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Forscher lösen Rätsel um nicht gefrierendes Wasser

Wissenschaftler haben jetzt das Rätsel des sogenannten unterkühlten Wassers gelöst. Dieses Wasser gefriert auch bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt nicht.

Die Wissenschaftler haben nun nachgewiesen, dass diese Eigenschaften auf zwei verschiedenen Flüssigkeiten mit unterschiedlicher Dichte zurückzuführen ist.

Der Leiter der Studie, Thomas Lörting vom Institut für Physikalische Chemie der Uni Innsbruck, sagte: "Je tiefer es unterkühlt wird, desto ausgeprägter werden seine anomalen Eigenschaften".


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Forscher, Wasser, Rätsel, Frost, Unterkühlung
Quelle: www.scinexx.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.06.2012 10:22 Uhr von MC_Kay
 
+30 | -9
 
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Verstehe die News nicht Oo

Die haben nachgewiesen, dass Wasser nicht gefriert, weil es aus zwei verschiedenen Flüssigkeiten unterschiedlicher Dichte besteht?

Wasser ist H_2O und hat eine Dichte von 1kg/dm³. Die Werte der Dichte sind zwar abhängig vom Standort auf der Erde (bzw. in der Luft), Temperatur, etc. Aber sie bleiber bei einer Versuchsanordnung, die räumlich so eng zusammen bleibt gleich.

Ich kenne nur sehr tief "kaltes" Wasser, welches noch bei mehreren K (Kelvin) unter 0°C flüssig bleibt. Dies lieber aber daran, dass es keinen Kristallisationspunkt im Wasser bzw. im Gefäß gibt. Führt man nun einen Kristallisationspunkt (Unreinheit) ein, gefriert das Wasser sofort!

Bitte mal um Aufklärung! ^^

[ nachträglich editiert von MC_Kay ]
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02.06.2012 12:46 Uhr von hboeger
 
+1 | -4
 
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@ MC_Kay: Destiliertes Wasser ?

Vieleicht ? Oder doch nicht !
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02.06.2012 12:46 Uhr von Vat69
 
+11 | -1
 
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@mc_kay: Frag doch mal Samantha Carter ;)
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02.06.2012 16:24 Uhr von atosch1712
 
+3 | -1
 
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quelle: lesen, da stehts mit einigen rechtschreibfehlern erklärt...
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02.06.2012 16:25 Uhr von JustMe27
 
+0 | -0
 
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@Yat: Sam weiss auch nicht alles, nich mal nach Jollina^^
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02.06.2012 17:23 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+0 | -4
 
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Warum anomale Eigenschaften? Die können es doch reproduzieren und es ergibt sich aus der Forschung eine Regel, warum also spricht der Studienleiter dann von einer Anomalie?
Auch wenns mit der Sache ansich nix zu tun hat, solche hochnäsigen "Forscher" regen mich einfach auf.
Warscheinlich ist der Studienleiter auch nur Studienleiter um die Systemkonformität seiner untergebenen sicher zu stellen.
(Und um bei bahnbrechenden Erfolgen die Lorbeeren zu kassieren)
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02.06.2012 19:16 Uhr von nobody4589
 
+2 | -0
 
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@DesWahnsinnsFetteKuh: Wahrscheinlich Anomalie weil es sich nicht so verhält wie man es aus Ergebnissen mit anderen Stoffen erwarten würde, auch wenn es auf dem Problemstoff reproduzierbar ist
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03.06.2012 00:37 Uhr von jackblackstone
 
+2 | -0
 
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aus der quelle: „Dabei zeigte sich, dass es abhängig vom Umgebungsdruck zwei unterschiedliche Formen von festem Wasser - oder amorphem Eis - gibt, eine mit niedriger Dichte und eine hochdichte Form“, so Lörting. Die Vermutung lag daher nahe, dass es auch in der flüssige Phase zwei unterschiedlich dichte Flüssigkeiten gibt. Lörting und sein Team haben dies nun erstmals experimentell nachgewiesen, indem sie das amorphe Eis unter hohem Druck zu unterkühltem Wasser verflüssigten. „Bei einem Druck zwischen 1.000 und 2.000 bar verflüssigt sich das Wasser zwischen circa -138 und -133 Grad Celsius“, sagt Lörting. Da das Wasser in einem kleinen Zylinder unter einen Hochdruckpresse gekühlt wird, kann dieser Übergang nicht direkt beobachtet werden.

Die Forscher beobachteten deshalb statdessen, wie lange es dauert bis das hochdichte Wasser bei einer bestimmten Temperatur ins Gleichgewicht kommt und einen Ruhezustand einnimmt. Substanzen gelten dann als flüssig, wenn dies innerhalb von 100 Sekunden geschieht. Während dies bei -163°C viele Tage dauert, so sind es bei -138°C nur mehr wenige Minuten. „Dieser Phasenübergang wurde bisher noch von niemandem direkt gemessen. Gemeinsam mit früheren Ergebnissen liefert uns dies einen klaren Hinweis auf die Existenz von zwei unterschiedlichen Flüssigkeiten von Wasser“, sagt Lörting. Diese Daten aus dem Experiment decken sich mit den theoretischen Berechnungen.

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