US-Wissenschaftler finden heraus: Drei Prozent aller Hinrichtungen liefen schief
Seit dem Jahr 1900 sind in den USA schätzungsweise 9.000 Personen hingerichtet worden. Prof. Austin Sarat und sein Team fanden nun heraus, dass etwa drei Prozent dieser Hinrichtungen schief gingen.
In Zahlen ausgedrückt sind das rund 270 Hinrichtungen. Vor dem Hintergrund der Schwere, die ein Todesurteil für die Betroffenen bedeutet, mahnten die US-Forscher zum Nachdenken.
Vor allem in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts überwog eine eher sensationsheischende Berichterstattung, die wenig Anteil am Schicksal der Verurteilten nahm. Diese recht kritiklose Darstellung ist inzwischen einer differenzierteren Betrachtung gewichen, stellten die Forscher fest.