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Drogeriemarktkette Schlecker wird zerschlagen (Update)

Die Gläubiger der Drogeriemarktkette Schlecker haben am heutigen Freitag in Berlin festgelegt, dass das Unternehmen zerschlagen wird.

Arndt Geiwitz, der Insolvenzverwalter, erklärte: "Die Angebote waren nicht akzeptabel, weil sie deutlich unter einer Zerschlagung lagen."

Nachdem bereits vor rund zwei Monaten 11.000 Schlecker-Beschäftigten gekündigt worden war, verlieren jetzt auch die restlichen rund 14.300 Mitarbeiter ihren Job.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Verlust, Mitarbeiter, Job, Schlecker, Kette, Zerschlagung
Quelle: www.rga-online.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.06.2012 15:13 Uhr von Jeyze
 
+7 | -9
 
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Hmm: Tja, Anton.. Stolz auf die fast 15.000 Arbeitslose, die du verursacht hast? Oder deine beschränkten Kinder..
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01.06.2012 15:31 Uhr von sicness66
 
+10 | -2
 
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Zeus35: Schlecker hatte im Jahr 2010 ein Aktiva (Vermögen) von 1 Milliarde Euro. Ich denke, da gibt es einiges zu "zerschlagen" und sind nicht mit "ein paar Sachen" abgetan.
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01.06.2012 17:50 Uhr von Allmightyrandom
 
+8 | -4
 
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Immerhin: wurden die Arbeitsplätze ja auch durch Schlecker geschaffen...

Und keiner der Schleckers wird glücklich über dieses Ende sein!

Also haltet mal den Ball flach.
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01.06.2012 18:58 Uhr von D0M3
 
+1 | -1
 
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Zerschlagen gibt es viel. Es geht ja nicht nur um Vermögen, sondern um den Konzern. Da gibt es "Schlecker", mit den Tochterfirmen "Schlecker XL" und "Ihr Platz". Die letzt genannten werden wohl erhalten bleiben. Es geht um die kleinen ramschigen Dorf-Drogerien, die viel zu teuere Waren angeboten haben. Sicher haben die Schleckers durch Betriebsblindheit ihre Wende verpennt. Denen geht es aber sehr sicher auch nahe, da hier das Lebenswerk abgewickelt wird. Aber die alleinigen Schuldigen sind sie nicht. Weil letztendlich wurde von VERDI öffentlich und vehement über Jahre der Boykott von Schlecker gefordert. Wenn ich da Bsirske im Interview höre, bekomme ich das absolute kotzen. Sowas heuchlerisches habe ich ewig nicht mehr gehört.
Ich finde es gut, dass Schlecker jetzt verschwindet. Die Arbeitnehmer werden sehr sicher einen neuen Job finden, mit sicherlich besseren Bedingungen. Schlecker wird Lücken hinterlassen, den die Konkurrenz füllen wird.
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02.06.2012 00:48 Uhr von sicness66
 
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Hmmm: Bitte nicht alles in einen Topf werfen. Das "Vermögen" des Herrn Schlecker und die Löhne und Gehälter werden anders verbucht, als Grund und Boden, Gebäude, Fuhrpark, Bank und Kassebeträge usw. ...
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02.06.2012 08:47 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -0
 
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Warum heulen die Arbeitnehmer ? sie wurden jahrelang abgezockt, wurden schlecht bezahlt und hatten einen miesen Arbeitsplatz. Jahrelang wurde auf die Missverhältnisse auch von Seiten der Arbeitnehmer darauf hingewiesen, wie z.B. fehlendes Telefon in den Filialen.
Eigentlich ist die Kündigung ein Grund eine Flasche Sekt aufzumachen und nach vorne zu schauen. Ich musste auch 3 Insolvenzen wegen meiner früheren Arbeitgeber mitmachen. Ich habe jedesmal einen Sekt aufgemacht.

Ist ja nicht so, dass jetzt weniger Ware gekauft wird - so wird nur anderswo gekauft, wo man auch Mitarbeiter braucht.

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