01.06.12 17:16 Uhr
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Österreich: Nach dreistem Fall von Krankmachen sollen Facebook-Spione Blaumacher enttarnen

Die Wirtschaftskammer Oberösterreich (WKOÖ) will mit Facebook-Spionen Leute finden, die sich vor der Arbeit drücken. Der Anlass ist ein Fall, bei dem sich eine Kellnerin krankschreiben lassen und Partybilder auf Facebook hochgeladen hat.

WKOÖ-Präsident Rudolf Trauner kündigte an, Sozialmissbrauch dieser Art zukünftig regelmäßig öffentlich zu machen. Der Kellnerin-Fall sei ein "klassischer Krankenstandmissbrauch, durch Facebook sorgfältig dokumentiert und an Unverfrorenheit kaum noch zu überbieten", so Tauner.

Vor Ablauf ihres Krankenstandes besuchte sie ein Tanzlokal in Linz, postete Bilder davon auf Facebook und kommentierte die Bilder mit Sätzen wie, das Alkohol grausam sei beziehungsweise sie nie mehr fortgehen werde.


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