird weit, man kommt Richtung Gegenverkehr -> Bremsen (in Kurvenfahrt und Schräglage generell problematisch) -> Motorrad richtet sich auf und die Linie wird noch weiter -> Peng.
Weiters konzentriert man sich dann auf das, wo man nun wirklich unter keinen Umständen hin will, nämlich auf das entgegenkommende Auto, und genau dahin fährt man dann auch.
Zwar in EN, aber es stellt es am besten dar: http://www.youtube.com/...
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03.06.2012 05:10 Uhr von iarutruk
 
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@BastB Bei Unfällen zwichen Motorradfahrern und Pkws sind zu 80% die Autofahrer schuld. Das sagt die Statistik. Ergo, sollten bei schönem Wetter und steigenden Temperaturen die Autofahrer zu Hause bleiben.
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03.06.2012 18:39 Uhr von Babykeks
 
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@ Freggle82 : Lernt man sowas denn nicht, wenn @ Freggle82 : Lernt man sowas denn nicht, wenn man den Motorradführerschein macht? Oder woher kommt das, dass sich Motorradfahrer nur auf ihren Instinkt verlassen müssen und nicht auf gelernte Fakten zurückgreifen können?

Interessant ist auch, dass Massenträgheit und Anzahl der Räder mit dem dazugehörigen Wendekreis scheinbar überhaupt nichts mehr mit Wendigkeit zu tun haben - aber ich hab auch keine große Erfahrung mit Motorrädern...


und @ iarutuk :
Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast - oder anders gesagt: Zitiere immer die Statistik, deren Ergebnis dir am besten gefällt. ;)

Meine persönlich erlebte Statistik für

riskante Überholmanöver
+ in Kurven
+ zu wenig Platz zwischen den Autos um den Mindestabstand beim Abbruch des Überholvorgangs nicht zu unterschreiten

hat da eine gaaaanz andere Zahl - aber wie gesagt, bei über 99% geht das auch gut, weil Motorradfahrer (wie von Freggle82 gesagt) die "schwerfälligeren, beschleunigungsarmen, unwendigen, fast nur geradeaus fahrbaren Maschinen" viel besser unter Kontrolle haben. ;)
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04.06.2012 04:59 Uhr von iarutruk
 
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@Babykeks Du gibst es selbst zu, dass du mit Motorrädern nicht viel am Hut hast. Dann tue uns allen den Gefallen und halte dich diesem Thema, der Diskussion, fern.

Statistiken müssen nicht immer aussagefähig sein, das ist richtig, aber wegweisend sind sie immer. Ich bin einer der Glücklichen, der auf 2 Rädern (Rennrad und Motorrad) eine halbe Million km unfallfrei überstanden hat, zurückführend auf meine ausgeprägte vorausschauende Fahrweise, sodass ich Autofahrern immer noch rechtzeitig ausweichen konnte.
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04.06.2012 23:08 Uhr von Babykeks
 
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@ iarutruk : Du gibst es selbst zu, dass du bei Du gibst es selbst zu, dass du beim Thema Motorräder voreingenommen bist. Dann tue uns allen den Gefallen und halte dich diesem Thema, der Diskussion, fern.

Statistiken müssen nicht immer aussagefähig sein, das ist richtig, und wegweisend sind sie genau deshalb nur so selten, wie sie eine objektive und clevere Fragestellung aufweisen. Ich bin eine der Glücklichen, die auf 2+4 Rädern (Rennrad und Auto) eine viertel Million km unfallfrei überstanden hat, zurückführend auf meine ausgeprägte vorausschauende Fahrweise, sodass ich Motorradfahrern immer noch rechtzeitig Platz machen konnte und meine Geschwindigkeit deren von fahrlässiger Vergnügungssucht geprägten Manövern anpassen konnte.


Zum Abschluss noch das: Wer kategorisch verneint, dass Motorradfahrer im Verhältnis deutlich öfter riskante Fahrmanöver durchführen als deren Gegenstücke auf 4 Rädern und gerade durch solche Aktionen (häufiges Überholen) auch noch mit viel mehr Verkehrsteilnehmern in Interaktion treten - und das nur weil man sich selbst zu der gemäßigteren Teilmenge zählt (Betriebsblindheit mal ausgenommen) - der will sicher keine Wahrheit finden, sondern nur irgendeine Ansicht verteidigen.

Von daher war der erste Satz, den ich von dir übernommen habe, falsch. Du gibst es nicht zu, weil Du keine Selbstreflexion anwendest - genau DAS, was einen aus einer Diskussion mit mehr Wissen herauskommen lässt. Und ebenso DAS was Du mir als Nachteil vorwirfst. Wenn Du also ein genauso guter Motorradfahrer bist, wie Du ein Diskussionspartner bist - dann profitierst Du ganz einfach von der Seltenheit der kritischen Situationen im Vergleich zum Standardverkehr. ;)

Aber Motorradfahrer behaupten ja auch ihre Maschinen hätten eine höhere Massenträgheit auszugleichen...von daher is das traurig, aber auch nur langweilig... No hard feelings.
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05.06.2012 01:55 Uhr von iarutruk
 
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@Babykesk Ich verneine nie was kategorisch. Ich vertrete nur meine Meinung über ein Thema mit dem ich mich beschäftigt habe. Ich weiß natürlich auch, dass Statitiker eine schlechte Lobby haben. Aber da handelt es ich nicht um die, die Unfallstatistiken anhand von polizeilichen Ermittlungen, sondern um die, die Wirtschafttatistiken erstellen und einmal Zahlen in guten und einmal Zahlen im negativen Sinne, wie man es eben gerade haben erstellen.

Im übrigen stimmt es, das Motorräder je schneller sie gefahren werden schwerer zu steuern sind. Da it absichtlich so gemacht, denn damit beugt man dem Übersteuern vor.

Ein Argument habe ich noch auf Lager. Warum ist die Motorrad-Haftpflichtversicherung so viel billiger, als die eines Autos? Weil die Vericherungen weniger an Motorradfahrer ausbezahlen müssen.
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07.06.2012 02:03 Uhr von Babykeks
 
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@ iarutruk : Das war ein gutes Beispiel für ein @ iarutruk : Das war ein gutes Beispiel für eine Statistik.

[Zitat: Warum ist die Motorrad-Haftpflichtversicherung so viel billiger, als die eines Autos? Weil die Vericherungen weniger an Motorradfahrer ausbezahlen müssen. ]

Stell Dir mal vor, Du müsstest dieses Argument widerlegen. Würde Dir da nicht sofort was einfallen/auffallen? So kommt man der Wahrheit näher...nicht nur andere sondern vor allem sich selbst kritisieren.


In diesem Sinne will ich zugeben, dass ich nicht verstehe, wieso du anbringst, dass Motorräder schwerer zu steuern sind, je schneller sie gefahren werden.

Gilt das für Autos nicht? Sind die leichter zu steuern, wenn sie schneller sind? Gewicht und Fliehkraft sollten sich ja bei Auto und Motorrad ausgleichen, doppelte Spuranzahl und stumpfere Winkel wohl auch - bleibt die mögliche Neigung. Da fehlt mir wohl die Fachkenntnis bei den fehlenden Variablen - wär cool, wenn Du mir da helfen könntest.


Ein Argument hab ich aber auch noch auf Lager - ganz ohne "Statistiken", nur die heute selbst erlebten Fakten. ;)

Langsamerer Verkehr auf der Autobahn (120 erlaubt - aber maximal die Hälfte möglich) und Dutzende von Motorradfahrern die zwischen den Spuren mal links und mal rechts von mir überholen - sozusagen zwei zusätzliche Spuren für sich erfinden.
Ich hab immer schön Platz gemacht, wie ich es immer mache, weil ich Gefahren reduzieren will - hab mich aber dennoch gefragt, ob das erlaubt ist. Überholen auf der gleichen Spur - wäre für Autofahrer ganz klar die rote Karte; egal, ob genug Platz oder nicht... Weißt Du da was?

Versteh mich nicht falsch - ich kann verstehen, dass man das machen will...ganz einfach weil mans kann und man das eingeschätzte Risiko durchaus mal eingehen kann. Was ich nicht verstehe ist, wieso man dann später rumheulen würde, wenn dann was schlimmes passiert (und man vielleicht sogar noch einem Mitfahrer schwer geschadet hat). Es ist doch ein kalkulierbares existentes Risiko, das man eingeht - wenn die möglichen Folgen so schrecklich für einen wären, wieso es dann eingehen? Umgekehrt, wenn einem der Vorteil eines riskanten Manövers hoch genug erschien - wieso dann rumjammern, wenn man den Preis zahlen muss und ihn nicht einfach akzeptieren?!
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07.06.2012 03:14 Uhr von iarutruk
 
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@Babykeks Ich fahre bei schleichendem Verkehr oder Staus mit angepasster Sorgfalt und Geschwindigkeit auch zwischen den Autos durch und verhindere damit, dass die Verkehrsschlange nicht noch länger wird, als sie sein müsste, damit die Umwelt etwas mehr geschont wird, da ich bei niedrigen Drehzahlen immer noch fahre, wo die stehenden Autofahrer den Motor unnötigerweise laufen lassen.

Ich meine mit "schwerer zu steuern sind" nicht die Geschicklichkeit, sondern den Kraftaufwand um eine Richtungsänderung herbeizuführen.

Den Absatz, den du mir über die Haftpflichtversicherung geschrieben hast, begreife ich nicht. Warum weiß ich nicht.Ich hatte einen Mercedes 280 SLC mit 180 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h. Für den bezahlte ich jährlich 430 € Haftpflicht. Das waren 30% der normalen Versicherungssumme. Dagegen bezahlte ich für meine Honda 1100 XX, die 168 PS hatte und nahezu 300 km/h schnell war, beim gleichen Schadenfreiheitsrabatt jährlich nur 154 €
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07.06.2012 20:29 Uhr von Babykeks
 
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@ iarutruk : Da ich immer noch nicht weiß, ob d @ iarutruk : Da ich immer noch nicht weiß, ob das Benutzen einer nicht vorhandenen / nicht freigegebenen Spur für Motorradfahrer genauso verboten ist, wie für Autofahrer und Du scheinbar auch nicht, geh ich zumindest mal von der Möglichkeit aus, dass gleiche Regeln gelten.

Das heisst also Du rechtfertigst eine im Zweifel gesetzeswidrige Handlung im Straßenverkehr und die damit verbundenen Risiken für Dein Leben und Deine Fahrerlaubnis - nur um den übrigen Verkehr und die Umwelt zu entlasten? Das ist so altruistisch, dass ich in Deinem Fall auch mal glauben kann, dass der von Dir nicht erwähnte Vorteil, schneller voran zu kommen, für Dich wirklich keine Rolle spielt.

Trotzdem bezweifle ich, dass auch nur einer von zehn Deiner Zweirad-Kollegen das NICHT deshalb macht, um schneller voranzukommen - und das mit Umwelt/Verkehrsentlastung nur anbringen würde, um es vor sich selbst und anderen zu rechtfertigen.

Ich würde als Beispiel die Standspur bei Stau eher zum schnelleren Vorankommen (also aus Eigennutz) befahren - aber das ist nun mal aus gutem Grund verboten, und die Risiken überwiegen für mich klar die Vorteile.


Den Absatz mit der Haftpflichtversicherung habe ich geschrieben, weil dieses spezielle Beispiel sehr anfällig für selbstständige Verifizierung/Evaluierung ist - es aber der Diskussion nicht viel bringen würde, wenn ich gegenargumentieren würde. Es eignet sich meiner Ansicht nach viel besser zur Reflexion.

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