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Für den Klimaschutz: Oberleitungen für LKW auf deutschen Autobahnen

Laut der "Stuttgarter Nachrichten" hat der Sachverständigenrat für Umweltfragen in seinem Jahresgutachten vorgeschlagen, große Autobahnen zu elektrifizieren. Dies soll zu einer drastischen Reduzierung der CO2-Emissionen führen.

In der ersten Phase sollen alle Autobahnen mit einstelligen Zahlen elektrifiziert werden. Für rund 5.700 Autobahnkilometer werden rund 14 Milliarden Euro veranschlagt.

Mit dem Projekt könne laut dem Vorsitzenden des Gremiums, Martin Faulstich, Innovationen und Klimaschutz vorangetrieben werden.


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WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Autobahn, LKW, Klimaschutz, Elektrizität
Quelle: www.welt.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.06.2012 13:18 Uhr von Klopfholz
 
+31 | -1
 
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Was haben die da wohl geraucht? Wäre es nicht sinnvoller, den Schwerlastverkehr verstärkt von der Straße auf die Schiene zu bringen? Da sind die Oberleitungen schon gezogen
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02.06.2012 13:35 Uhr von Mixuga
 
+19 | -2
 
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Eigentlich keine neue Idee denn darauf ist vor so ungefähr 70 Jahren schon mal ein gewisser Adolf Hitler oder eben vllt auch einer seiner Helfer gekommen.

Und was sind schon 14 Mrd. für den Ausbau? Das verbrennt Griechenland doch lässig innerhalb eines Monats.
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02.06.2012 15:11 Uhr von BenniG.
 
+7 | -1
 
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Soso "drastische" Reduzierung: So drastisch ist die Reduzierung nicht. Vor allem, wenn immer mehr AKWs abgeschaltet werden..
http://www.zeit.de/...

Wenn soetwas kommt spricht das nur wieder für die totale Inkompetenz und Bestechlichkeit unserer Politiker.
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02.06.2012 15:31 Uhr von megaakx
 
+11 | -1
 
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Y u no Warum nicht das Bahnnetz stattdessen benutzen und die Autobahnen entlasten? Oh, vergaß, falsche Lobby...
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02.06.2012 15:59 Uhr von TeKILLA100101
 
+1 | -7
 
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@ megaakx: ähm schiene ist vielleicht auch absolut ausgelastet?! wieso kommen sonst die andauernden verspätungen alleine schon im personenverkehr zustanden?! beim güterverkehr siehts nicht viel anders aus... davon abgesehen fahren unheimlich viele güterzüge noch mit diesel...

die sollen die autobahn durchgehend mal um mindestens eine spur erweitern damit da die lkw fahren können und auch nur dort fahren dürfen.

oder, wenn links und rechts kein platz ist, dann eben nach oben ne zweite "etage" von der autobahn...

klar immense kosten, aber extrem geringere staus und damit wesentlich mehr effektivität und mobilität, dass sich sowas auf die wirtschaft so positiv auswirken würde, dass sie sowas irgendwann amortisiert...
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02.06.2012 16:45 Uhr von Hullefu
 
+1 | -0
 
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LKWs: müsste auch erst einmal alle umgerüstet werden, was die ganzen Logistik Firmen erst machen werden wenn sie dabei keinen Verlust machen. Da so ein LKW eine enorme Laufleistung hat wird das sicherlich auch 20Jahren dauern bis alle umgebaut wären.
ABER nur in Deutschland dann was machen die Logistiker die bis nach Spanien fahren wo es auf 80% der Strecke keine Oberleitung gibt.
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02.06.2012 21:33 Uhr von Essay16v
 
+1 | -4
 
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Wenn: ich das schon immer höre... Den Gütertransport auf die Schiene bringen?
Seid ihr voll???
Wie viele LKW Fahrer soll das bitte den Arbeitsplatz kosten? Ausserdem entfallen dann die Steuereinnahmen vom LKW-Diesel und der Maut. Wenn die Kosten dann auf die Autofahrer umgelegt werden sind wieder alle am weinen...
Aber lieber weiter schön die dicken X5, Q7, etc auf die Strassen schicken.
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03.06.2012 01:09 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+1 | -1
 
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@Essay16v: "Beansprucht ein Lkw die Straße 10000-mal so stark wie ein Pkw?

... fragt Gunhild Wilms aus Kirchheim-Teck

Welche Tortur würden Sie lieber ertragen: zehn Schläge ins Gesicht mit einer Kraft von je einem Kilo oder einen Schlag mit zehn Kilo?

Eben. Die verheerende Wirkung, die eine Kraft entfaltet, steigt nicht linear mit ihrer Größe, sondern erheblich stärker an - eine zehnmal so große Kraft erzielt mehr als die zehnfache Wirkung.
Das wissen auch Straßenbauingenieure. Sie rechnen seit Jahrzehnten mit dem sogenannten Vierte-Potenz-Gesetz. Das besagt, dass der Verschleiß der Straße durch eiin Fahrzeug mit der vierten Potenz seines Gewichts steigt, jeweils bezogen auf eine Achse. Ein Rechenbeispiel: Ein gewöhnlicher Pkw mit einer Tonne Gewicht drückt mit 500 Kilo pro Achse auf die Straße. Bei einem vierachsigen 30-Tonner lasten pro Achse 7,5 Tonnen auf der Straße, das ist das 15-Fache. Das Vierte-Potenz-Gesetz sagt nun: Die Belastung für die Straße und damit der angerichtete Schaden ist pro Achse nicht 15-mal so groß wie beim Pkw, sondern der Faktor beträgt 15**4, also 15 * 15 * 15 * 15, das ist 50625. Da unser Beispiel-Lkw außerdem doppelt so viele Achsen hat wie der Pkw, schädigt er die Straße sogar mehr als 100000-mal so stark.
Und das heißt: Bei ihren Berechnungen können die Ingenieure die Personenwagen eigentlich vernachlässigen, die Abnutzung der Straße erfolgt im Wesentlichen durch die Laster. (...)
CHRISTOPH DRÖSSER"
DIE ZEIT vom 28. Juli 2011, S. 32

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